Heidenheim im Förderprogramm „level up! Gamification im Museum“ mit einem eigenen Projekt vertreten
Die Historischen Museen der Stadt Heidenheim sind mit dabei, wenn es heißt "level up! Gamification im Museum".
Dieses Förderprogramm unterstützt sieben Museen in Baden-Württemberg bei der Entwicklung und Umsetzung spielerischer Vermittlungsformate. Finanziert wird es durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Eine Fachjury wählt jährlich Projekte aus, die gefördert und professionell begleitet werden.
Das Heidenheimer Konzept eines intergenerationellen Augmented-Reality-Spiels rund um das architektonische Ensemble von Schloss Hellenstein hat die Jury überzeugt.
Kern des Spiels, das digitale Strukturen mit analogen Aktionen verbindet, bilden die Rechte von Kindern und Jugendlichen gemäß der UN-Kinderrechtskonvention. Sie sind den historischen Museen Anlass und Ausgangspunkt, um die Gäste zu Mitspielenden in einem interaktiven Spiel über kulturellen Wandel und historische Veränderung zu machen.
Möglich geworden ist die Konkretisierung des neuen Vermittlungskonzepts durch die Expertise im Bereich der Augmented Reality, die die neue kuratorische Leiterin der historischen Museen, Marleen de Kramer, mitbringt. Mit der Bezuschussung von 10.000 Euro wird bis zum Oktober ein Prototyp des Spiels fertiggestellt, für das natürlich auch wieder KiKu mit künstlerischen und kreativen Gestaltungsideen mit dabei ist. Heidenheim darf also gespannt sein, wenn es nach den Sommerferien heißt: Oben im Schloss darf Probe gespielt werden und das auch noch in der eigenen Geschichte.
Das Projekt stärkt die kulturelle Bildung in Heidenheim, indem es historische Inhalte für Kinder und Familien interaktiv erlebbar macht und damit neue Zugänge zu musealen Themen eröffnet. Nicht zuletzt schafft der Einsatz von Gamification einen niedrigschwelligen Zugang zu Kultur und Geschichte und begeistert insbesondere junge Zielgruppen für die Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe der Region. Das Programm „level up! Gamification im Museum“ hat zum Ziel, Museen zu Orten der Teilhabe, Interaktion und digitalen Vermittlung weiterzuentwickeln.
