17 Ziele der Nachhaltigkeit

Die Agenda 2030 gibt sich nicht zufrieden mit der Beschreibung der prekären Situation des Planeten Erde und seiner Bewohner. Vielmehr ruft sie jeden Menschen und jede gesellschaftliche Gruppe an jedem Ort der Welt dazu auf, im Sinne der 17 Nachhaltigkeitsziele zu handeln, um auch der nächsten und den folgenden Generationen ein gesundes, gerechtes und erfolgreiches Dasein zu gewährleisten. Gerade deshalb liegt es nahe, dass sich die Jugend aktiv in die Gestaltung ihrer eigenen Zukunft einbringt. Stadtverwaltung und Landratsamt sind in Gespräche mit den Schulen eingetreten, um eine geeignete Form für deren Beteiligung zu suchen, wobei in einem ersten Schritt die Zusammenarbeit mit den bereits anerkannten Fairtrade-Schulen angestrebt wurde.

Wortlaut der Beitrittserklärung

Die Stadt Heidenheim folgt der Beschlussempfehlung des Deutschen Städtetags zum Beitritt zur 2030-Agenda und

  • begrüßt die von den Vereinten Nationen (VN) am 27.09.2015 verabschiedete 2030-Agenda und die darin enthaltenen Entwicklungsziele, die „Sustainable Development Goals“ (SDGs), die sich an die Mitgliedstaaten der VN richten, und insbesondere durch eine kommunale Beteiligung und Verantwortung mit Leben gefüllt werden sollten;
  • begrüßt die Anerkennung von Städten, Gemeinden und Kreisen alszentrale Akteure für nachhaltige Entwicklung durch die erstmalige Aufnahme des sogenannten „Stadtziels“ SDG 11 „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen“ in die Entwicklungsagenda der VN;
  • unterstützt die in der 2030-Agenda enthaltene stärkere Fokussierung auf die gemeinsame Verantwortung des Nordens und des Südens für mehr Gerechtigkeit in der Einen Welt und die darin beschriebene Verbindung zwischen Nachhaltigkeit und Entwicklung;
  • begrüßt die Forderungen des Bundestages an die Bundesregierung, sich dafür einzusetzen, Städten und Kommunen weltweit mehr Einnahme- und Haushaltshoheit zu geben, sie beim Aufbau demokratischer und leistungsfähiger kommunaler Selbstverwaltungen und als zentrale Akteure einer integrativen und partizipatorischen Stadtentwicklung in ihrer internationalen und entwicklungspolitischen Zusammenarbeit zu unterstützen;
  • fordert Bund und Länder auf, Kommunen und Ihre Vertretungen bei der Entwicklung von Strategien zur Erreichung der nachhaltigen Entwicklungsziele auf Augenhöhe einzubeziehen, die Bedeutung des kommunalen Engagements zur Erreichung der Ziele der 2030-Agenda anzuerkennen, Kommunen stärker als bisher als Akteure für Nachhaltigkeit und globale Verantwortung auch im Rahmen der eigenen Nachhaltigkeitsstrategien zu berücksichtigen und die Voraussetzungen hierfür zu schaffen.

Dabei sollen kommunale Belastungen durch die Umsetzung internationaler Verpflichtungen von Bund und Ländern ausgeglichen werden. Die Stadt Heidenheim wird ihre Möglichkeiten nutzen, sich für nachhaltige Entwicklung konkret zu engagieren und eigene Maßnahmen nach innen und außen sichtbarer zu machen. Sie wird dies in einem breiten Bündnis gemeinsam mit den lokalen Akteuren und den Bürgerinnen und Bürgern vorantreiben.

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