Lichtbildervortrag im Museum Schloss Hellenstein
Elisabeth Gutekunst. Die Jugend einer Heidenheimerin zwischen evangelischer Kirche und NS-Staat
Der Heimat- und Altertumsverein und das Museum Schloss Hellenstein laden am Dienstag, 13. Oktober, zu einem Lichtbildervortrag: Elisabeth Gutekunst. Die Jugend einer Heidenheimerin zwischen evangelischer Kirche und NS-Staat mit Jörg Hofmann (Heidenheim) ein.
Der Vortrag zeichnet den Weg der Heidenheimerin Elisabeth Gutekunst von ihrer frühen Jugend bis Ende 1945 nach. Die glücklichen Kindheitstage, der Einfluss des Elternhauses, des Großvaters und der Tante sind prägend für die junge Elisabeth. Die frühe Begeisterung für Glauben und Kirche bringen sie in die Jungschar und sie leitet bald eine Mädchengruppe. 1938 führt eine evangelische Jugendfreizeit sie nach Rügen, 1940 folgt die Konfirmation. Bis 1943 besucht sie „Pfarrhauseinladungen“ zur gemeinsamen Bibelarbeit. Parallel dazu übt der Staat über die Schule und den „Bund Deutscher Mädel (BDM)“ großen weltanschaulichen Einfluss auf die Jugendliche aus. Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein sowie das Erlebnis der Kameradschaft lassen Elisabeth Jungmädelschaftsführerin werden. Nach ihrem Abitur folgen der „Reichsarbeitsdienst (R.A.D.)“ und der Kriegseinsatz als Scheinwerferführerin bei der Flakartillerie der deutschen Luftwaffe.
Beginn ist um 19:30 Uhr im Museum Schloss Hellenstein, Abendkasse.

