Innovationsmanagement Ostwürttemberg - Wie Unternehmen ihre Innovationsfähigkeit steigern können
Innovation ist Grundvoraussetzung für unternehmerische Zukunft. Ein mit dem Fraunhofer IAO entwickeltes Projekt der regionalen Wirtschaftsförderung WiRO und der Stadt Heidenheim soll heimischen Unternehmen den richtigen und effizienten Weg zur Steigerung ihrer Innovationsfähigkeit aufzeigen. Interessenten können sich melden.
Rückblick: Im Oktober 2009 hatte die INGENIA-Fachtagung in Heidenheim weit über 100 Teilnehmer aus Ostwürttemberg über die Bedeutung von Innovationen und die Notwendigkeit eines systematischen und damit effizienten Innovationsmanagements informiert. Neben der praktischen Betrachtung dieses Zukunftsthemas durch regionale Unternehmen wie Voith und Edelmann konnte damals für die konzeptionelle Sichtweise Dr. Peter Ohlhausen, Leiter des Kompetenzteams „Innovationsmanagement“ beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart, gewonnen werden.
Mit den Fraunhofer-Experten haben die WiRO und die Stadt Heidenheim als Organisatoren der INGENIA nun ein Projekt entwickelt, mit dem die bei der Tagung gelegte und in den Unternehmen bereits vorhandene Basis nachhaltig weiterentwickelt werden kann. Es soll damit also nicht nur bei einer einzelnen Veranstaltung bleiben, wie WiRO-Geschäftsführerin Dr. Ursula Bilger aufzeigt: „Mit dem Projekt wollen wir erreichen, dass das Thema Innovation und Innovationsmanagement den Stellenwert in den Unternehmen erreicht, der ihm zweifelsohne zusteht, aber von dem man in der Realität leider noch viel zu wenig spürt.“
Das Projekt soll die Idee umsetzen, dass mehrere klein- und mittelständische Unternehmen aus Ostwürttemberg unter professioneller Anleitung durch das Fraunhofer IAO gemeinsam aktuelle Innovationskonzepte und Innovationsmethoden erarbeiten, um diese dann individuell umzusetzen. Auch sieht es zum Beispiel Innovationsaudits vor, in denen die jeweilige Innovationsfähigkeit der Unternehmen erhoben wird und daraus wiederum Handlungsempfehlungen zu deren Steigerung abgeleitet werden. In einer optionalen Umsetzungsbegleitung können dann in Arbeitsatmosphäre verschiedene inhaltliche Schwerpunkte, so etwa Projekt- und Anforderungsmanagement, Netzwerke und Kundenintegration, Open Innovation oder Innovationskultur, vertieft behandelt werden.
In einer Besprechungsrunde mit dem Fraunhofer IAO treffen sich nun in Kürze die Unternehmen, die sich für eine Teilnahme am Projekt interessieren und damit ihre Innovationsfähigkeit steigern möchten. Für weitere Informationen zum Projekt und für eine Teilnahme an der Besprechungsrunde melden sich Unternehmen bei der WiRO, Markus Hofmann (07171 / 92753-21, hofmann@ostwuerttemberg.de) oder Stadt Heidenheim, Swen Profendiener (07321 / 327-1080, swen.profendiener@heidenheim.de.
Positive Entwicklung des Technologiezentrums
Die Entwicklung des seit Juli diesen Jahres auf dem Epcos-Areal befindliche Technologiezentrum laufen weiterhin sehr positiv. In der Zwischenzeit habe sich 17 Existentgründer und junge Unternehmen niedergelassen und profitieren von der ansprechenden Infrastruktur und dem sehr guten Service. Auch die ersten Tagungen einzelner Firmen wurden erfolgreich durchgeführt.
Derzeit verfügt das Technologiezentrum noch über ca. 220 qm Labor bzw. Bürofläche.
Weitere Informationen erhalten Sie bei
Swen Profendiener
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim
Telefon geschäftlich: work07321 327-1080
Telefax geschäftlich: fax07321 323-1080
E-Mail: swen.profendiener@heidenheim.de
Standortcoaching - ein Beitrag der Stadt Heidenheim zur Bekämpfung des Fachkräftemangels
Auf Initiative von Oberbürgermeister Bernhard Ilg geht die Stadt Heidenheim seit Anfang des Jahres 2001 neue Wege, um gemeinsam mit der Wirtschaft den Fach- und Führungskräftemangel zu bekämpfen. Die Stadt Heidenheim leidet zuweilen wie die gesamte Region Ostwürttemberg unter dem Image der "ländlichen Gegend", die sich natürlich nicht mit dem Großstadtmilieu vergleichen lässt.
lesen Sie mehr...





