Neue Fassade fürs Rathaus

Der Gemeinderat hat den Lösungsvorschlag für die neue Rathausfassade in seiner Sitzung vom 17. Oktober 2019 zur Kenntnis genommen. Die Fraktionen signalisierten in allen Redebeiträgen große Zustimmung. Prof. Jörg Aldinger aus Stuttgart präsentierte seine Lösung, die aus einem Wettbewerb als Sieger hervorging.

Blick von der Kreuzung Christianstraße/Garbenstraße zur neuen Rathausfassade  Bild: Aldinger Architekten

Aldinger setzt das Rathaus optisch auf einen Sockel, der bis zu den Fenstern des 2. Obergeschosses reicht. Der Haupteingang rückt nach links. Die überdachte Freifläche vor dem bisherigen Haupteingang wird neuer Bestandteil des Foyers.

Die Bänder mit den Fenstern werden höher. Dadurch fällt mehr Tageslicht in die Büroräume. Die Fassade wird mit Recyling-Aluminium eingehüllt. Das vermindert den Aufwand von "grauer" Energie bei der Herstellung der Baumaterialien. Das Aluminium erhält eine Einbrenn-Lackierung. Die bessere Isolierung und die automatisch gesteuerte natürliche Nachtauskühlung sorgen dafür, dass das Haus in den Büroebenen ohne Klimatisierung betrieben werden kann und die Energiekosten sinken.

In dem von der Stadt Heidenheim ausgelobten Vergabeverfahren wurden vier Büros aufgefordert, Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Jetzt bereitet die Stadtverwaltung eine Ausstellung mit den vier Teilnehmern vor. Ein Termin für diese Ausstellung steht noch nicht fest.

Auf der Basis des Entwurfs beginnt im nächsten Jahr die Realisierungsplanung. Viele Details müssen noch geklärt und aufeinander abgestimmt werden, bevor die Stadt Heidenheim die einzelnen Gewerke ausschreiben und vergeben kann. Die Bauausführung wird sich hauptsächlich im Jahr 2021 und 2022 abspielen. Mit der Fertigstellung der Fassade ist 2023 zu rechnen.

(18. Oktober 2019)

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