Schloss Hellenstein im Sommer. Foto: Oliver Vogel

Aus Ideen konkrete Vorhaben formen

Zwölf Wochen, zwölf Veranstaltungen, mehrere hundert beteiligte Bürger*innen und mehr als 150 Projektideen für die smarten Städte Aalen und Heidenheim. Die beiden Städte haben pünktlich zur bevorstehenden Sommerpause vor Kurzem die umfangreiche interkommunale Bürgerbeteiligung zur gemeinsamen Smart City-Strategie im Aalener Kulturbahnhof vorgestellt und abgeschlossen. In den nächsten Wochen und Monaten liegen reichlich Hinweise, Einschätzungen und Wünsche bereit, die in die konzeptionelle Ausarbeitung einfließen.

Die interkommunale Bürgerbeteiligung zur gemeinsamen Smart City-Strategie ist im Aalener Kulturbahnhof vorgestellt und abgeschlossen worden. Foto: Stadt Heidenheim
Die interkommunale Bürgerbeteiligung zur gemeinsamen Smart City-Strategie ist im Aalener Kulturbahnhof vorgestellt und abgeschlossen worden. Foto: Stadt Heidenheim

Unter den 80 Teilnehmenden der Abschlussveranstaltung waren Heidenheimer*innen aus Bürgerrat, Politikrat, Expertenrat und Verwaltungsrat, die im Rahmen des Abschlusses Projektideen mit den Interessierten aus Aalen unter dem Blickwinkel interkommunaler Synergien diskutiert haben. Die dynamische und kooperative Stimmung zwischen Vertretern beider Städte zeigten während des gesamten Prozesses deutlich, wie Heidenheim und Aalen auf dem Weg zur weiteren Digitalisierung zusammengewachsen sind. "Heidenheim und Aalen verbindet nicht nur das gemeinsame Ziel einer innovativen und nachhaltig smarten Stadtentwicklung für noch mehr Lebensqualität. Der spannende, inspirierende und ereignisreiche Weg den vergangenen Wochen hat gezeigt, wie sich die interkommunale Zusammenarbeit ergänzt, Synergien genutzt und Ressourcen gebündelt werden können", sagte Oberbürgermeister Michael Salomo in seiner Video-Begrüßung.

Die Teilnehmenden hatten abschließend die Möglichkeit, Einfluss auf die Ausgestaltung der gemeinsamen Smart City Strategie zu nehmen. Zentraler Aspekt aus Sicht der Beteiligten: Der Ausbau der Dateninfrastruktur und der Aufbau eines umfassenden Sensoriknetzwerks. Ebenfalls mit einer hohen Priorität versehen wurde das Handlungsfeld „Klima, Umweltschutz und Nachhaltigkeit“. "Die diskutierten Themen wie Mobilität, Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und Innenstadt unterstreichen, wie facettenreich die Projektansätze einer Smart City sein können. Umso wichtiger ist ein klarer Fokus für die Umsetzung, der sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Stadtgesellschaft orientiert", sagte Smart City Managerin Pia Dudel. 

Außer der Frage, welche Handlungsfelder aus Sicht der Akteure die höchste Priorität besitzen, haben alle Anwesenden konkrete Projekte diskutiert und priorisiert. „Wir wollen eine Strategie mit Mehrwert für alle Bürgerinnen und Bürger entwickeln. Die Ideen und Anregungen aus dem Beteiligungsprozess finden daher jetzt Eingang in diese Strategie", sagte Felix Unseld, Leiter der Stabstelle Wirtschaftsförderung und Smart City der Stadt Aalen. Zwar könnten nicht alle Ideen umgesetzt werden, doch nichts gehe verloren.

In den kommenden Wochen wird nun die Strategie final ausgearbeitet. Dafür werden die Projektideen auf ihre Machbarkeit und Finanzierung hin geprüft und mit einem möglichen Zeitplan hinterlegt. Die daraus resultierende Strategie wird dann Ende des Jahres den beiden Gemeinderäten zur Beschlussfassung vorgelegt. Nach Genehmigung der Strategie durch den Fördermittelgeber werden die Maßnahmen und Projekte in den Jahren 2023 – 2027 schrittweise umgesetzt.

(Erstellt am 26. Juli 2022)

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