Stadt baut Abbiege-Assistent ein

„Die Stadt Heidenheim muss mit ihren Mitarbeitern und im Einsatz ihrer Fahrzeuge und Geräte ein Vorbild für alle anderen geben“, sagt Oberbürgermeister Bernhard Ilg dazu, dass jetzt der erste Lkw der Städtischen Betriebe mit einem Abbiege-Assistenten ausgerüstet wurde. Dieses Gerät signalisiert dem Fahrer, ob sich ein Radfahrer neben dem Lkw befindet, den er beim Abbiegen gefährden könnte, weil er ihn nicht gesehen hat.

Der Monitor im Kabineninnenraum des Lkws zeigt das Bild im toten Winkel.
Der Monitor im Kabineninnenraum des Lkws zeigt das Bild im toten Winkel.

Sicherheitssysteme wie der Abbiege-Assistent gehen bei der Stadt Heidenheim einher mit einer modernen Fahrzeugflotte und einem ebensolchen Maschinenpark, wie er zum Beispiel von der Gärtnerei eingesetzt wird. In Zukunft bekommen alle neu angeschafften Lkws einen solchen Assistenten. Diese Investitionen sind Ilg zufolge sehr sinnvoll, denn neben der Verkehrssicherheit dienen sie der Gesundheit der Mitarbeiter und schonen die Umwelt und die Nerven der Mitmenschen.

Ein entsprechendes Förderprogramm des Bundes war zwar bereits ausgeschöpft, was die Städtischen Betriebe nicht davon abgehalten hat, die Anlage aus eigenen Haushaltsmitteln zu finanzieren. Im Bundesverkehrsministerium kam diese Initiative übrigens ausgesprochen gut an. Denn als die Stadt Heidenheim für den neu ausgerüsteten Lkw den offiziellen Aufkleber "#IchHabDenAssi" bestellen wollte, war dies eine der ersten diesbezügliche Anfragen im Ministerium.

Die Kamera an der Außenseite des Lkws.
Die Kamera an der Außenseite des Lkws.
(13. Juni 2019)

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