Die deutsche Bildungsrevolution in der Weimarer Republik

Vortrag mit anschließender kleiner Feier zum 100. Jubiläum der Volkshochschulen

Der freie Historiker Matthias Hofmann führt in das Jahr1919, in dem in der neuen deutschen Verfassung das lebenslange Lernen für jedermann festgeschrieben und damit das deutsche Bildungswesen grundlegend revolutioniert wurde. Somit gab es eine Menge an Neuerungen. Neben der Einrichtung einer allgemein verpflichtenden Grundschule wurde es Mädchen gestattet, an allen Arten von Bildungseinrichtungen reichsweit teilzunehmen und auch zu studieren. Ein Umstand der zuvor den jungen Frauen weitestgehend im Reich verwehrt worden war. Aber auch die Erwachsenenbildung für Nicht-Akademiker war in der Verfassung verankert worden, sodass überall im Reich Volkshochschulen begründet wurden, die Weiterbildungen zu den unterschiedlichsten Themenfeldern anboten und es sogar ermöglichten, sich für einen höherwertigen Bildungsabschluss zu qualifizieren. Ganz nebenbei wurde mit der VHS auch ein Verständnis der Bürgerinnen und Bürger für die junge Demokratie generiert. Im Anschluss an den Vortrag lädt die Volkshochschule Heidenheim herzlich ein, mit einem Glas Wein oder Bier 100 Jahre Volkshochschule zu feiern. Die Veranstaltung findet am Montag, 21. Oktober 2019, 18:00 Uhr im Elmar-Doch-Haus, Vortragssaal statt. Eintritt an der Abendkasse 6 Euro.

(04. Oktober 2019)

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