CDs der Cappella Aquileia im Beethoven-Jahr: Enthusiastische Kritiken und Neuerscheinung

Die Absage der Opernfestspiele Heidenheim 2020 trifft auch die Cappella Aquileia schwer. Umso mehr Freude lösen die guten Nachrichten aus, die das Orchester der OH! zu seinen Beethoven-Aufnahmen erreichen.

© Oliver Vogel

Etwa bei Oberbürgermeister Bernhard Ilg: "Dass die großartige erste Beethoven-CD der Cappella Aquileia just in diesen Wochen überregionale, ja internationale Aufmerksamkeit erfährt, tut Heidenheim gut. Die Kritiken belegen einmal mehr den künstlerischen Rang der Arbeit der Musikerinnen und Musiker und ihres Dirigenten Marcus Bosch." Die zu Beginn des Jahres erschienene CD mit den Werken für Violine und Orchester und der Solistin Lena Neudauer hat es geschafft auf die Longlist für den renommierten und traditionsreichen Deutschen Schallplattenpreis, wurde ausgezeichnet mit dem „Supersonic Award“ der luxemburgischen Zeitschrift „Pizzicato“ und erhält fortlaufend enthusiastische Rezensionen. Die zweite Veröffentlichung beim Label cpo ist soeben erschienen. Heidenheims Kulturamtschef Matthias Jochner sieht darin "ein wichtiges Signal. Die Opernfestspiele Heidenheim und ihr Orchester sind digital präsent und werden weithin gehört und gewürdigt.“

Einige der Stimmen aus dem In- und Ausland:

“Lena Neudauer überhöht das legendäre Konzert mit Esprit und geigerischer Lust am Zusammenspiel, ohne dem Solopart agilen Zugriff und Geist schuldig zu bleiben. Großartig ihre Solokadenz (…) Das kammersinfonische Orchester der Opernfestspiele Heidenheim, mit Musikern aus ganz Deutschland, erschafft unter Marcus Bosch eine sehr begehbare Klanglandschaft.“ (Wolfgang Schreiber, Süddeutsche Zeitung, 03.03.2020)

(…) an idiomatic performance that never lacks emotional depth. (…) A delightful feeling of light and clarity without ever sounding lightweight. (…) An outstanding CD.” (www.thewholenote.com, Großbritannien, März 2020)

"Besser kann man Beethovens Violinkonzert nicht spielen, höchstens anders. Lena Neudauer und Marcus Bosch gelingt eine rundum überzeugende Aufnahme, stringent und mit persönlicher Note." (FonoForum, 17.04.2020)

"Dass diese Aufnahme auf cpo aber ab heute zu den besten gezählt werden muss, liegt auch an Marcus Bosch, der in völligem Einvernehmen mit der Solistin seine Cappella Aquileia zu einer Höchstleistung anspornt (…) Dieser Beethoven ist eine Sternstunde und mit dem Prädikat wertvoll unbedingt zu empfehlen." (www.tagblatt.lu, Luxemburg, 27.04.2020)

„Spannungsreiche Dialoge (…) Lena Neudauer, Marcus Bosch und die Cappella Aquileia rücken (…) allem Plüsch zu Leibe, auf den Beethovens lyrische Melodien oft gebettet werden oder in dem sie zu versinken drohen. Das Kantable bekommt hier inmitten des Dramatischen, ja sogar aufregend Nervösen einen neuen (alten?) Ort zugewiesen.“ (Crescendo Magazin, 16, April 2020)

„Die deutsche Geigerin spielt diese Werke mit einer leidenschaftlichen Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail (…). Die Interpretation wird bestens unterstützt durch das hervorragende Dirigat von Marcus Bosch, der am Pult der Cappella Aquileia neben einer guten Tempo- und Klangwahl die gleiche Liebe zum Detail zeigt (…) Eine wunderschöne Aufnahme.“ (www.gbopera.it, Italien, 04/2020)

Fast zeitgleich mit dem Erscheinen der aktuellen Rezensionen hat das Label cpo die erste Veröffentlichung seiner neuen Reihe „Ludwig van Beethoven: Musiken für das Theater“ mit der Cappella Aquileia und Marcus Bosch herausgebracht: Soeben ist die Aufnahme aus dem Festspielhaus CCH (2018) erschienen mit „Die Ruinen von Athen“ op. 113 (komplette Schauspielmusik), der Kantate „Meeresstille und glückliche Fahrt“ op. 112 und dem „Opferlied“ op. 121b. Neben der Cappella Aquileia unter der Leitung von Marcus Bosch sowie dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn wirkten bei den live aufgenommenen Konzerten die Sänger Valda Wilson und Simon Bailey sowie als Sprecherin Sidonie von Krosigk mit. Die CD ist ab sofort erhältlich im Fachhandel und auf www.jpc.de mit der Bestellnummer 9254285. Für beide CDs ist dieser Meldung jeweils ein QP-Code zum Scannen mit dem Smartphone beigefügt.

  • Weitere Informationen, Rezensionsexemplare der CDs und Anfragen:
    Stephan Knies, Pressereferent und Dramaturg
    Mobil: +49 151 1646 7538,
    Telefon: +49 7321 327-4213,
    Mail: stephan.knies@heidenheim.de
(06. Mai 2020)

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