Schloss Hellenstein im Sommer. Foto: Oliver Vogel

Laternenmasten sind mit rot-weißer Banderole gekennzeichnet

Die Stadt Heidenheim reduziert wie andere Kommunen auch anlässlich der Energiekrise die Straßenbeleuchtung. Rund 9000 Laternen werden künftig montags bis freitags zwischen 1 und 4 Uhr nachts abgeschaltet. Die Laternenmasten, die in diesem Zeitraum abgeschaltet werden, sind mit einer rot-weißen Banderole gekennzeichnet. Die Markierung der 9000 Laternenmasten läuft aktuell. 

Laternenmasten sind mit rot-weißer Banderole gekennzeichnet. Foto: Stadt Heidenheim
Laternenmasten sind mit rot-weißer Banderole gekennzeichnet. Foto: Stadt Heidenheim

Um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, ist die Abschaltung der Laternen so koordiniert, dass sie erst eine halbe Stunde nachdem die letzten öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs sind, einsetzt. Die 23 Fußgängerüberwege im Stadtgebiet, die nach gesetzlichen Vorgaben durchgängig beleuchtet sein müssen, sind von der Reduktion nicht betroffen. Die dortigen Laternenmasten werden folglich auch nicht mit einer Banderole versehen. 

Die Banderolen sind Verkehrszeichen. Das Entfernen der Aufkleber ist daher strafbar. Aufgrund der Straßenverkehrsordnung müssen Verkehrsteilnehmende angesichts der temporären Abschaltung der Straßenbeleuchtung bei ihren an der Straße geparkten Fahrzeugen das Standlicht einschalten.

Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und der damit einhergehenden gestoppten Gaslieferungen sowie möglicher Energieknappheit in den kommenden Monaten ist es aus Sicht der Stadtverwaltung geboten, künftig mit der Ressource Strom und Gas, aber auch mit Öl, achtsamer umzugehen und Energie bewusster und zielgerichteter einzusetzen. Die Stadt Heidenheim spart durch die Reduzierung der Straßenbeleuchtung 225.000 Euro Energiekosten pro Jahr ein.

(Erstellt am 09. November 2022)

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