Kleinkinderspielflächen, Kleinkinder- / Kinderspielplätze, Jugendspielflächen
Spielplätze – Hoher Nutzwert für die familiengerechte Stadt
Es ist mal mehr, mal weniger Aufwand, den die Stadt Heidenheim mit ihren Spielplätzen betreibt. Nach den Worten von Oberbürgermeister Bernhard Ilg suchen seine Planer aber immer auf den jeweiligen Standort zugeschnittene Lösungen. Zur Freude der Familien, unter denen ein regelrechter Tourismus zu beobachten ist, wenn mal wieder ein neuer oder von Grund auf überarbeiteter Spielplatz in Betrieb geht. Zwei Beispiele aus dem Jahr 2008 finden sich am Haller Weg auf den Reutenen und im Neubaugebiet Fürsamen.
Auf den Reutenen ist es im Vergleich zum sonstigen Aufwand eher eine bescheidene Summe, die die Stadt mit 35.000 Euro investiert hat. Ein Spielplatz von der Stange sozusagen, als Komplettpaket vom Hersteller günstig gekauft. Trotzdem bietet die Anlage alles, was Kinderherzen erfreut: Sandkasten mit Sandspielgerät, Klettersechseck, Kletterturm mit Rutsche, Doppelschaukel und ein Wall, der noch bepflanzt wird.
Von größerem Kaliber ist da der rund 60.000 Euro teure Spielplatz, der in diesem Jahr im Fürsamen und damit in unmittelbarer Nähe zum Brenzpark fertig geworden ist. Es handelt sich um einen Kleinkinderspielplatz, der in verschiedene Themenbereiche gegliedert wurde: Bewegung, Ruhe, Sandspiel, Rollenspiel und Aufenthalt. Folgende Spielgeräte wurden installiert: ein Spielturm mit Rutsche, zwei Spielhäuser, eine Sandbaustelle und ein drehbarer Sandspieltisch, zwei Telefonhäuschen für „echte“ Telefongespräche, eine Kombischaukel, Wipptiere, eine Kleinkinderbank und ein Gnom als Holzskulptur.
Grundlage der bemerkenswerten Dichte und Qualität öffentlicher Spielplätze in Heidenheim ist die seit zwölf Jahren bestehende Spielflächenkonzeption. Mit deren Umsetzung hängt aber auch zusammen, dass die ältesten der vorhandenen Geräte inzwischen ebenfalls in diesem Alter sind. Will man die hohe Qualität aufrecht erhalten, ist viel Geld für Neu- und Ersatzbeschaffungen erforderlich. Im Jahr 2008 gibt die Stadt insgesamt rund 160.000 Euro für Neuanlage und Renovierung aus. „Gut angelegtes Geld in einer familiengerechten Stadt“, meint Oberbürgermeister Ilg. Er erkennt einen Nutzen schöner Spielplätze über die Kinder hinaus, denn die Qualität öffentlicher Räume prägt das Image eines Stadtteils. Zudem fördern Spielplätze die sozialen Kontakte der Quartiersbewohner.
Die Liste der Spielplätze, die 2008 angelegt worden sind, ist lang. Neben den oben genannten handelt es sich um Anlagen am Friesenweg, neben der alten Kläranlage in Großkuchen, am Ellwanger Weg, am Grünewaldplatz und im Baindt.
Auf zahlreichen weiteren Spielplätzen wurden alte durch neue Geräte ersetzt und die Anlagen in vielen Details verbessert. Das betrifft die Standorte Kleinkuchen, Kleiner Bühl, „Asterix“ im Mittelrain, Gurstraße, Ravensburger Straße, Brenzuferweg, Levillainanlage, Iglauer Straße, Gotenweg, Siebenbürgenweg, Altenheimstraße, Brenzpark Süd und Oggenhausen (Halde Ost).






