Breitband für Gewerbegebiete

Die Stadt Heidenheim verfolgt mit Nachdruck das Ziel, die Gewerbegebiete mit Glasfaser ans Internet anzubinden.

Stadtkämmerer Guido Ochs (links) und Wirtschaftsförderer des Landkreis Heidenheim, Michael Setzen (rechts), erhalten den Förderbescheid von Thomas Strobl, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg.

Diese Aufgabe kann die Stadtverwaltung aber nicht alleine bewältigen, sondern unter Regie des Landkreises nur im Verbund mit den Nachbarn.
Im Breitbandplan des Landkreises ist dieses Vorhaben enthalten. Für die interkommunale Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden im Landkreis Heidenheim sowie der Gemeinde Böhmenkirch (Landkreis Göppingen) wurden Zuschüsse beim Land beantragt. Im Juli 2018 wurden die Fördermittel in Höhe von 1,816 Millionen Euro bewilligt. In Heidenheim geht es um Gebiete Brühlwiesen, Königsbronner Straße, Mittelfeld, Stäffeleswiesen, Steinheimer Straße, Talstraße, Tieräcker sowie auf dem WCM-Gelände der Süd- und der Nordteil.

Im Haushaltsplan der Stadt, wie er am 13. Dezember beschlossen wurde, sind – verteilt auf mehrere Jahre – 5,1 Millionen Euro für den Netzausbau veranschlagt, unter anderem dafür, um Leerrohre zu verlegen, in die der Betreiber später seine Leitungen einziehen kann. Im Bereich WCM-Nord geht es zuerst los, weil dort ohnehin ein Tiefbau dringend erforderlich ist, um die Flächen für die Gemeinschaftsschule, die Mensa, die Zukunftsakademie, die neue Kita und das Techno-Lab neu zu bauen. Dann folgen die Gebiete Tieräcker, Königsbronner Straße und Brühlwiesen.
Der Betrieb der neuen Netzinfrastruktur wird an den Gewinner der gemeinsamen Bündelausschreibung mit dem Landkreis verpachtet. Der künftige Betreiber und Pächter steht derzeit allerdings noch nicht fest. Sobald er feststeht, können die konkreten Tiefbauplanungen für die zu errichtende Infrastruktur in den Gewerbegebieten anhand der Bedürfnisse des Betreibers und der Betriebe in den Gewerbegebieten weiter vorangebracht werden.

(09. Januar 2019)

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