Ausstellung „Frieden machen - gelungene Beispiele aus aller Welt!“
vom 02.11.26 bis 28.11. - unter anderem in der Stadtbibliothek
Vom 2. bis zum 28. November werden an verschiedenen Orten in Heidenheim auf 28 Roll-ups Geschichten zu lesen sein, die zeigen wie sich Menschen weltweit für Frieden einsetzen.
Berichte und Reportagen über Krieg und Gewalt dominieren unsere Medien. Bilder von explodierenden Bomben und verzweifelten Menschen gehen um die Welt. Frieden ist unauffälliger. Über ihn gibt es scheinbar weniger zu berichten. Die Ausstellung „Frieden machen – gelungene Beispiele aus aller Welt“ illustriert das Gegenteil: Sie stellt Friedensmacherinnen und Friedensmacher aus verschiedenen Ländern der Welt wie Kolumbien, Nordirland oder Sri Lanka in den Mittelpunkt. Sie zeigt, wie diese meist unbeachtet von der Öffentlichkeit erfolgreiche Projekte ins Leben rufen, die konfliktsensibel und gewaltfrei Friedensprozesse anstoßen und Versöhnung und Wiederaufbau fördern. Von all den Geschichten können wir lernen: Wie überwinden Menschen persönliche Grenzen, um auf ihre Feinde zuzugehen? Warum gelingt manchen Jugendlichen der Ausstieg aus radikalen bewaffneten Gruppen? Wie treten Frauen für ein Ende der Gewalt ein? Was können Fußball, Radio, Tanz und Streit zum Frieden beitragen? Die Geschichten lenken den Blick auf mutige Menschen, gelungene Kommunikation und kreative Lösungen, die zum Frieden führen.
Die Roll-ups stehen im Haus der evangelischen Kirche, im Foyer der Stadtbibliothek, in der Volkshochschule und im Weltladen. An jeder Station gibt es einen Stempel. Wer alle vier Stempel auf dem ausliegenden Laufzettel gesammelt hat, kann sich im Weltladen eine kleine Belohnung abholen.
Das Forum für Bildung und Entwicklung hat den Herbst unter das Thema “Frieden machen!” gestellt und bietet neben der Ausstellung noch verschiedene Vorträge.
Die Ausstellung mit Reportagen erfolgreicher Friedensprojekte aus rund 30 Konfliktregionen der Welt ist ein Angebot der Servicestelle Friedensbildung. Deren Träger sind die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB), die Berghof Foundation und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg. Entwickelt wurde die Ausstellung in Zusammenarbeit mit Journalistinnen und Journalisten der Agentur Zeitenspiegel im Rahmen des Projekts „Peace Counts“.
Das Forum für Bildung und Entwicklung ist eine Kooperation von Heidenheimer außerschulischen Bildungseinrichtungen, die sich auf die Fahne geschrieben haben, wichtigen Themen unserer Zeit in Heidenheim Raum zu geben. Zur Kooperation gehören die evangelische Erwachsenenbildung, das Haus der Familie, die katholische Erwachsenenbildung, das Medienzentrum des Landkreises, die Stadtbibliothek, die Volkshochschule und der Weltladen.

