Der Coworking Space DOCK 33 Heidenheim feiert seine Eröffnung

Am Standort der ersten Dampfmaschine Württembergs, wo die erste industrielle Revolution in der Schmelzofenvorstadt einen ihrer Ausgangspunkte hatte, ist nun die Arbeitswelt von Morgen eingezogen. Am Freitag, 18. Oktober, öffnete in der „Gelben Halle“ der CoWorking Bereich des neuen Gründerzentrums der Stadt erstmals seine Türen. Oberbürgermeister Ilg führte durch das Programm im „DOCK 33 Heidenheim“.

Blick ins DOCK 33 Heidenheim: Rund 60 Gäste kamen zur Eröffnungsveranstaltung
Blick ins DOCK 33 Heidenheim: Rund 60 Gäste kamen zur Eröffnungsveranstaltung

Vor ca. 60 Gästen hob Ilg hervor: „Heute sehen wir, dass die Arbeit der vergangenen Jahre sich gelohnt hat!“ So konnten im Vorfeld von der Idee zur Umsetzung für das Dock 33 750.000 Euro für Innovationsinfrastrukturen vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden Württemberg eingeworben werden. Insgesamt hat die Stadt für das DOCK 33 - 1,6 Millionen Euro investiert.

Dabei betonte Ilg, dass die Stadt und der Gemeinderat stetig an der Verbesserung der Standortfaktoren arbeiten und dass gerade für Startups und Gründungsinteressierte in den vergangenen Jahren viel getan wurde. Als Beispiele dafür führte Ilg den künftigen Hochschul-Campus, die Beteiligung der Stadt an der Startup-Region Ostwürttemberg, die Entwicklung und Durchführung der ersten Make Ostwürttemberg, das DigiZ Ostwürttemberg an. Die angestoßenen Entwicklungen bringen den Wirtschaftsstandort spürbar voran und werden die Stadt und die Region in Zukunft nachhaltig verändern.

Unterstrichen werden die Anstrengungen durchaus auch durch die Ergebnisse der Studie zur Gründungsatmosphäre in 581 deutschen Mittelstädten des Magazins „Kommunal“, wo Heidenheim bereits den Platz 47 belegt und Ostwürttemberg sich mit den anderen Städten auch gut platziert hat.

„Was wir heute sehen, ist nur der Anfang“, so Ilg. Im Frühjahr folgt die Inbetriebnahme des Makerspace in der ehemaligen Senge, also in der kleinen gelben Halle gegenüber. Hier wird ein moderner „Maschinenraum“ entstehen, in dem Studierende, Tüftler, Nerds, Ingenieure, Startups, aber auch Unternehmen an Prototypen arbeiten können und dafür die notwendige Ausstattung vorfinden.

Als bedeutender Bestandteil des neuen Brenz-Campus der DHBW wird das DOCK 33 künftig ein zentraler Anlaufpunkt für Studierende und Mitarbeiter der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Heidenheim sein. Als Bestandteil der Startup-Region Ostwürttemberg bündeln sich dadurch auch die Ideen der Wissenschaft mit Startups und Unternehmen aus Heidenheim und der Region. Gründungsinteressierte bekommen an diesem Standort eine passgenaue Infrastruktur zu überschaubaren Kosten und Raum für viel Kreativität und neue Geschäftsmodelle. Die Eröffnungsveranstaltung wurde durch die Vorträge von Prof. Dr. Isabell Osann, der Wirtschaftsförderung und des Digitalisierungszentrums Ostwürttemberg abgerundet.  

Zum Schluss stellte sich die Biomusterregion Heidenheim Plus durch Johanna Böll als Kooperationspartner der Dock 33 Heidenheim GmbH vor, denn im DOCK 33 werden alle Getränke und das Catering regional im Sinne der Nachhaltigkeit bezogen. Interessierte an einem Platz im DOCK 33 können sich ab sofort unter wecreate@dock-33.de oder bei der städtischen Wirtschaftsförderung unter der Nummer 07321 327-1081 melden.

(24. Oktober 2019)

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