Schloss Hellenstein im Sommer. Foto: Oliver Vogel

Gabriela Reichenbach in den Ruhestand verabschiedet

OB Michael Salomo übergibt Gabriela Reichenbach einen Strauß zum Abschied. Foto: Stadtverwaltung Heidenheim
OB Michael Salomo übergibt Gabriela Reichenbach einen Strauß zum Abschied. Foto: Stadtverwaltung Heidenheim

Oberbürgermeister Michael Salomo hat Gabriela Reichenbach, Personalratsvorsitzende der Stadtverwaltung, verabschiedet. Sie wird zum 1. April in den Ruhestand wechseln. Der OB sprach ihr im Namen aller Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung seinen Dank für ihre Arbeit und ihr Engagement als Personalratsvorsitzende und als Kollegin in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten aus. „Ich habe Sie als fleißige, kluge, humorvolle und zugleich bescheidene und selbstbewusste Personalratsvorsitzende kennengelernt“, sagte der OB und überreichte ihr zum Abschied einen Blumenstrauß. „Für den fairen Umgang und die gute Zusammenarbeit sage ich auch ganz persönlich herzlichen Dank.“

Gabriela Reichenbach bedankte sich beim Oberbürgermeister. „Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, sagte sie im Rückblick auf 37 Jahre bei der Stadtverwaltung. Auf die Frage des OB nach dem Höhepunkt in all den Jahren antwortete Gabriela Reichenbach: „Die Wahl zur Personalratsvorsitzenden, ganz klar.“ Konkrete Pläne für den Ruhestand hat sie nicht, sie will sich aber mehr Zeit für Familie, Freunde, Hobbys und das Lesen nehmen.

Am 1. September 1985 hatte Gabriela Reichenbach ihre Arbeit innerhalb der Stadtverwaltung Heidenheim aufgenommen, damals begann sie eine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte. Bereits nach etwas mehr als zwei Jahren Ausbildung übernahm sie eine Stelle als Sachbearbeiterin in der Wohngeldstelle und wechselte wenig später zu den Liegenschaften. In dieser Zeit arbeitete sie am Abschluss von Kaufverträgen mit, war für die Gebäudebewirtschaftung und die Ausstellung von Wohnberechtigungsscheinen zuständig.

Dass Gabriela Reichenbach ihrer Arbeit und ihrer Zeit innerhalb der Stadtverwaltung mehr Bedeutung beimaß als dem bloßen Erledigen von Aufgaben, zeigt ihr vielfältiges und umfangreiches Engagement für ihre Kolleginnen und Kollegen. Bereits seit dem Jahr 2001 gehört sie ohne Unterbrechung als Mitglied dem Personalrat der Stadtverwaltung an. Dass die Kolleginnen und Kollegen sie in den Jahren 2005 bis 2015 zur stellvertretenden Personalratsvorsitzenden gewählt haben, zeigt, wie sehr ihre Meinung und ihre Tätigkeit geschätzt waren.

Das gilt umso mehr, als der Personalrat 2015 Gabriela Reichenbach zur Vorsitzenden gewählt hat. Ein Amt, das sie zunächst in Teilzeit bewältigt, dem sie sich aber später in Vollzeit gewidmet hat. „Man braucht die Zeit einfach“, sagte sie. Die Bestätigung im 2019 im Amt zeigte, dass sie die Interessen der Mitarbeitenden mit ihrem ehrlichen Charakter, mit Leidenschaft, mit viel Zeit und stets mit sachlichen, fundierten Argumenten vertrat. Ein Posten, in dem sie auch immer wieder ihren treffenden Humor anbrachte und die Menschen während ihrer Reden zum Lachen brachte . Eine Eigenschaft, die viele ihrer Kolleginnen und Kollegen an ihr schätzen – gerade weil sie einen Posten mit viel Verantwortung ausübte. Einen, der sie aber nicht davon abhielt, als Richterin am Sozialgericht in Ulm mitzuwirken und darüber hinaus als Vertrauensperson für Schwerbehinderte den Mitarbeitenden zuzuhören, wann immer es Redebedarf gab.

(Erstellt am 25. März 2022)

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