Stadt Heidenheim weitet Notbetreuung in Kitas aus

Eine Änderung in der Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg gibt den Städten die Möglichkeit die Notbetreuung für die Kita über das bisherige Maß hinaus, je nach räumlicher und personeller Kapazität auszuweiten.

Dabei dürfen maximal 50 % der Plätze gleichzeitig belegt sein und Kinder müssen in festen, gleichbleibenden Gruppen betreut werden. Vorrangig sollen im ersten Schritt Kinder mit besonderem Förderbedarf aufgenommen werden. Die Stadt Heidenheim sieht die aktuell herausfordernde Situation vieler Familien und Kinder und möchte daher so schnell wie möglich diesen rechtlichen Rahmen ausschöpfen, und die Kitas schrittweise für so viele Kinder wie möglich öffnen. „Wir wollen den Eltern etwas abnehmen, den Kindern nach Wochen der Entbehrung wieder Platz für Spiel und Unterhaltung unter Freunden bieten“, so Oberbürgermeister Bernhard Ilg.

Am kommenden Montag den 18. Mai 2020 werden sich alle Kindergartenträger in Heidenheim ein einheitliches Konzept abstimmen und Fragen wie zum Beispiel die Festlegung von Kriterien für die Einordnung von Gruppen klären und Modelle finden, die es möglichst vielen Kindern ermöglichen kann in die Kita zu kommen - beispielsweise halbtags oder im wöchentlichen Rhythmus.

Im Rahmen dieses Konzeptes sollen bereits dann ab Dienstag den 19. Mai die ersten Kinder zusätzlich zur bisherigen Notbetreuung die Kita besuchen können. Die Kindergartenleitungen werden die betroffenen Eltern am Nachmittag des 18. Mai darüber informieren. In den nachfolgenden Tagen werden alle anderen Eltern über die jeweilige Kita darüber informiert, wann ihr Kind wieder in die Einrichtung kommen darf.

(18. Mai 2020)

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