Opernfestspiele – Giorgi Sajaia erhält den Max Liebhaber-Preis
Der Dirigent und musikalische Assistent der Opernfestspiele Heidenheim Giorgi Sajaia wurde mit dem Max Liebhaber-Preis für Nachwuchsmusiker*innen ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Anschluss der Premiere von „Otello“ statt.
Der georgische Pianist und Dirigent Giorgi Sajaia ist seit 2025 als Korrepetitor Mitwirkender der Opernfestspiele Heidenheim. Nach Studien in Tiflis und Wien hat er seit 2022 als Student in der Klasse von Prof. Marcus Bosch an der Hochschule für Musik und Theater München großes Talent und Engagement bewiesen, das er auch bei den Opernfestspielen zeigt. Er war Preisträger beim Vierten internationalen Wettbewerb für junge Pianisten in Tiflis 2009, Preisträger des Chopin-Klavierwettbewerbs für junge Musiker in Tiflis 2010, Preisträger des internationalen Chopin-Wettbewerbs für junge Pianisten in Polen 2011 und gewann 2016 den Grand Prix beim Georgischen Nationalwettbewerb für Kammermusik. In der laufenden Saison assistiert er bei den beiden Verdi-Opern „Otello“ und „Macbeth“.
Das Max Liebhaber-Werk wurde 2012 durch die Firma Liha-Werbung ins Leben gerufen. Ziel ist es, soziale, kulturelle und sportliche Einrichtungen speziell im Raum Heidenheim finanziell zu unterstützen. „Tu Gutes“, das war für Max Liebhaber stets ein besonderes Anliegen, dem er stets in Wort und Tat nachkam. Seine beiden Söhne Jürgen und Dr. Thomas Liebhaber gründeten das Max Liebhaber-Werk, um dieses Engagement fortzuführen. Für Max Liebhaber und seiner Ehefrau Jutta spielte die Musik eine große Rolle – mit großem Interesse verfolgten sie die Opernfestspiele Heidenheim. So war das Engagement als Förderer der Opernfestspiele für ihre Söhne Jürgen und Thomas naheliegend. Die Liha-Werbung hat die OH! von Beginn an als Gönner und Förderer unterstützt.
2025 hat das Max Liebhaber-Werk bereits zum 14. Mal einen Preis für eine/n Musiker*in der Opernfestspiele Heidenheim vergeben. Vorige Preisträger sind u. a. Carlo Benedetto Cimento, Philipp Nicklaus, Louisa Lietzmann, Katharina Zimmermann, Migena Gjata, Gerrit Illenberger, Anna-Lena Elbert, Theresa Maria Romes und zuletzt Kuan.ju Lin.

