Altes Spielzeug
In der Abteilung „Altes Spielzeug“ bieten wir einen Ausschnitt aus der bürgerlichen Kinderwelt in Deutschland zwischen 1880 und 1950. Die bunte Palette umfasst neben einem Papiertheater und verschiedenen Handpuppen natürlich auch Porzellan- und Celluloidpuppen, Puppenküchen und –stuben, Kinderkochherde und einen gut ausgestatteten Kaufladen.
Erweiterung der Abteilung „Altes Spielzeug“ ab 1. April 2011
Neues im Museum Schloss Hellenstein: Statt der alljährlichen Spielzeug-Sonderausstellung erwartet die großen und kleinen Besucher ab April 2011 eine neu konzipierte Erweiterung der Abteilung „Altes Spielzeug“. Erstmals zu sehen sein werden neben einigen Stücken aus musealem Depotbestand vor allem Spielzeug, das im Zusammenhang mit den Themen bezogenen Sonderausstellungen der letzten 10 Jahre dem Museum von Privat überlassen wurde. Dass diese geliebten Schätze aus Kindertagen jetzt adäquat gezeigt werden können, freut die beiden Ausstellungsmacherinnen Dr. Carina Mahlbacher und Helga Bauer ganz besonders. Die liebevoll zusammengestellte, auf Originalität bedachte und modern daherkommende Präsentation versteht sich als Kulturgeschichte im Kleinen: Zu bewundern sein werden eine frühe dunkle Küche (um 1880) mit Federvieh und Kaffeeröster, eine Standküche mit Schwarzblechherd und Emailleware (um 1900) sowie drei reich ausgestattete Puppenstuben aus der Gründerzeit und dem Jugendstil. Als Raritäten gelten die Goldblechausschmückteile der ehemals in Schwäbisch-Gmünd ansässigen Firma Erhard&Söhne, zwei Eisbärenfelle, komplette Möbelprogramme oder auch einige Märklin-Herde. Fehlen dürfen selbstverständlich nicht die aus Biskuitporzellan, Celluloid oder Masse gefertigten und zeittypisch original gekleideten Puppen. Aber auch Bubenspielzeug wie ein großes Pferdefuhrwerk (um 1920) oder eine Laterna Magica der Nürnberger Firma Bing (um 1900) sind ausgestellt. Insgesamt präsentiert sich eine Ausstellung, die sicher sowohl Kinder- wie auch Sammlerherzen höher schlagen lässt.





