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Zensus

Was ist der Zensus?

Der Zensus ist eine statistische Erhebung, wodurch ermittelt wird, wie viele Menschen in Deutschland wohnen, wie sie wohnen und arbeiten.
 

Die Daten sind Grundlagen für die politischen Entscheidungen von Bund, Ländern und Gemeinden auf den Gebieten Bevölkerung, Wirtschaft, Soziales, Wohnungswesen, Raumordnung, Verkehr, Umwelt und Arbeitsmarkt. Um verlässliche Basiszahlen für Planungen zu haben, ist eine regelmäßige Bestandsaufnahme der Bevölkerungszahl notwendig.

Weitere Informationen unter

Wie sind die Öffnungszeiten der Erhebungsstelle?

Kontakt Erhebungsstelle Zensus

Welche Ergebnisse liefert der Zensus?

Die Ergebnisse des Zensus liefern folgende Informationen:

  • Aktuelle Bevölkerungszahlen
  • Daten zur Demografie, das heißt Alter, Geschlecht oder zum Beispiel Staatsbürgerschaft der Einwohnerinnen und Einwohner
  • Daten zur Wohn- und Wohnungssituation wie durchschnittliche Wohnraumgröße, Leerstand oder Eigentümerquote

Diese Strukturdaten über die Bevölkerung dienen als Grundlage für politische Entscheidungen von Bund, Ländern und Gemeinden auf den Gebieten Bevölkerung, Wirtschaft, Soziales, Wohnungswesen, Raumordnung, Verkehr, Umwelt und Arbeitsmarkt.

Wer ist für den Zensus zuständig?

Für den Zensus arbeiten die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder zusammen. Sie bereiten die Befragung vor, koordinieren eine einheitliche und termingerechte Durchführung und sichern die Einhaltung der Qualitätsstandards.

Die Hauptaufgabe der Erhebungsstellen in den Kommunen besteht darin, Erhebungsbeauftragte anzuwerben und die Befragung vor Ort zu koordinieren.  

Wer wird beim Zensus befragt?

Für die Personenerhebung wird durch eine Stichprobe ein Teil der Bevölkerung ausgewählt. Diese Personen nehmen an der Befragung teil. Zudem sind alle Bewohnerinnen und Bewohner in Wohnheimen (z.B. Studierendenwohnheime) auskunftspflichtig. In Gemeinschaftsunterkünften (z.B. Justizvollzugsanstalten, Krankenhäuser) ist die Einrichtungsleitung stellvertretend auskunftspflichtig. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung werden Eigentümerinnen und Eigentümer, Verwaltungen sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Wohnraum befragt. Hier liegt es im Ermessen der Statistischen Landesämter, wer zur Auskunft herangezogen wird.

Was muss ich bei der Vorbefragung für den Zensus 2022 tun?

Das Statistische Landesamt Baden-Württemberg wählt in Abhängigkeit von Aktualität und Qualität der ihm vorliegenden Daten nur bestimmte Gebäudeanschriften sowie zugehörige auskunftspflichtige Personen aus, die im Rahmen der Vorbefragung 2021 befragt werden. Dieser Personenkreis erhält ein Anschreiben mit Zugangsdaten für den bereitgestellten Online-Fragebogen per Post. Mithilfe der Zugangsdaten melden Sie sich für den Online-Fragebogen an, den Sie ausfüllen und elektronisch zurücksenden.

Muss ich beim Zensus eine Auskunft geben?

Die konkrete Durchführung des Zensus wird durch das Gesetz zur Durchführung des Zensus im Jahr 2022 (Zensusgesetz 2022) geregelt. Dieses legt unter anderem die Merkmale, die erhoben werden sollen und alle weiteren Vorgaben fest.

Eine Auskunftspflicht für die Befragungen ergibt sich aus den §§ 23 ff.

Für die Personenerhebung wird durch eine Stichprobe ein Teil der Bevölkerung ausgewählt. Diese Personen nehmen an der Befragung teil. Zudem sind alle Bewohnerinnen und Bewohner in Wohnheimen (z. B. Studierendenwohnheime) auskunftspflichtig. In Gemeinschaftsunterkünften (z. B. Justizvollzugsanstalten, Krankenhäuser) ist die Einrichtungsleitung stellvertretend auskunftspflichtig. Bei der Gebäude- und Wohnungszählung werden Eigentümerinnen und Eigentümer, Verwaltungen sowie sonstige Verfügungs- und Nutzungsberechtigte von Wohnraum befragt.