Die Wirtschaftskraft der Stadt Heidenheim
Typisch für Heidenheim und die Region Ostwürttemberg ist die Dominanz des verarbeitenden Gewerbes und der Industrie. Auch die Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg hat hier ihren Sitz an der Ludwig-Erhard-Straße. Der "Vater der sozialen Marktwirtschaft" war hier Wahlkreisabgeordneter. Die "IHK-Akademie der Wirtschaft" bietet in Heidenheim qualifizierte Aus- und Weiterbildung.
Sieht man bei den Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten von Kreiskrankenhaus, Landratsamt, Stadtverwaltung, Stadtwerken, Kreissparkasse und Volksbank ab, bleiben ausschließlich Industrieunternehmen übrig, die das Schwergewicht bei der Zahl der Arbeitsplätze bilden. Auch zahlreiche kleinere Unternehmen im Sondermaschinenbau oder als Zulieferer für die größeren Betriebe repräsentieren die Breite des verarbeitenden Gewerbes. 2008 wurden im Landkreis Heidenheim 972 Betriebe (in Heidenheim 280) im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe gezählt, davon 345 (125) Unternehmen und 627 (155) Einzelunternehmer.
Kaufkraftkennziffer:
Einzugsgebiet: ca. 160.000 Einwohner
Die allgemeine Kaufkraftkennziffer für Heidenheim an der Brenz liegt bei 100,3.
Die Einzelhandelsbezogene Kaufkraftkennziffer liegt bei 98,7.
Umsatz
Der im Stadt- bzw. Gemeindegebiet von Heidenheim an der Brenz getätigte Einzelhandelsumsatz liegt nach Angaben der GfK bei 371,4 Mio Euro, der Index bei 145,2%.
Zentralität
Die Zentralität für den Einzelhandelsstandort Heidenheim an der Brenz liegt bei 147,1.

