English
 | 
 | 
Seitenstruktur
Sie sind hier: Startseite > Jugend & Freizeit > Schule & Beruf > Jugendbegleiter

Jugendbegleiter in Heidenheim

Im Februar 2006 haben sich aus der Stadt Heidenheim vier Schulen für das Programm der Jugendbegleiter beworben: die Bergschule, das Hellenstein-Gymnasium, das Max-Planck-Gymnasium und die Westschule. Alle Schulen haben daraufhin im Schuljahr 2006/ 2007 Angebote mit Jugendbegleitern eingeführt.

Die Palette der durch Jugendbegleiter zusätzlich angebotenen Kurse reicht von der reinen Aufsicht beim Mittagsessen, über Sportangebote, Hausaufgabenbetreuung, Kooperation Schule und Jugendzentrum Treff9, Erste-Hilfe-Kurse bis hin zu Musik- und Wissenschaftskursen. Der Schwerpunkt liegt sicherlich bei den Sportangeboten.

Die Schulen haben folgende Zeitkontingente für den Einsatz von Jugendbegleitern festgelegt:




Stadtverwaltung Heidenheim

Bei der Stadtverwaltung Heidenheim ist Frau Stephanie Röscheisen vom Geschäftsbereich Kinder, Jugend und Familie für Fragen rund um das Jugendbegleiterprogramm zuständig. Die jeweiligen Schulen organisieren jedoch ihre Angebote selbständig vor Ort. Sollten Sie Fragen zu einem Jugendbegleitereinsatz haben, wenden Sie sich am besten an die von Ihnen bevorzugte Schule.

 

Telefon 07321 327-5313

Fax: 07321 323-5313

Zimmer 531

stephanie.roescheisen(at)heidenheim.de

Beteiligte Schulen in Heidenheim

Bergschule:

Eine Zusammenarbeit mit dem Heidenheimer Sportbund 1846 e. V. (HSB), dem FC Heidenheim und dem Fechtzentrum bietet unseren Kindern unter Anleitung von ausgebildeten Übungsleitern und Fachleuten folgende Angebote:

  • Fecht-AG mit ca. 10 Schülern, Fußball-AG mit ca. 12 Schülern, Bewegung, Spiel und Spaß in zwei Gruppen mit jeweils ca. 12 Schülern.
  • Zusätzlich bieten zwei Jugendbegleiterinnen eine Spanisch-AG und eine Kreativ-AG mit jeweils ca. 10 Schülern an.
  • Eine weitere Jugendbegleiterin kümmert sich an zwei Tagen um die Hausaufgabenbetreuung.
  • Die Angebote werden von den Kindern gerne angenommen und für die Bergschule ist es als positiv zu werden, dass Personal mit Übungsleiterausbildung bzw. Fachkenntnis zur Verfügung steht.


Hellenstein-Gymnasium:

  • Johanniter mit einem Erste-Hilfe-Kurs (donnerstags) für 2 x 10 Schüler.
  • Bergwacht mit einer Kletter-AG (montags) für 10 Schüler.
  • Schülerschaft (80 Schülerinnen und Schüler) als Mentoren (3 Tage/Woche) mit z. B. Sportangeboten, Buchprojekten, Computerkursen oder Hausaufgabenhilfe.

Max-Planck-Gymnasium:

  • Externe Lehrkraft: Spanisch für Neueinsteiger, 1 x pro Woche für eine Gruppe.
  • Schülerin mit einer Kunst-AG, 1x pro Woche für 1 Gruppe.
  • 3 Schülerinnen mit Basketball-AGen: Mädchenmannschaft, gemischte Mannschaft, Leistungstraining, je 1 x pro Woche.
  • Schüler-Tutoren mit Mathe/Englisch/Französisch/Latein/Physik für  32 x 4 Schüler.
  • Bewertung: Tutorium sehr positiv.

Westschule:

  • Elternschaft mit Essensausgabe (montags bis donnerstags) für Ganztagesschüler.
  • Eltern mit Mittagsbetreuung (montags bis donnerstags) für 25 Schüler.
  • Caritas mit Basketball, Handball (dienstags) für 16 Schüler.
  • zusätzlich noch das Lehrbeauftragtenprogramm mit Englisch/Deutsch (dienstags bis freitags) für 2 x 10 Schüler.

Friedrich-Voith-Schule

  • Arbeitswelt
  • Hausaufgabenbetreuung
  • Sprach- und Leseförderung
  • Sport, Musik, Kunst/Kultur
  • Medien
  • Natur/Umwelt
  • Prävention (Gewalt und Sucht)
  • Angebot Spielraum/Bibliothek
  • Betreuung bei der Essensausgabe, Aufsicht in der Mittagszeit

Mittelrainschule

  • Lern- und Hausaufgabenbetreuung
  • Wald- und Freizeitpädagogik
  • PC-Arbeiten
  • Kunst/Kultur
  • Rhythmische Erziehung - Trommeln

Schiller-Gymnasium

  • Hausaufgabenbetreuung
  • Sprach- und Leseförderung
  • Sport
  • Jugend
  • Medien
  • Natur/Umwelt
  • Kirchliches Angebot
  • Prävention (Gewalt und Sucht)
  • Angebot Spielraum/Bibliothek
  • Hilfsorganisatorisches Angebot
  • Betreuung bei der Essensausgabe

Grundschule Reutenen

  • Sport
  • Kunst/Kultur
  • Medien
  • Natur/Umwelt

Seminar der Tutoren vom Max-Planck-Gymnasium

  • Schülerinnen beim Vortrag
  • Schülerinnen bei einer Übung

Die Tutoren des Max-Planck-Gymnasiums aus den Bereichen "SuSi" (Schüler unterrrichten Schüler) und "PAULE" (Hausaufgabenbetreuung) haben sich im März 2009 in einem internen Seminar im Treff9 über ihre Arbeit ausgetauscht.

 

Angeleitet wurde das Seminar von der Jugendreferentin Aideen Halliger und drei Lehrerinnen.

Qualifizierungsmaßnahme für Jugendbegleiter

Gruppenarbeit

Interessieren Sie sich für die Mitarbeit als Jugendbegleiter? Wollen Sie im schulischen Kontext mit Jugendlichen arbeiten? Für Jugendbegleiter und solche die es werden wollen, gibt es eine Qualifizierungsmaßnahme der Bildungsträger.Die Qualifizierungsmaßnahme ist für alle Jugendbegleiter im Landkreis Heidenheim und entsprechend den Vorgaben des Modellprogramms konzipiert.Informationen beim Haus der Familie, Frau Inge Rudolph, unter 07321 9266-22 oder rudolph.hdf@freenet.de

Pressemeldung des Staatsministeriums vom 14. Februar 2006

Pressebild von Oettinger und Rau

Rahmenvereinbarung zum Jugendbegleiter unterzeichnet / Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau: Wissen und Erfahrungsschatz der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger werden frischen Wind in unsere Schulen bringen / Ganztagsschulen in Baden-Württemberg getragen von zwei Säulen: Unterricht und Betreuung; Hauptamt und Ehrenamt.

„Mehr als 70 Beitrittserklärungen zu der Rahmenvereinbarung zum Jugendbegleiter und mehr als 200 Bewerbungen von Schulen für die Pilotphase des Jugendbegleiters belegen eindrucksvoll, wie groß die Bereitschaft in Baden-Württemberg ist, etwas für junge Menschen zu tun. Unser herzlicher Dank gilt all denjenigen, die die Herausforderungen annehmen, sich an der ganztägigen Betreuung von Schulkindern zu beteiligen und mit ihrem Wissen und Erfahrungsschatz frischen Wind in unsere Schulen bringen“, erklärten Ministerpräsident Günther H. Oettinger und Kultusminister Helmut Rau am Dienstag (14. Februar 2006) anlässlich der Unterzeichung der Rahmenvereinbarung zum Jugendbegleiter in Stuttgart.

Mehr als 130 Vertreter der Kirchen sowie der Vereine und Verbände im Land waren dabei, als im Marmorsaal des Stuttgarter Neuen Schlosses der Startschuss für das Projekt Jugendbegleiter gegeben wurde. Der kommunale Partner des Landes war vertreten durch die Präsidenten von Gemeindetag, Landkreistag und Städtetag, Herrn Bürgermeister Roger Kehle, Herrn Landrat Dr. Jürgen Schütz und Herrn Oberbürgermeister Ivo Gönner. Von ihren ersten Erfahrungen mit außerunterrichtlichen Angeboten berichteten ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger.

„Jugendbegleiter sind Frauen und Männer aus Vereinen, Verbänden und Kirchen, engagierte Bürgerinnen und Bürger, die auf diese Weise noch stärker als bisher in das Schulleben integriert werden. Durch ihre Präsenz und ihr Vorbild ermöglichen sie es jungen Menschen, außerhalb der traditionellen Unterrichtszeit Lebenskompetenz zu erwerben.“ Besonders hob der Ministerpräsident hervor, dass Jugendbegleiter Teil eines pädagogischen Gesamtkonzepts sein müssten. Die pädagogische Kompetenz der Lehrkräfte werde ergänzt durch qualifiziertes Ehrenamt. Hauptamt und Ehrenamt sollten nicht unverbunden nebeneinander stehen, sondern sich sinnvoll ergänzen.

Rahmenvereinbarung sichert Handlungsspielräume für die Schulen„Wir haben heute eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, weil wir den Schulen und ihren Partnern keine fertigen Konzepte verordnen wollen, sondern nur Orientierung und Hilfestellung geben. Deswegen haben wir uns auf einige wenige Eckdaten geeinigt. Eckdaten, die allen Beteiligten helfen und sie nicht behindern, sondern ihnen Handlungsspielräume belassen sollen. Unser Ziel ist es, der Schule und dem Schulträger so viel Freiheit wie möglich zu lassen, um für die jeweilige Situation vor Ort maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können“, betonten der Ministerpräsident und der Kultusminister.

40 Mio. Euro für den Jugendbegleiter im EndausbauGanztagsschulen seien keinesfalls Halbtagsschulen mit Betreuungselementen. Deswegen gebe es auch Überlegungen, Unterrichtsstrukturen so zu verändern, dass ein rhythmisierter Schultag möglich werde. „Ich möchte den Schulen und allen am Schulleben Beteiligten ans Herz legen, das Thema Schulbeginn neu zu überdenken. Ich will den Schulen keine Vorschriften machen, wann der Unterricht morgens beginnen sollte, ich hoffe aber, dass sie jetzt die Chance nutzen, die eine oder andere Tradition zu hinterfragen“, hob Ministerpräsident Oettinger hervor. Das Land habe mit den Kommunen bereits im November 2005 mit dem Schulhausbauförderprogramm „Chancen durch Bildung - Investitionsoffensive Ganztagsschule“ den Grundstein für den Ausbau von Ganztagsschulen gelegt. In den kommenden neun Jahren würden Baumaßnahmen gefördert, die für den Ganztagsschulbetrieb erforderlich seien. Das Programm habe ein Volumen von 1 Milliarde Euro. Davon steuere das Land 450 Mio. Euro bei, 550 Mio. Euro entfielen auf die Kommunen. „Darüber hinaus stellt das Land für den Jugendbegleiter im Endausbau jährlich bis zu 40 Mio. Euro zur Verfügung. Die Landesmittel werden in ein Schulbudget einbezahlt“, erklärte der Ministerpräsident. Eine Aufstockung der Landesmittel durch die Kommunen sei erwünscht. Ministerpräsident Oettinger deutete auch an, dass das Land Ganztagsschulen zudem mit zusätzlichen Lehrerwochenstunden ausstatten werde. Am 20. Februar 2006 werde der Ministerrat ein entsprechendes Gesamtkonzept verabschieden.Ganztägige Betreuung keine Pflicht, sondern ein Angebot für Eltern und Kinder.

Ministerpräsident Oettinger hob hervor, dass ganztägige Betreuung in Baden-Württemberg keineswegs zur Pflicht gemacht werde. „Wir nehmen die Wahlfreiheit der Eltern und Familien ernst. Wir nehmen den Eltern die Verantwortung nicht ab - aber wir unterstützen sie, wenn und wo sie dies wünschen. Wir verstaatlichen nicht die freie Zeit von Kindern und Jugendlichen - sondern wir bieten freien Trägern die Möglichkeit, diese Zeit gemeinsam mit den betroffenen jungen Menschen sinnvoll zu gestalten.“ Mit der Zielsetzung, ein flächendeckendes und bedarfsorientiertes Netz an Ganztagsschulen zu schaffen, sei daher gemeint, dass jedes Kind und jeder Jugendliche in Baden-Württemberg die Möglichkeit geboten werden solle, in zumutbarer Entfernung eine Schule mit Ganztagsangebot zu erreichen.