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Sanierungsgebiet "Oststadt"

Durch Gemeinderatsbeschluss vom 30.06.2016 wurde das Gebiet „Soziale Stadt Oststadt“ förmlich als Sanierungsgebiet festgelegt. Die Laufzeit endet voraussichtlich im April 2024. Das Sanierungsgebiet befindet sich östlich der Heidenheimer Innenstadt und wird von dieser durch den Flusslauf der Brenz, die Bahnlinie und die Bundesstraße 19 abgetrennt. Zudem ist die Oststadt zwischen dem Schmittenberg im Norden und dem Siechenberg im Süden eingebettet. Aufgrund dieser besonderen Lage erscheint die Oststadt vom übrigen Stadtgebiet losgelöst. Sie liegt jedoch noch so nah zur Innenstadt, dass es sich nach dem Leitbild der „Stadt der kurzen Wege“ lohnt, in die Verbesserung von Wohn- und Aufenthaltsqualität zu investieren.

Der Gebäudebestand des rund 65,9 ha umfassenden Sanierungsgebiets stammt überwiegend aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Bebauung reicht von freistehenden Einfamilienhäusern bis zu mehrgeschossiger Wohnblockbebauung.

Vielschichtig ist auch die Bevölkerungsstruktur der Oststadt: Familien mit Kindern sind hier ebenso zu Hause wie Senioren und Alleinstehende; der Anteil an Bewohnern mit Migrationshintergrund ist im Vergleich zur Gesamtstadt überdurchschnittlich hoch.

Durch die Sanierungsmaßnahme sollen vor allem das Wohn-und Arbeitsumfeld in der Oststadt verbessert und neue Wohnbaulandausweisungen vermieden werden. Den Schwerpunkt bilden die Modernisierung und energetische Sanierung des Gebäudebestandes sowie die Aufwertung des öffentlichen Straßenraums und die Umgestaltung öffentlicher Plätze. Wo Bausubstanz nicht mehr sinnvoll erhalten werden kann, sollen Abbruch und städtebaulich angepasste Neubebauung möglich gemacht werden. Zwei gewerbliche Bereiche sollen neu geordnet werden, attraktivere bzw. neue Spiel- und Freizeitflächen sollen geschaffen werden

Das Sanierungsprogramm

Mit dem Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt“ unterstützen Bund und Länder die Kommunen dabei, die Wohn- und Lebensqualität in städtebaulich benachteiligten Quartieren zu verbessern. Durch Investitionen in das Wohnumfeld und die Infrastruktur sowie durch soziale Begleitmaßnahmen sollen die ausgewählten Stadtteile kinder-, familien- und altengerecht gestaltet, Bildungschancen und die Wirtschaftskraft im Quartiert verbessert, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund erleichtert und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden.

Von besonderer Bedeutung ist dabei die frühzeitige Einbeziehung aller relevanten Partner sowie der Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers in die Planung und Umsetzung der Maßnahmen.

Vorbereitende Untersuchungen

Eine erfolgreiche städtebauliche Sanierung ist nur durch intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten und Interessierten möglich. Bei einem Bürgerinformationsabend und zwei Stadtteilspaziergängen hat die Stadtverwaltung frühzeitig über die Sanierungsmaßnahme und ihre Möglichkeiten informiert.
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Oststadt sowie alle Einrichtungen im Sanierungsgebiet wurden aufgerufen, ihre Erfahrungen, ihre Ideen und ihr Engagement einzubringen.

Zahlreiche Interessierte nahmen die Gelegenheit wahr, ihre konkreten Fragen an die Stadtverwaltung zu richten und wichtige Themen direkt einzubringen.

Netzwerkabend

Das städtebauliche Programm „Soziale Stadt“ zeichnet sich neben den baulichen Veränderungen auch durch die aktive Bürgerbeteiligung aus. Um die Aktivitäten der Bürger im Soziale Stadt-Gebiet „Oststadt“ weiter auszubauen und Akteursnetzwerke zu initiieren, fand am 05.04.2017 in der Sporthalle der Ostschule ein Netzwerkabend für gemeinsame Projekte im Sanierungsgebiet statt.
Zahlreiche Anwesende haben die Gelegenheit genutzt, sich gemeinsam an der Weiterentwicklung von Projektvorschlägen zu beteiligen und eigene Projektideen einzubringen. Im Rahmen des Netzwerkabends wurden fünf Arbeitsgruppen gegründet, bei welchen sich die Bewohnerinnen und Bewohner der Oststadt einbringen.

Die Presse berichtete ausführlich über den Netzwerkabend (zum Artikel geht es hier ).

Für weitere Informationen zu den Arbeitsgruppen siehe Dropdown-Feld „Arbeitsgruppen Oststadt“. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen, sich in den Arbeitsgruppen zu engagieren.

Im Pressespiegel könnten folgende Artikel aufgeführt werden:

Projekte

"Brenzpark-Quartier"

Rendering des zukünftigen "Brenzpark-Quartiers"

Im integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept für das Sanierungsgebiet Oststadt sind die Flächen des ehemaligen Schlachthofs und der nördlich, westlich und südlich angrenzenden Gebäude zwischen Meeboldstraße, Kurze Straße und Seestraße als Bereich für eine Neuordnung gekennzeichnet. Bei einem der Stadtteilspaziergänge im Rahmen der Bürgerbeteiligung wurde die „Umnutzung des ehemaligen Schlachthof-Geländes (z. B. zu einem Stadtteilzentrum)“ als Wunsch genannt.

Im Februar 2019 hat die Wohnpark Brenzpark GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadtwerke Heidenheim AG das ehemalige Schlachthofgelände von der Stadt Heidenheim erworben mit dem Ziel, dort eine zum Stadtteil passende Nutzung zu entwickeln. Waren die wesentlichen Nutzungen frühzeitig bekannt, so ging es darauf aufbauend um das Wie, die Einbindung dieser Fläche in ihre Umgebung. Um Fragen zu klären und Möglichkeiten aufzuzeigen, wurde das Büro pesch partner architekten stadtplaner GmbH (Stuttgart) von der Wohnpark Brenzpark GmbH beauftragt, einen städtebaulichen Rahmenplan für das Brenzpark Quartier (wie das frühere Schlachthofgelände künftig heißen soll) zu erarbeiten. Dies geschah in enger Abstimmung mit der Stadt Heidenheim.

Einigkeit herrschte darüber, dass in einem solchen Rahmenplan angesichts der Bedeutung der Fläche für die Oststadt das Betrachtungsgebiet größer gewählt werden musste, um Leitlinien für die Weiterentwicklung dieses – von der Innenstadt aus gesehen – Eingangs zur Oststadt zu entwickeln. Deshalb greift das „Leitbild Brenzpark Quartier“ über das neu zu bebauende Grundstück hinaus. Der „Entwurf Schlachthofareal“ zeigt das städtebauliche Konzept, in dem die Nutzungen Wohnen, Pflege, Kindertageseinrichtung, Quartierstreff, Büroflächen, Verkaufsflächen und Gastronomie verwirklicht werden sollen. Dieser Entwurf soll Grundlage der weiteren Arbeiten werden.

Lessingstraße (Süd) und Leintalstraße (Süd) und Lessingstraße (Nord)

Die Abschnitte der Lessingstraße und der Leintalstraße jeweils südlich der Römerstraße wurden im Rahmen der Sanierungsmaßnahme umgestaltet. Die beiden Straßenabschnitte waren vor der Umgestaltung in einem sehr schlechten Zustand und wiesen einen dringenden Umgestaltungsbedarf auf.
Sowohl der Umbau der Lessingstraße (Süd) als auch der Leintalstraße (Süd) war ursprünglich erst für das Jahr 2019 vorgesehen. Aufgrund des zeitlich guten Verlaufs der Arbeiten in der Römerstraße konnte mit der Umgestaltung kurzfristig bereits im Jahr 2018 begonnen werden.
Der südliche Teil der Lessingstraße (früher Tempo-30-Zone, Einbahnstraße) wurde zum verkehrsberuhigten Bereich, in dem nun in beide Richtungen Schrittgeschwindigkeit gilt.
Durch die Umgestaltungsmaßnahmen wurde der öffentliche Raum des Quartiers deutlich aufgewertet.

Der nördliche Abschnitt der Lessingstraße vom Römerplatz im Süden bis zur Seestraße im Norden wurde im Sommer 2019 ebenfalls grundlegend erneuert und ist zwischenzeitlich wieder befahrbar.

Umgestaltung der Römerstraße und des Römerplatzes

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahme wurden die Römerstraße und der Römerplatz umgestaltet. Die Römerstraße erschließt den südlichen Teil der Oststadt und stellt einen Hauptverbindungsweg in das Wohngebiet Osterholz dar. Die Pläne für die Umgestaltung der Römerstraße zwischen der Paradiesstraße und dem Eichendorffweg wurden im Vorfeld öffentlich gemacht und waren im Rathaus ausgelegt. Dazu konnten interessierte und betroffene Bürgerinnen und Bürger Anregungen geben. Dabei aufkommende Wünsche wurden in den Planungen berücksichtigt, insbesondere die im Rahmen des werkSTADT-Prozesses erarbeiteten Handlungsempfehlungen. Durch die Umgestaltungsmaßnahmen wurde der öffentliche Raum des Quartiers deutlich aufgewertet. Die Generalsanierung der Straßenabschnitte führte zur gestalterischen und funktionellen Aufwertung des Straßenraums sowie zur Stärkung des Radverkehrs. Der im Zuge der Arbeiten in der Römerstraße umgebaute Römerplatz wurde zu einer attraktiven Grünfläche mit Aufenthaltsqualität entwickelt. Aufgrund seiner zentralen Lage und der Nähe zum neuen Zinzendorf-Kinderhaus hat dort das erste Stadtteilfest im Sanierungsgebiet „Oststadt“ stattgefunden.

Neubau des Zinzendorf-Kinderhauses

Um den Bedarf an den Betreuungsplätzen in der Oststadt abzudecken, hat die Stadt Heidenheim in Kooperation mit der Evangelischen Kirche das neue Zinzendorf-Kinderhaus errichtet und in Betrieb genommen. Die neue Tagesstätte wurde am 17.04.2019 offiziell eingeweiht.

Durch die gute Zusammenarbeit der Stadt Heidenheim und der Evangelischen Kirche vergingen keine zwei Jahre vom Spatenstich am 14.11.2017 bis zur offiziellen Einweihung.
Am 06.07.2019 fand im Rahmen des ersten Stadtteilfests der Tag der offenen Tür im neuen Kinderhaus statt. Zahlreiche Besucher nutzten die Chance, einen Blick in die Einrichtung zu werfen. 
Der Neubau, der ca. 2 Mio. Euro gekostet hat, wurde aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“ gefördert.

Arbeitsgruppen Oststadt

Das städtebauliche Programm „Soziale Stadt“ zeichnet sich neben den baulichen Veränderungen durch die aktive Bürgerbeteiligung aus. Um die Aktivitäten der Bürger im Soziale Stadt-Gebiet „Oststadt“ weiter auszubauen und Akteursnetzwerke zu initiieren, fand am 05.04.2017 in der Sporthalle der Ostschule ein Netzwerkabend für gemeinsame Projekte im Sanierungsgebiet statt.

Bewohner, Hauseigentümer sowie Vertreter von Institutionen und Einrichtungen im Gebiet haben die Gelegenheit genutzt, sich gemeinsam an der Weiterentwicklung von Projektvorschlägen zu beteiligen und eigene Projektideen einzubringen. Im Rahmen des Netzwerkabends wurden fünf Arbeitsgruppen gegründet, bei welchen sich die Bewohner der Oststadt einbringen.
Für interessierte Bewohner, Hauseigentümer oder Vertreter von Institutionen und Einrichtungen der „Oststadt“ besteht weiterhin die Möglichkeit, sich persönlich durch Mitarbeit in den Arbeitskreisen oder durch Aktions- und Projektaktivitäten einzubringen und somit ihren Lebensraum nachhaltig aufzuwerten.
Im Folgenden werden die Arbeitsgruppen kurz vorgestellt.
Die Presse berichtete ausführlich über den Netzwerkabend.

AG Ostplatz

In zentraler Lage im Sanierungsgebiet zwischen Ostschule, Totenbergfriedhof und der Wohnblockbebauung entlang der Paradiesstraße befindet sich einer der wenigen öffentlichen Plätze des Quartiers, der Ostplatz. Der Platz ist durchgehend versiegelt, unattraktiv gestaltet und bietet keine Aufenthaltsqualität.
Beim Stadtteilspaziergang, am 20.02.2016, brachte ein Bürger der Oststadt seine Ideen für eine attraktive und naturnahe Umgestaltung des Ostplatzes zum Ausdruck. Darauf aufbauend setzte sich die Stadt Heidenheim mit einem Planungsbüro in Verbindung, das auf die Umgestaltung öffentlicher Räume unter aktiver und nachhaltiger Einbeziehung der Bürgerschaft spezialisiert ist.

Im Rahmen des Netzwerkabends am 05.04.2017 haben sich einige Teilnehmer für die Entwicklung der Arbeitsgruppe zusammenfinden können. Die Arbeitsgruppe hat inzwischen gemeinsam mit dem Planungsbüro FFS und Vertretern der Stadt Heidenheim im Rahmen von zwei Planungstreffen Vorschläge für eine Belebung und attraktive Gestaltung des Platzes erarbeitet. Weitere interessierte TeilnehmerInnen sind herzlich eingeladen in der Arbeitsgruppe mitzuwirken. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe ist derzeit in Planung.

Die kommenden Termine werden online auf dem städtischen Veranstaltungskalender veröffentlicht.

Steffen Krapf

Projektziele:

  • Attraktive Neugestaltung des zentral im Stadtteil gelegenen Platzes
  • Belebung des Platzes, Nutzung als Treffpunkt für verschiedene Alters- und Bevölkerungsgruppen
  • Schaffen einer grünen Oase im Stadtteil
  • Einbindung der BürgerInnen von der Planung über die Umsetzung bis zur Pflege der Platzgestaltung
  • Berücksichtigung der Belange verschiedener Alters- und Bevölkerungsgruppen (Kinder, Jugend, SeniorInnen, MigrantInnen)
  • Schaffen eines zusätzlichen Spielplatzangebots im Stadtteil

AG Stadtteilzeitung

Ziel der Stadtteilzeitung ist die Förderung der Kommunikation im Stadtteil. Gleichzeitig dient sie als kostenfreie Präsentationsplattform für laufende und geplante Projekte. Die gemeinsame Erstellung der Stadtteilzeitung durch Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils trägt zu einer Verbesserung der Identifikation mit dem Stadtteil und zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts bei.

Die Erstellung der Zeitung sollte ehrenamtlich durch Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils erfolgen. Die Arbeitsgruppe, die im Rahmen des Netzwerkabends am 05.04.2017 gegründet wurde, hat bei den regelmäßigen Treffen im Sommer und Herbst 2017 eine Struktur und die möglichen Inhalte für eine digitale Version der Stadtteilzeitung erarbeitet.

Als Inhalte der Stadtteilzeitung kommen in Frage:

  • Berichte über das Leben im Stadtteil
  • Berichte über aktuelle Projekte und Maßnahmen, die im Rahmen der städtebaulichen Sanierung durchgeführt werden
  • Berichte über die historische Entwicklung des Stadtteils
  • Vorstellung interessanter Persönlichkeiten aus dem Stadtteil usw.

Weitere engagierte TeilnehmerInnen sind herzlich zu den regelmäßigen Treffen der Arbeitsgruppe eingeladen.

Im Herbst 2017 ist die Zahl der Arbeitsgruppenmitglieder zurückgegangen. Die Arbeitsgruppensitzungen im Dezember 2017 mussten aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl ausfallen. Die Mitglieder haben beschlossen, die Arbeitsgruppe bis auf weiteres ruhen zu lassen. Die Wiederaufnahme der Arbeit ist jedoch nicht ausgeschlossen und kann bei bestehendem Interesse aus der Bürgerschaft jederzeit wieder aufgenommen werden.

Melina Krapf
Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH
Hohenzollernstraße 12 - 14
71638 Ludwigsburg

AG Stadtteilfest

Die gemeinsame Organisation und Durchführung eines Festes im und für den Stadtteil tragen zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Stärkung der Identifizierung mit dem Stadtteil bei.

Im Rahmen des Netzwerkabends am 05.04.2017 hat sich eine Initiativgruppe gebildet, die sich der Vorbereitung und der Durchführung des ersten Stadtteilfestes im Sanierungsgebiet „Oststadt“ angenommen hat. Die von der Arbeitsgruppe organisierte Veranstaltung fand am Samstag, 6. Juli 2019 rund um den Römerplatz und beim neuen Zinzendorf- Kinderhaus statt und war ein voller Erfolg.
Nähere Informationen zum Stadtteilfest vom 06.07.2019 sind unter der Rubrik „Stadtteilfest“ zu finden.
 
Die Stadt Heidenheim, die Teilnehmer der Arbeitsgruppe und die anderen Organisatoren hoffen, dass das gelungene erste Stadtteilfest in der Bevölkerung Anklang gefunden hat und durch die Bewohnerinnen und Bewohner zukünftig fortgeführt und zu einem festen Bestandteil der Oststadt wird. Interessierte und engagierte Personen sind herzlich eingeladen, sich aktiv an der Vorbereitung und Durchführung der zukünftigen Stadtteilfeste in der Oststadt zu beteiligen.

Liegenschaften
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim an der Brenz
Fax (0 73 21) 3 23-15 12

AG Nachbarschaftliche Tauschbörse

Bei der Tauschbörse handelt es sich um eine organisierte Form der Nachbarschaftshilfe, die sich auf das Geben und Nehmen kleiner Dienstleistungen erstreckt. Die Tauschbörse fördert das Kennenlernen im Quartier, die Zusammenarbeit von Bürgerinnen und Bürgern verschiedener Alters- und Kulturgruppen und dadurch die Identifizierung mit dem Stadtteil und den sozialen Zusammenhalt. Beim Tausch soll es vor allem um Dienstleistungen wie Gartenarbeit, Hausaufgabenhilfe, Begleitung beim Einkaufen usw. gehen.
Im Rahmen des Netzwerkabends haben nur wenige Personen an der Entwicklung der Arbeitsgruppe teilgenommen. Daher stellte sich zunächst die Frage, ob eine solche Arbeitsgruppe überhaupt notwendig ist. Die Arbeitsgruppe plant vor diesem Hintergrund, in Kooperation mit der evangelischen Zinzendorfgemeinde, 2018 die Bedarfe in der Oststadt konkreter zu prüfen. Weitere Mitstreiter werden für die nächsten Schritte benötigt.
Derzeit sind keine weiteren Termine geplant.

AG Aussichtsturm

Die Idee von Herrn Stadtrat Neidlein, einen früher vorhandenen Aussichtsturm wieder herzustellen, stieß beim Netzwerkabend auf starkes Interesse und soll weiterverfolgt werden. Hierzu wurde im Rahmen der Bürgerveranstaltung eine Initiative gegründet, welche sich für die Planung und Umsetzung des Vorhabens einsetzen wird.

Zuerst muss jedoch geklärt werden, ob die Vorgaben des Naturschutzes die Wiederherstellung erlauben. Da der geplante Aussichtsturm außerhalb des Sanierungsgebietes liegt, ist keine Förderung im Rahmen der Sanierung vorgesehen.

Rudi Neidlein , Stadtrat

Stadtteilbüro

Als zentrale Anlaufstelle bei Fragen und Vorschlägen zur Sanierung wurde in der Oststadt das Stadtteilbüro eingerichtet. Nach vorheriger Terminabsprache können Sie hier direkten Kontakt mit den Mitarbeitern des Sanierungsteams aufnehmen.
Diese beraten Sie zu Fragen der baulichen und sozialen Aufwertung der Oststadt, zu Beteiligungsmöglichkeiten im Stadtentwicklungs­prozess sowie zu privaten Modernisierungsmaßnahmen.
Das Stadtteilbüro befindet sich in der Robert-Koch-Straße 28 (in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes Heidenheim e. V.). Die Termine, wann das Stadtteilbüro besetzt ist, finden Sie weiter unten auf dieser Seite. Um eine Terminvereinbarung unter der Nummer 07141 16-757284 (Frau Krapf) oder per E-Mail ( melina.krapf@wuestenrot.de ) wird gebeten.

Förderinformationen

Auch private Eigentümer haben die Möglichkeit, für umfassende Modernisierungsmaßnahmen an ihrem Gebäude Fördermittel zu erhalten. Welche Maßnahmen förderfähig sind und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, erfahren Sie durch den nachstehenden Link.

Das Team

Ihre Anregungen und Hinweise nimmt Frau Kurz von der Stadtverwaltung Heidenheim gerne entgegen.

Liegenschaften
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim an der Brenz
Fax (0 73 21) 3 23-15 12

Mit der Durchführung der Sanierungsmaßnahme hat der Gemeinderat die Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH beauftragt. Hier können Sie sich gerne an Frau Melina Krapf und an Frau Barbara Fleisch wenden.

Melina Krapf
Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH
Hohenzollernstraße 12 - 14
71638 Ludwigsburg

Barbara Fleisch
Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH
Hohenzollernstraße 12 - 14
71638 Ludwigsburg

Fotogalerie

Stadtteilfest

1. Stadtteilfest im Sanierungsgebiet „Oststadt“

Die Stadt Heidenheim, die evangelische Zinzendorfkirchengemeinde sowie die Teilnehmer der Arbeitsgruppe „Stadtteilfest“ hießen am 06.07.2019 die Besucher des 1. Stadtteilfestes herzlich willkommen. Das Fest wurde mit einem interaktiven Gottesdienst in der evangelischen Zinzendorfkirchengemeinde offiziell eröffnet. Bei strahlendem Sonnenschein wurde rund um den Römerplatz, der im Rahmen der Sanierungsmaßnahme neugestaltetet wurde, ein attraktives und abwechslungsreiches Programm geboten. Die Bürgerinnen und Bürger konnten bei verschiedenen Aktionen, internationalen Spezialitäten und Auftritten der Erstklässler der Ostschule den Tag in vollen Zügen genießen. Bis in die Abendstunden wurde gefeiert und gemütlich zusammengesessen. Das Stadtteilfest bildete außerdem den Rahmen für einen Tag der offenen Tür im neu erbauten Zinzendorf-Kinderhaus. Zahlreiche Besucher nutzten die Chance, einen Blick in die Kindertagesstätte zu erhaschen. Die Errichtung des Kinderhauses wurde mit den Fördermitteln aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“ (SIQ) unterstützt. Die Stadt Heidenheim und die anderen Organisatoren hoffen, dass das gelungene Stadtteilfest in der Bevölkerung Anklang gefunden hat und durch die Bewohnerinnen und Bewohner zukünftig fortgeführt und zu einem festen Bestandteil der Oststadt wird.

Fest in der Oststadt (Heidenheimer Zeitung vom 15.Juni 2019)

Stadtteilprojekt „Bunte Oststadt“

Der Kinderschutzbund Heidenheim e.V. hat Anfang des Jahres 2019 mit der Umsetzung des Stadtteilprojekts „Bunte Oststadt“ begonnen. Das Projekt ist Teil der sogenannten nichtinvestiven Städtebauförderung (NIS) des Landes Baden-Württemberg.
 
Zwei Teilprojekte sollen nach aktuellem Stand im Rahmen des Stadtteilprojekts umgesetzt werden. Zum einen ein Stadtteiltreff, bei dem sich Menschen aller Altersgruppen zwanglos begegnen können, und zum anderen ein Schülerpatenprojekt.

Teilprojekt Stadtteiltreff (Oststadttreff)

Der Oststadttreff wurde am Dienstag, 9. Juli 2019 feierlich eröffnet. Zu Gast waren Frau Bürgermeisterin Simone Maiwald, Mitglieder des Gemeinderats, zahlreiche Vertreter von Netzwerkpartnern des Kinderschutzbundes und Bewohnerinnen und Bewohner der Oststadt. Nach der offiziellen Begrüßung und einem Grußwort von Frau Bürgermeisterin Maiwald eröffnete Projektleiterin Birgit Soika gemeinsam mit zwei Kindern den Oststadttreff mit bunten Konfettiraketen. Anschließend wurde auf die neue Begegnungsmöglichkeit angestoßen. Passanten und Besucher vom benachbarten Kinderhaus wurden vom Duft der frisch gebackenen Waffeln sowie von den Attraktionen für Kinder wie Hüpfburg und Kinderschminken angelockt. Neben einem leckeren Kuchenbuffet gab es auch von der Bäckerei Rieck eigens kreierte Oststadtkringel.
 
Der Oststadttreff findet jeden Dienstag von 15:00 bis 17:30 Uhr im Zinzendorfhaus statt. Für die Besucher werden Kaffee, Kuchen, kalte Getränke und herzhafte „Oststadtkringel“ zum Selbstkostenpreis angeboten.
 
Für Kinder steht ein Spiel- und Bastelraum zur Verfügung, im Sommer kann auch der Außenbereich genutzt werden. Für die ersten Monate wird ein Programm für Erwachsene und Kinder angeboten, bei dem sich Informatives, Kreativangebote und Gemeinschaftsaktivitäten abwechseln. Die Netzwerkpartner haben die Möglichkeit, ihre Einrichtung vorzustellen oder einen Nachmittag zu gestalten.
 
Wer bei der Vorbereitung mithelfen möchte, Ideen zur Programmgestaltung beisteuern will oder Freude am Kuchenbacken hat, kann sich per E-Mail beim Kinderschutzbund melden; Kontakt: birgit.soika@kinderschutzbund-hdh.de
Weitere Infos sowie das aktuelle Programm gibt es auf http://www.kinderschutzbund-hdh.de/bunte-oststadt/

Download / Links

Videos

Video zum 1. Stadtteilspaziergang "Oststadt" im Februar 2016

YouTube

Video zum 2. Stadtteilspaziergang "Oststadt" im März 2016

YouTube

Kontakt

Liegenschaften
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim an der Brenz
Fax (0 73 21) 3 23-15 12