Schloss Hellenstein im Sommer. Foto: Oliver Vogel

Vortrag im Museum Schloss Hellenstein

Frühe Zuwanderung aus dem "freien Germanien" - was uns ein neuer Grabfund in Gerstetten erzählt

Der Heimat- und Altertumsverein und das Museum Schloss Hellenstein laden am Sonntag, 7. Juni, um 11 Uhr zu einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Förderverein Museum im Römerbad ein: Frühe Zuwanderung aus dem "freien Germanien" - was uns ein neuer Grabfund in Gerstetten erzählt mit Dr. Aline Kottmann und Dr. Robin Dürr (Esslingen) ein. 

Germanischer Fund
Frühe Zuwanderung; Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart / Yvonne Mühleis

Eine sogenannte archäologische „Rettungsgrabung“ im Ortskern von Gerstetten brachte im Frühjahr 2024 Überraschendes zutage: Das Grab eines Alamannen, der ungefähr 60 Jahre alt geworden war. Das Besondere dabei: Die Bestattung datiert auf die erste Hälfte des vierten Jahrhunderts! Germanische Funde aus dieser Zeit sind sehr selten – kein Wunder, waren doch erst im und nach dem „großen Alamannensturm“ im Jahr 259 Menschen in größerer Zahl über die Limes-Grenze in unsere Gegend gekommen.

Die Referentin und der Referent waren für die Grabung in Gerstetten verantwortlich und wissen aus erster Hand zu berichten, was ihre Funde für die Zuwanderungsgeschichte im heutigen Kreisgebiet zu bedeuten hat.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung "Alte Heimat, neue Heimat?" beginnt um 11:00 Uhr im Museum Schloss Hellenstein.

(Erstellt am 03. Juni 2026)

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