Schloss Hellenstein im Sommer. Foto: Oliver Vogel

Hanf-Shop geschlossen

Verdacht auf Drogenverkauf an Minderjährige

Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Heidenheim und des Polizeipräsidiums Ulm:

Ermittlungen der Rauschgiftermittlungsgruppe des Polizeipräsidiums Ulm rund um ein Geschäft für Hanf-Erzeugnisse in der Heidenheimer Innenstadt haben den Verdacht ergeben, dass dort in den vergangenen Monaten mehrfach Haschisch und Marihuana verkauft worden sein soll. Unter den Abnehmern sollen sich auch Minderjährige befunden haben.

„Beim Schutz von Kindern und Jugendlichen gibt es für uns keine Kompromisse. Wenn sich Hinweise darauf ergeben, dass in einem Geschäft illegal Drogen verkauft werden und diese sogar an Minderjährige gelangen, müssen wir alle rechtlichen Möglichkeiten konsequent ausschöpfen. Genau das haben Polizei und Stadt in diesem Fall gemeinsam getan“, sagt Oberbürgermeister Michael Salomo.

Nach den bisherigen Ermittlungsergebnissen sollen verschiedene Angestellte des Hanf-Shops über einen längeren Zeitraum Haschisch und Marihuana an Kunden verkauft haben. Während regulär CBD-Hanf angeboten wurde, sollen ausgewählte Kunden darüber hinaus gezielt THC-haltiges Cannabis erhalten haben.

In der vergangenen Woche durchsuchten Einsatzkräfte der Rauschgiftermittlungsgruppe des Polizeipräsidiums Ulm gemeinsam mit Mitarbeitern des Geschäftsbereichs Recht, Ordnung und Sicherheit der Stadt Heidenheim den Shop sowie weitere Räumlichkeiten in Heidenheim. Dabei stellten die Einsatzkräfte neben Marihuana unter anderem auch Amphetamin, Kokain und weitere Betäubungsmittel sicher.

Die bei der Durchsuchung gewonnenen Erkenntnisse hatten unmittelbar auch gewerberechtliche Konsequenzen. Die zuständige Gewerbebehörde der Stadt Heidenheim untersagte dem Betreiber mit sofortiger Wirkung die weitere Gewerbeausübung. Die Geschäftsräume wurden versiegelt.

„Die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadt hat in diesem Fall sehr gut funktioniert. Die Erkenntnisse aus den Ermittlungen und der gemeinsamen Durchsuchung haben es uns ermöglicht, unmittelbar die notwendigen gewerberechtlichen Maßnahmen einzuleiten“, erklärt Arndt Borgmann vom Geschäftsbereich Recht, Ordnung und Sicherheit der Stadt Heidenhei

Die strafrechtlichen Ermittlungen dauern an.

(Erstellt am 06. Oktober 2026)

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