"Hand in Hand für ein besseres Aufwachsen"
„Kinder haben ein Recht darauf, vor Vernachlässigung und Misshandlung geschützt zu werden. Vorrangig sind Pflege und Erziehung Aufgaben der Eltern. Wenn sie dieser Verantwortung aber nicht nachkommen, wenn Eltern ihre Kinder vernachlässigen, gar misshandeln oder sie nicht ausreichend vor Gefahren durch Dritte schützen, dann muss der Staat eingreifen. Alle beteiligten Berufsgruppen müssen dazu an einem Strang ziehen.“ Diesem Auftrag der Ministerien fühlt sich auch die Stadtverwaltung Heidenheim verpflichtet. Mit der städtischen Kinderschutzmappe soll genau das für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt sicher gestellt werden.
„Hand in Hand für ein besseres Aufwachsen“ kann nur eine Grundlage für uns sein, wenn es darum geht, das Wohl und die Sicherheit der betroffenen Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten. Ziel für uns muss immer sein, mit unserer Arbeit und Politik ein Kinderbewusstsein zu schaffen, das ein Eingreifen von staatlicher Seite überflüssig macht.
Die Kinderschutzmappe der Stadt Heidenheim geht im Mai 2010 in die Erprobungsphase. Ich hoffe, dass sich alle Beteiligten an einer möglichen Verbesserung im Sinne des Kinderschutzes beteiligen. In extremen Fällen kann nur eine schnelle Hilfe einem gefährdeten Kind oder Jugendlichen wirklich eine nachhaltige Verbesserung oder den nötigen Schutz bringen. Die vorliegenden Formulare und ein abgestimmtes Vorgehen sollen genau dieses ermöglichen.
Einheitliches Vorgehen zum Schutz der Kinder
Mit der neu erarbeiteten "Heidenheimer Kinderschutzmappe" der Stadtverwaltung wurden für die Erzieherinnen und Pädagogen Verfahrensrichtlinien entwickelt.
Der Schutz von Kinder und Jugendliche soll in unserer Stadt sicher gestellt werden. Das einheitliche Vorgehen bei Verdachtsfällen soll genau dieses ermöglichen. Zudem bietet das Schema auch den Fachkräften die nötige Sicherheit und Orientierung in Verdachtsfällen an.
Die Heidenheimer Kinderschutzmappe geht mit der ersten Schulung am 18. Mai 2010 in die Erprobungsphase. Die Fortbildung führt in das einheitliche Verfahren der Stadtverwaltung ein. Es werden Anhaltspunkte für die Einschätzung von Kindeswohlgefährdung, ebenso wie rechtliche Grundlagen und Begriffsklärungen angesprochen. Die Fachkräfte sollen für das Thema sensibilisiert und ihre Beratungskompetenz und Handlungsrepertoire erweitert werden. Die theoretischen Inhalte werden mit Beispielen aus der Praxis ergänzt.
Die Kinderschutzmappe wurde von der Stadtjugendreferentin Aideen Halliger erstellt und ist im Jugendreferat gegen eine Schutzgebühr von 15 € erhältlich. Jede städtische Einrichtung erhält ein Exemplar der "Heidenheimer Kinderschutzmappe".
Kontakt über aideen.halliger(at)heidenheim.de oder Tel.: 07321 327-5315
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