Schloss Hellenstein im Sommer

Gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme an den letzten Ruhestätten im Stadtgebiet

Friedhöfe und Urnengrabanlagen als letzte Ruhestätte ermöglichen Andacht und das Erinnern an Verstorbene. Damit das für alle Grab- und Urnenbesitzer in Würde geschieht, hat der Gemeinderat in Abstimmung mit der Verwaltung – wie auch in anderen Kommunen üblich – eine Friedhofssatzung verfügt, zuletzt geändert im Dezember 2019. Die Satzung bietet einige Regeln zum Erscheinungsbild der letzten Ruhestätten und gewährleistet zugleich einen sicheren Zugang für Besucherinnen und Besucher und die Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung zu den Gräbern. 
So weist die Friedhofsverwaltung der Stadt Heidenheim aus gegebenem Anlass auf folgende Vorgaben hin: 

  • Das Abstellen von Kerzen, Grablichtern, Blumen und sonstigen Gegenständen im Bestattungswald sowie bei Hangurnengräbern, bei Rasen- und Urnenrasengräbern ist verboten
  • Das Abstellen von Grablichtern, Blumen und sonstigen Gegenständen bei Urnengemeinschaftsgrabanlagen ist nur auf den dafür vorgesehenen Flächen erlaubt
  • An den Kolumbarien (Urnenwänden) ist das Anbringen oder Befestigen von Gegenständen jeglicher Art an den Nischen/Verschlussplatten sowie sonstige optische Veränderungen nicht erlaubt
  • An den Bäumen des Friedhofes ist das Anbringen oder Befestigen von Gegenständen jeglicher Art sowie sonstige optische Veränderungen nicht erlaubt
  • Das Aufstellen von Kerzen, Grablichtern und Laternen in unmittelbarer Nähe der oben genannten Anlagen ist generell verboten
  • Das Ausbringen von Splitt/Kies ist außerhalb der Grabstätten nicht erlaubt
  • Das Aufstellen von Stühlen, Bänken oder Wetterschutzvorrichtungen ist außerhalb der Grabstätten nicht gestattet
  • Hinter den Grabstätten darf nichts abgelegt werden

Diese Vorgaben gelten für alle gleichermaßen und lassen sich begründen. Beispielsweise stellen Kerzen im Bestattungswald – wie offenes Feuer in jedem Wald – eine enorme Brandgefahr dar. Abgelegte oder an Gräber angebrachte Gegenstände können sich witterungsbedingt lösen und für andere Besucherinnen und Besucher wie auch für die Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung etwa während Mäharbeiten eine Verletzungsgefahr darstellen. Außerdem soll ein Bestattungswald auch Wald und als solcher naturbelassen und frei von jeglichen Gegenständen bleiben, die sich witterungsbedingt in Müll wandeln.  

Die Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung haben das Recht und sind auch dazu verpflichtet, Verstößen nachzugehen und gegebenenfalls Gegenstände zu entfernen. 

(Erstellt am 21. Juli 2021)

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Stadtverwaltung Heidenheim
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89522 Heidenheim an der Brenz
Fax (0 73 21) 3 27-10 11