Schloss Hellenstein im Sommer

Talente und Profis: Meisterkurs „Klanglabor@OH!“ mit zwei Abschlusskonzerten

Begabtenförderung auf höchstem Niveau: Der Kammermusik-Meisterkurs „Klanglabor@OH!“ hat in zwei intensiven Probenphasen im Oktober begabte junge Musiker aus der Region und darüber hinaus mit den Profis der Cappella Aquileia zusammen gebracht.

Foto: Oliver Vogel

Am vergangenen Wochenende endete die diesjährige Ausgabe mit den beiden beliebten und fast schon traditionellen Abschlusskonzerten, dem Familienkonzert am Samstag und dem Lunchkonzert am Sonntag. Das Familienkonzert in der Musikschule wurde moderiert und konzipiert von der langjährigen Projektleiterin Laura Nerbl; die Musik vom Trio bis zum Streichorchester wurde in kindgerechten „Portionen“ gereicht, die jungen Konzertbesucher bekamen spielerisch die verschiedenen Instrumente, die Musikstücke und deren Komponisten vermittelt und konnten obendrein selbst kreativ werden: Es wurde zum Konzert auch gemalt. Die großen Gäste ließen sich beeindrucken von der Qualität der Darbietung, in der wie gewohnt die jungen und die schon im Beruf stehenden Musiker zusammen musizierten.

Das Lunchkonzert im Lokschuppen hielt ein Drei-Gänge-Menü parat, vor allem aber viel Musik: Mit Feuereifer, Begeisterung, auf einem ausnehmend hohem Niveau und in aufmerksamem Zusammenspiel konzertierten die Profis und Talente im Beisein von Festspieldirektor Marcus Bosch. Die Musikstücke wurden nun oft in voller Länge vorgetragen, beispielsweise der „Herbst“ aus Vivaldis Vier Jahreszeiten, das Konzert für vier Soloviolinen und Orchester desselben Komponisten (die Solistinnen waren neben der Dozentin Sinn Yang drei Schülerinnen), Piazzollas „Libertango“, oder zwei Walzer für Flöte, Klarinette und Klavier von Schostakowitsch. Die Gesamtleitung hatte wieder Daniel Geiss, Cellist und Dirigent und Mitinitiator des Formats „Klanglabor@OH!“.
Kulturamtsleiter Matthias Jochner hob die Förderung der Bundesregierung mit deren Programm „TRAFO“ heraus, die das „Klanglabor@OH!“ nun bereits im fünften Jahr überhaupt ermöglicht hat, die Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat Baden-Württemberg, das Engagement der Stadt Heidenheim, und das Sponsoring der Rostocker Firma Centogene, die durch zweifache Covid-Testungen das Proben und Konzertieren der Nachwuchsmusiker*innen erst möglich gemacht hatte.

(Erstellt am 28. Oktober 2020)

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