Stadt will Fördergeld für die Innenstadt

Mit einer Bronzeplakette, die für die Stadtbibliothek bestimmt ist, besiegelte Prof. Dr. Markus Müller, Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, die gute Zusammenarbeit mit Oberbürgermeister Bernhard Ilg in der Stadterneuerung. Bei einem Ortstermin und ausführlichen Fachgesprächen informierte er sich zusammen mit der Leitenden Regierungsdirektorin Sabine Reiser vom Regierungspräsidium und weiteren Fachbeamten über aktuelle und zukünftige Sanierungsvorhaben.

Prof. Dr. Markus Müller (vorne links) brachte Oberbürgermeister Bernhard Ilg eine Bronzeplakette für die Bibliothek mit.

Das besondere Interesse der Abordnung aus Stuttgart galt der Heidenheimer Innenstadt und dem Rathausquartier. Ilg begründete die Absicht der Stadt, die Fußgängerzone in der Hauptstraße, die Grabenstraße und das Rathaus-Quartier mit den Querstraßen aufzuwerten. Fassade und Fenster des Rathauses werden in den nächsten zwei Jahren saniert und neu gestaltet. Es liegt nahe, in diesem Zusammenhang auch die Aufenthaltsqualität im näheren und weiteren Umfeld systematisch zu verbessern und weiterzuentwickeln, damit die Innenstadt auch künftigen Nutzungsansprüchen genügt.

Teile des angedachten Sanierungsgebiets Innenstadt sind zwar in der Vergangenheit bereits gefördert worden. Ilg sieht aber Anknüpfungspunkte zum Beispiel im Zusammenhang mit der Barrierefreiheit und der Schaffung von Wohnraum, an denen man einen neuen Förderantrag festmachen könnte. In diesem Zusammenhang bedankte sich Ilg auch dafür, dass Land und Bund seit vielen Jahren hohe Fördersummen für die städtebauliche Erneuerung bereitstellen.

Eine Rundfahrt führte die Gäste durchs Ploucquet-Areal, in die Oststadt mit dem neuen Römerplatz und dem Zinzendorf-Kindergarten und am Schlachthof-Gelände vorbei bis zur ehemaligen WCM. Für den südlichen, derzeit als Parkplatz genutzten Teil bereitet das Land zusammen mit der Stadt den Bau eines erweiterten Hochschul-Campus vor. Im Norden der WCM entwickeln sich mehrere Einrichtungen parallel, nämlich Gemeinschaftsschule, Kindergarten und das Dock33 mit diversen Angeboten für Existenzgründer und die Maker-Szene. Einen Abstecher gab es auch nach Schnaitheim ins dortige Sanierungsgebiet im Hagen mit den derzeit laufenden Umbauarbeiten des Fischerwegs zu einer neuen dörflichen Mitte.

(12. September 2019)

Zugeordnete Kategorien

RSS Feed

Die aktuellen Stadtnachrichten können Sie auch als RSS Feed abonnieren.

Presseservice

Nutzen Sie unseren Presseservice, um hochauflösendes Bildmaterial zu erhalten.