Resümee über die vergangenen Jahre im Rahmen der Sanierungsmaßnahme „Wilhelmstraße / Kastorstraße“
Im Herbst 2007 hat ein einleitender Informationsabend für modernisierungswillige Eigentümer stattgefunden. Bisher konnten insgesamt 42 Modernisierungsverträge mit privaten Eigentümern abgeschlossen werden. Hiervon konnten insgesamt 26 Maßnahmen bereits durchgeführt werden. Des Weiteren konnten seit dem Sanierungsbeginn vier Ordnungsmaßnahmenverträge geschlossen werden.
In einer weiteren öffentlichen Vorstellung wurde am 11.03.2009 der für das Sanierungsgebiet erarbeitete städtebauliche Rahmenplan interessierten Bewohnerinnen und Bewohnern vorgestellt.
Im Bereich baulicher Investitionsmaßnahmen in öffentlichen Räumen und Straßen konnte bereits die Jägerstraße zwischen Clichystraße und Talstraße umgestaltet werden. Die Umbaumaßnahmen der Wilhelmstraße und Clichystraße befinden sich in den Endzügen (Stand Juni 2011). Die Umgestaltung der Ritteranlagen zwischen Wilhelmstraße und Clichystraße konnten bereits abgeschlossen werden. Im November 2010 war Baustart für die Sanierung der Kastorstraße. Die Umgestaltung der Straße zwischen Bergschule und Johannesstraße erfolgt in zwei Bauabschnitten, die bis Ende des Jahres 2011 beendet sein sollen. Die langersehnte Erweiterung und Umgestaltung des Schulhofes der Bergschule wurde 2010 in Angriff genommen. Inzwischen sind die Arbeiten abgeschlossen und die Schulkinder können sich über mehr Fläche für ihre Pausenaufenthalte freuen. Die Kinder des Sanierungsgebietes konnten sich im Jahr 2010 auch über den ersten öffentlichen Spielplatz im Quartier freuen. Der Spielplatz wurde an der Rosensteinstraße errichtet. Im Frühjahr 2011 konnte die Bepflanzung rund um die Spielflächen angebracht werden. Am 11. Mai 2011 wurde der Spielplatz mit einem kleinen Fest offiziell eingeweiht.
Weitere Modernisierungsmaßnahmen wurden an der Kinderarche sowie an den in der Feuerwache befindlichen städtischen Wohnungen vorgenommen.
Zu Beginn des Jahres 2008 wurden im Sanierungsgebiet mehrere Arbeitsgruppen initiiert und gegründet. Im Rahmen des Stadtteilfestes im Zeitraum vom 30.04. bis 04.05.2008 fand am 03.05.2008 der Soziale Stadt-Tag unter Vorbereitung und Durchführung durch all diese Arbeitsgruppen statt.
Durch die Arbeit der AG Stadtteilzeitung wurden bis zum Herbst 2009 insgesamt 6 Ausgaben der Stadtteilzeitung „Dreieck West Bote“ veröffentlicht. Im Frühjahr 2010 wurde in Kooperation mit dem Pressehaus Heidenheim eine neue Auflage der Stadtteilzeitung erarbeitet – „hallo nachbar“ ist im April 2011 bereits zum dritten Mal erschienen. Weitere Ausgaben sind geplant.
Aufgrund abnehmender Teilnehmerzahlen an den Arbeitsgruppen AG 60+, AG Integration und AG Kinder und Jugendliche wurde im Februar 2009 ein übergeordneter Arbeitskreis ins Leben gerufen. Der Arbeitskreis setzt sich aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern der zunächst eingestellten Arbeitsgruppen zusammen und vertritt deren Interessen.
Über die Umsetzung von Modellvorhaben - Projekten und die Durchführung zahlreicher Mikroprojekte im Rahmen des Förderprogramms STÄRKEN vor Ort in den Jahren 2009, 2010 und 2011 konnten bereits mehrere soziale Projekte für verscheidene Altersgruppen ins Leben gerufen und umgesetzt werden.
Am 24.03.2010 konnte in der Wagnerstraße 3 der langersehnte Bewohnertreff eröffnet und in Betrieb genommen werden. Die Räumlichkeiten des Erdgeschosses bieten die Möglichkeit zur Begegnung von Bürgerschaft, Arbeitsgruppen, Institutionen und Vereinen. Über das Modellvorhaben „Bewohnertreff“ der CaritasFreiwilligenAgentur werden die Räumlichkeiten seither mit Leben gefüllt.











