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Mergelgstetter Wasserweg

Das Logo des Mergelstetter Wasserwegs weist den Weg
Brenzblick von der Hainenbachbrücke nach Süden
Pumpwerk Mergelstetten
Brunnenmühlquelle
Ev. Kirche Mergelstetten

Der Mergelstetter Wasserweg beginnt zwischen Mergelstetten und Heidenheim an der Brunnenmühlquelle. Er führt an idyllischen Quellen, Bächen und natürlich an der Brenz entlang. Der Rundweg, der später durch den Wald mit manchem schönen Ausblick führt und wiederum an der Brunnenmühlquelle endet, dauert etwa 2 Stunden in gemütlichem Tempo. Die Rundwanderung, die sich über knappe 8 Kilometer erstreckt, beinhaltet keine größeren Anstiege. Das Wasser als Thema der Rundwanderung ist immer wieder begleitend und einige Plätze auf der Wegstrecke laden zum verweilen oder gar zum "Beine im Wasser baumeln lassen" ein.
Eine Broschüre mit weiteren Erläuterungen zum Mergelstetter Wasserweg ist für einen Euro bei der Tourist-Information erhältlich.

Mergelstetten wurde erstmals 1143 urkundlich als Merchelinestetin erwähnt. Der Name geht mit hoher Wahrscheinlichkeit zurück auf eine oder mehrere Wohnstätten von Gemarkungswächtern oder Grenzern, die einst auch Märker oder Merkel genannt wurden. Hier wurde wohl diese Berufsbezeichnung zum Rufnamen und/oder Familiennamen von Ortsansässigen.
Wie dem letztlich aber auch sei, Mergelstetten, das sich in der Fläche noch 1830/34 nur zwischen „Ay“ (=Aue) über den Gur (=Gär-Platz) bis „Hinter die Höfe“ erstreckte, kann Bedeutenderes für sich reklamieren, nämlich die Wasser- und Quellenreichste Markierung des alten Oberamts Heidenheim bzw. des jetzigen Landkreises Heidenheim zu haben. Das Symbol des Mergelstetter Wasserweges, das M mit dem W verschlungen, half bereits hunderten Menschen den Wasserweg zu finden und zu begehen.
Sich dessen gerne zu erinnern und sich der Bedeutung des Wassers (nicht nur für Mergelstetten) bewusst zu bleiben, ist die Stationenbeschreibung gedacht, die – zum besseren Verständnis des Altorts Mergelstetten – mit jenen Einrichtungen beschreibend abgerundet ist, die in der Ortsgeschichte einen hohen Stellenwert hatten und z.T. noch haben. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass besagter Ort bei der 1. Volkszählung durch den Zollverein am 15.12.1834 nur 737 Seelen nachwies.
Diese wenigen, aber doch aussagekräftigen Daten, lassen bereits ahnen, welche immensen Leistungen von Körperschaften, Industrie, Handel und Dienstleistungsbetrieben zu erbringen waren und auch künftig noch angesagt sind, im Stadtteil zufriedenstellende Infrastrukturen zu schaffen, zu sichern und zugleich mit der Natur in Einklang zu halten. Der insbesondere wasserorientierte Geschichtsweg mag da als Gedankenstütze wirken.

GPS-Daten und Übersichtskarte