Schloss Hellenstein im Sommer. Foto: Oliver Vogel

Aufklärung mit der Mobilen Jugendarbeit (MJA) beim internationalen Straßenfest

Das städtische Jugendreferat war beim internationalen Straßenfest in Heidenheim im Juli gleich mit zwei Ständen vertreten. Zum einen war die Mobile Jugendarbeit (MJA) mit ihrer „Safe Station“ vor Ort. Ziel der Aktion war es, einen sicheren Rückzugsort für junge Menschen zu schaffen, insbesondere für junge Frauen. Zudem stand die präventive Aufklärung über Risiken des Alkoholkonsums im Fokus sowie die Gefahr von K.O.-Tropfen. Zum anderen sorgte das Spielmobil mit Fachkräften aus der Schulsozialarbeit für Spaß und Unterhaltung neben der wichtigen Aufklärungsarbeit.

Stand der Mobilen Jugendarbeit
Die Mobile Jugendarbeit der Stadt Heidenheim war auf dem Internationalen Straßenfest mit der "Safe Station" im Bereich Aufklärung aktiv. Foto: Stadt Heidenheim

Die Inhalte der Aufklärungsarbeit waren vielfältig: Die Sozialarbeiterinnen der MJA gaben kostenlose Becherschützer aus, um mit den jungen Menschen ins offene Gespräch zu kommen. Außerdem wurden K.O.-Tropfen-Teststreifen, Damenhygieneartikel, eine Handyladestation und Flyer von weiterführenden Hilfsangeboten zur Verfügung gestellt. Ebenfalls sehr gefragt war an beiden Abenden die Möglichkeit, den geschätzten Alkoholpegel mit dem tatsächlichen Wert mittels Alkoholmessgerät zu vergleichen und zu überprüfen.  

„Das Angebot fand großen Zuspruch, sowohl bei der Zielgruppe als auch bei interessierten Bürgerinnen und Bürgern. 240 junge Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren suchten das Gespräch mit den städtischen Streetworkerinnen. Insgesamt haben rund 350 Personen den Stand der mobilen Jugendarbeit besucht. Das zeigt, wie relevant die Arbeit der MJA ist“, erklärt Carolin Schmid, Jugendreferentin der Stadt Heidenheim.

Die Rückmeldungen zur Aktion seien in den Gesprächen sehr wertschätzend und positiv gewesen. Viele der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner betonten, dass die Aktion für ein verstärktes Sicherheitsgefühl auf der Veranstaltung gesorgt habe. Auffallend war, dass viele der Frauen im Gespräch erklärten, schon einmal in Berührung mit K.O.-Tropfen gekommen zu sein. Durch präventive Arbeit und eine erneute „Safe Station“ beim internationalen Straßenfest 2027 soll das Thema weiterverfolgt werden. 

(Erstellt am 22. Juli 2026)

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