Schloss Hellenstein im Sommer. Foto: Oliver Vogel

Seltene Schubert-Rarität im Festspielhaus

„Die Zauberharfe" mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel

Festspielintendant Marcus Bosch und die Cappella Aquileia präsentieren in der Reihe Winteroper am Samstag, 7. März 2026, um 19.30 Uhr im Festspielhaus CCH eine außergewöhnliche Rarität: Franz Schuberts Melodram „Die Zauberharfe" (D644) wurde im Jahr 1820 uraufgeführt und ist über lange Jahre nahezu in Vergessenheit geratenen.

Andrea Sawatzki und Christian Berkel
v.r. Andrea Sawatzki und Christian Berkel © Vero Bielinski 

Zu Unrecht: „Die Zauberharfe" gilt als musikalisches Meisterwerk. Der ursprüngliche Text ist verschol­len: lediglich Fragmente und Stichworte sind mit der Partitur überliefert. „Es ist eine Preziose, sehr sel­ten gespielt", freut sich der Dirigent des Abends Marcus Bosch.

Das dreiaktige Werk nach einem Text von Georg von Hofmann entfaltet eine poetische Märchenwelt zwischen Traum und Wirklichkeit. Im Zentrum steht die Geschichte um König Arnulf von Montabon, die Fee Melinde und den gemeinsamen Sohn Palmerin. Im Zentrum des Plots: die magische Harfe. Das Instruments besitzt die Gabe, mit seinen Klängen Hass in Liebe zu verwandeln.

Bereits die zeitgenössische Kritik zur Uraufführung am 19. August 1820 im Theater an der Wien of­fenbarte die Ambivalenz des Werkes: Während der Text als „problematisch" galt, attestierte man dem erst 23-jährigen Franz Schubert herausragendes kompositorisches Talent. Die Ouvertüre war lange Zeit fälschlicherweise als „Rosamunde-Ouvertüre" berühmt und ist bis heute Teil des internationalen Konzertrepertoires. Das vollständige Werk aus Chören, Zwischenspielen und sechs großen Melodra­men wird nun in Heidenheim zu erleben sein. Die Opernfestspiele Heidenheim machen diesen musi­kalischen Schatz nun in einer durch Stephan Knies teils dramaturgisch rekonstruierten, teils durch Zwischentexte neu erzählten Fassung zugänglich.

Die Besetzung des Abends ist hochkarätig. Stars inklusive.

Andrea Sawatzki und Christian Berkel – be­kannt aus Film und Fernsehen - verleihen dem Melodram sprachliche Tiefe und dramatische Span­nung. Die zauberhafte Musik besorgen Tenor Lukas Siebert in der Rolle des Palmerin, das VOKAL­WERK der OH!, Mitglieder des Jungen Kammerchors Ostwürttemberg und die Cappella Aquileia unter der Leitung von Marcus Bosch.

Die Produktion wird für eine CD-Veröffentlichung aufgezeichnet.

Programm:

  • Franz Schubert
  • Die Zauberharfe D644
  • Zauberspiel mit Musik in drei Aufzügen nach einem Text von Georg von Hofmann
  • Überarbeitung und Ergänzung der Textfassung durch Stephan Knies

Info kompakt:

  • Besetzung:
  • Marcus Bosch, Musikalische Leitung
  • Lukas Siebert, Tenor
  • Andrea Sawatzki, Sprecherin
  • Christian Berkel, Sprecher
  • VOKALWERK der OH! & Mitglieder Junger Kammerchor Ostwürttemberg
  • Cappella Aquileia - Orchester der OH!

Samstag, 7. März 2026, 19.30 Uhr

  • Festspielhaus CCH, Hugo-Rupf-Platz 1, Heidenheim
  • Tickets (49,00 € / 39,00 € / 24,00 € | ermäßigt 24,50 € / 19,50 € / 12,00 €)
  • Telefonisch unter +49 7321 327-7777
  • bei der Stadt-Information, Christianstr. 2
  • im HZ-Ticketshop
  • und online unter Ticketshop OH Opernfestpiele
(Erstellt am 18. Februar 2026)

Kontakt

Kommunikationsmanagement
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim an der Brenz
Fax (0 73 21) 3 23-10 31

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