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Zielsetzung

„Gute Ideen bleiben in Heidenheim nicht lange in der Schublade“ – so Dr. Hubert Lienhard, Vorsitzender des Vorstands der Voith GmbH, bei der Eröffnung des Congress Centrums Heidenheim im September 2009. Eine solche gute Idee ist die Einrichtung der Zukunftsakademie für begabte Kinder im Alter zwischen 4 und 11 Jahren. Sie wird dank der großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Hector Stiftung II im Oktober 2010 in Heidenheim für den Kindergarten- und Grundschulbereich realisiert.

 

Das Fundament für die Heidenheimer Akademie bilden die bereits vorhandenen, seit Jahren mit großem Erfolg arbeitenden Bildungsinitiativen für den Elementar- und den Primarbereich: das „Haus der kleinen Forscher“ im städtischen Kinderhaus, für den Grundschulbereich „HeiKiWi“ – Heidenheimer Kinder und Wissenschaft -, „KiTec“ – Kinder entdecken Technik - ein Angebot der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland, die Kinder-Uni Plus der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Heidenheim, u.a.m..

 

Speziell für die Zukunftsakademie konzipiert gibt es Themenportale aus 8 Bereichen: Geschichte; MINT: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik; Sprachen, Kunst und Musik; Sport, Umwelt, Natur und Gesundheit, Wirtschaft. Die kostenfreien 85 Kurse, die nachmittags, am Wochenende oder während der Ferien stattfinden, bieten eine Vielfalt von attraktiven Themen für rund 1.000 Kinder.

 

Die gemeinsamen Ziele aller Kurse sind:

Vorhandene Interessen ausweiten und vertiefen, Neugierde wecken und neue Wissensbereiche erschließen. Wichtig sind dabei die sog. Schlüsselqualifikationen: Herausforderungen für die Ausdauer und das selbstständige entdeckende Arbeiten setzen und die Fähigkeit zur Kooperation mit Gleichaltrigen einüben und weiterentwickeln. Diese Schlüsselqualifikationen werden niemand in die Wiege gelegt, sondern müssen von jedem kontinuierlich entwickelt werden. Deshalb hat auch bei vielen Angeboten das Üben im Sinne von Friedrich Schiller einen besonderen Stellenwert: „Früh übt sich, was ein Meister werden will.“ (Wilhelm Tell).