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Tagebuch unserer Winterfreizeit 2009

 

Tag 1, Samstag 21.02.09

 

Heute war es  nun endlich so weit: Startschuss für die Winterfreizeit 2009. Um halb 11 trafen 2 Schneehaserln und 5 Pistenhelden vor dem t9 in Heidenheim aufeinander um von deren Zivi Michi nach Stuggi zum Flughafen gebracht zu werden. Allen stand ein aufregender – immerhin: 2 Landungen – und anstrengender Tag bevor, denn die Maschine der „Air France“ würde uns nicht direkt nach Toulouse fliegen, sondern einen Zwischenstopp in Amsterdam einlegen.

Aber erst einmal verschob sich unser Flug in Stuttgart um 1 Stunde und wir mussten warten, nachdem wir unser Gepäck aufgegeben hatten. Aber: „Zeit, die man warten muss, ist Zeit, die man geschenkt  bekommen hat“. Genug außerdem um nach einer verzweifelten Suche nach dem von einigen heißgeliebten McDonald’s, der „ganz sicher mal hier war“ beim Burger King einzuchecken. Als die letzte „deutsche“ Mahlzeit verzehrt war, machten wir uns auf zur Sicherheitskontrolle. Nachdem es die Geräte dort sehr genau nahmen wurden einige noch gründlich mit einem kleineren Detektor „durchleuchtet“. Man glaubt nicht wo man als Normalsterblicher überall piept…

Bald darauf konnten wir auch schon an Bord gehen und schon waren wir Durak spielend, lesend oder schlafend in Amsterdam gelandet, wo wir nun planmäßig 4 Stunden Aufenthalt haben sollten. Der gute Burger King war auch hier zur Stelle und so konnten einige ihre erste „holländische“ Mahlzeit zu sich nehmen.

Der ein oder andere konnte hier seine Lektion im „Preisevergleichen“  lernen: die Verkaufsstände direkt bei den Wartenden waren nämlich um das Doppelte teurer als die Läden ein Stockwerk darüber.

Interessant für clevere Geschäftsleute übrigens: wenn die Kassiererin hübsch ist lassen sich Ü-Eier auch für 1,70 Euro das Stück verkaufen…

Unsere Warterei, die wir durch UNO spielen versuchten zu versüßen, wurde verlängert, weil sich der Flug schon wieder verschob. Aber schließlich kamen auch wir in Toulouse an, wo uns Philippe bereits erwartete, der uns, nachdem wir unser Gepäck geholt hatten, nach Fos brachte. Dort sollte nun für eine Woche unser „Zuhause“ sein: ein hübsches Haus mit kleinen Zimmern und vor dem Kamin einen großen Tisch, den wir auch brauchen würden, denn morgen sollten „die Franzosen“ kommen.

Aber jetzt erst einmal schlafen…

 

 

 

Tag 2, Sonntag 22.02.09

 

Wir konnten ausschlafen!

Um 10Uhr gab es Frühstück und eine neue Erkenntnis: Franzosen frühstücken ohne Teller und Tassen – hier gibt’s nur eine Schüssel für alles.

Dann spazierten wir mit Philippe zu den Eseln, vorbei an kleinen aber hübschen  Häuschen, wovon einige einsam verlassen oder sogar traurig verfallen waren als Zeugen einer Zeit in der das einst florierende Städtchen Fos verarmte und ihm schließlich von immer mehr Bewohnern der Rücken zugewandt wurde…

Kleine klare Bächlein plätscherten hier und da, deren Wasser so rein ist, dass es sich einige von uns nicht nehmen ließen davon zu trinken.

Bei den Eseln angekommen machten wir Rast und Philippe erzählte uns, was er von “den Franzosen” wusste: ihre Wurzeln liegen überwiegend in Marokko und sie treffen sich, ganz wie einige unserer Jugendlichen, nachmittags in einem Jugendtreff ihrer Stadt, die im Süden Frankreichs liegt.

Wieder zurück in unserer Gîte – so nennt sich unsere Unterkunft – machten wir Salat, den es dann zum Mittagessen (Pizza) gab. Währenddessen trafen “die Franzosen” ein – 7 Jugendliche und ihre 2 Betreuer, und schon war Stimmung in der Bude…

Nach dem Essen machten wir uns auf zum Schneeschuhwandern – auch als Gelegenheit uns gegenseitig kennenzulernen. Der Weg bergauf war steil und anstrengend. Wir liefen bis ganz hinauf auf den Gipfel, auf dem uns schon Skifahrer entgegenkamen, bis wir auf der anderen Seite des Berges hinunterschauen konnten. Abwärts sollten wir mehr oder weniger auf den Schneeschuhen und mit Hilfe der Stöcke hinunterrutschen. Hierbei stellten sich die, scheinbar furchtlosen, Franzosen geschickter an.

Unten angekommen fielen mit den Schneeschuhen auch die gemischten Gefühle aus “Ich kann nicht  mehr”, “Ich will nicht mehr”, Angst und Schmerz von uns und schließlich hatten letztendlich Spaß, Stolz und Erleichterung überwogen.

In unserer Gîte wurde ein wirklich leckeres 3GängeMenü aufgetischt: Salat, Pizza und Quiche, dann Reis, Gemüse und Fisch und zum Nachtisch Pudding.

Danach blieben wir noch bis zur Schlafenszeit um halb 11 zum Spielen beisammen sitzen. Es dauerte etwas bis die harterkämpfte Ruhe eintrat aber dann konnten einige gut schlafen – andere wurden durch Kälte/Hitze oder diversen Schnarchgeräusche mehr oder weniger stark gestört…

 

 

 

Tag 3, Montag 23.02.09

 

Schluss mit lustig: Heute mussten wir um 7 aufstehen. Frühstück um halb 8, Abfahrt um halb 9.

Mit Lunchpaketen ausgestattet begann unser 1. Skitag. Für “die Franzosen” und für 2 von uns Heidenheimer das allererste Mal auf Ski. Ein französischer Skilehrer gab sein Bestes um uns in diese hohen Künste einzuweihen. Als bald drauf unser geübtes Skihaserl mit zwei unserer Skifahrern und unserem einsamen Snowboarder schon mal die Piste unsicher machten, blieben die „Debütanten“ auf ihrem „Babyhügel“. Nachdem das Gröbste so einigermaßen saß, stellte man sich todesmutig dem „Anfängerhügel“, sogar mit Lift. Wieder waren „die Franzosen“ irgendwie furchtloser – und bezwangen den Hügel ohne weitere Anweisungen unseres Skilehrers zu benötigen, der für uns von Norbert übersetzt wurde.

Nach einigem Ganzkörperkontaktmit dem Schnee, Schmerzen und Überwindungen wurde es immer und immer besser. Nach einer kurzen Verschnaufpause bei Crêpes und heißer Schokolade wurde verbissen weitergekämpft und am Ende konnte jeder der Anfänger stolz auf sich sein: Was am Morgen noch unmöglich schien – war geschafft! Was am Morgen noch für „Ich kann das nicht“ und „Ich hab kein Bock mehr“ durch den Kopf schoss – war verflogen! Was blieb war ein kleines bisschen Riesenstolz auf sich selbst und seine Leistung – und wohl auch Verwunderung, was man an einem Tag zu erlernen fähig ist!

Mit diesem Hochgefühl kamen wir in unserer Gîte an und konnten uns dort bald über das superleckere Essen von Philippe freuen: Wintergemüse, Fleischküchle, Bohnengemüse und Sahnekartoffeln und zum Nachtisch Sandkuchen, noch ganz warm.

Wieder wurde gemeinsam gespielt ehe man ins Bett fiel. Heute war schneller Ruhe und so konnten alle früher einschlafen – bereit für den 2. Skitag…

 

 

 

Tag 4, Dienstag 24.02.09

 

Wieder früh aufstehen, um halb 8 Frühstück, um halb 9 Abfahrt.

Unser 2. Skitag konnte beginnen und auch unsere Lunchpakete waren wieder dabei.

Die Anfänger trafen an „ihrem“ Hügel auf ihren Lehrer, der uns während des Unterrichts auch auf andere Pisten führte.

Nachdem uns unser Lehrer uns selbst überlassen hatte, konnten wir wieder allein weiter üben. Doch als Pausenzeit war, und sich nacheinander alle zum Crêpes essen und heißer Schokolade trinken trafen, hatte einen von uns der Ehrgeiz gepackt und er blieb weiter auf „seinem“ Hügel um endlich das zu können, was er erreichen wollte: Skifahren.

Und auch unser Skihaserl wurde von ihrer Lesesucht eingeholt und zog sich mit ihrem dicken Buch in den Bus zurück.

Nachdem in der Zwischenzeit am Tisch von den anderen von der schönen klaren Aussicht auf dem oberen Teil der Pisten vorgeschwärmt wurde, wurde der tollkühne Plan geschmiedet auch als Anfänger mit hinauf zu kommen – natürlich erst nachdem versichert wurde, dass die Abfahrt nicht allzu steil und durchaus auch von einem Anfänger zu meistern sei… war sie aber dann doch nicht! Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen ein verzweifelter Skianfänger und ein sehr geduldiger Begleiter am Ende eines schmerzhaften Ausfluges an… „Glückwunsch zur ersten bestandenen Todesfahrt“ und zurück auf den Anfängerhügel.

Bis zur Abfahrtszeit um 5 wurde noch fleißig weitergeübt und –gefahren.

Auf dem Weg zurück zur Gîte hielten wir an einem winzigen Laden in Fos um die schmerzlich vermisste Cola (light) wieder in unseren Besitz zu bringen. Während der Verständigung mit der freundlichen Kassiererin wurden neue Wörter gelernt und vergessen, doch die Madame hatte ihren Spaß. Zu Fuß legten wir die kurze Strecke vom Laden zur Gîte zurück und waren schon gespannt was Philippe mit seiner fleißigen Helferin heute leckeres für uns zaubern würde.

Und auch heute wurden wir nicht enttäuscht: Karottensalat, Lasagne mit Dönerfleisch, Gemüse und besonders gutem Käse, zum Nachtisch gab es frischen Apfelkuchen.

Heute verzogen sich die meisten recht schnell auf ihre Zimmer, wobei nur bei einer die unsagbare Anziehungskraft ihres Vampirbuches daran schuld war….

Also kehrte schnell Ruhe in das kleine Häuschen in Fos ein und man konnte auf ausgeschlafene Gesichter am Frühstückstisch hoffen….

 

 

 

Tag 5, Mittwoch 25.02.09

 

Wieder beginnt der Tag mit Frühstück um halb 8. Der Honig und die Marmeladen – in vielen verschiedenen  Sorten vertreten – sind selbst gemacht und unglaublich lecker. Nachdem die Lunchpakete gepackt waren, konnte der Skispaß losgehen.

Heute war traumhaftes Wetter: die Sonne schien schon früh von klarblauem Himmel – ganz anders als gestern als wir im Nebel steckten. Die Piste war anfangs dennoch verreist und so taten die ersten Stürzte noch besonders weh.

Auf einen Skilehrer mussten wir heute verzichten. Mit den wilden Franzosen war der Unterricht sinnlos und wir verstanden ja nicht mal französisch und so brachte uns Norbert das Fahren mit den Stöcken bei.

Heute sollte der Tag sein, an dem wirklich alle die Abfahrt von ganz oben machen würden. Für die Anfänger war dies der Weg über die grüne Piste. Vom Sessellift aus hatte man einen wunderschönen Ausblick – auch auf die Fahrkünste unserer Jüngsten, und des französischen Betreuers, die mit Bravour die schwarze Piste meisterten.

Leider war heute auch der Tag, an dem sich einer der französischen Jugendlichen am Fuß verletzte und den Rest des Tages knöchelkühlend aber im schönsten Sonnenschein sitzend verbrachte.

Um 5 war wieder Abfahrt zurück zur Gîte und nachdem alle frisch geduscht waren, waren wir bereit fürs Abendessen: Salat, Pommes und Fleischküchle, als Nachtisch Creme Brulé.

Leider war einer aus der deutschen Truppe erkrankt und musste bereits den gesamten Tag in unserer Gîte das Bett hüten bis es ihm am Abend glücklicherweise besser ging.

Nach dem Essen wurden wieder die Tische geputzt und der Boden gefegt, dann konnten auch schon wieder die Spiele beginnen. Außerdem nutzte man die Zeit um gemeinsam Englischaufgaben zu machen. Wobei unterschiedliche Auffassungen von der Wichtigkeit dieser Bemühungen gab: „Prüfungen sind mir egal – Hauptsache ‘ne Ausbildung bekommen“…

Nachdem der Reiz der Spiele immer größer wurde, wurden die Englischbücher mehr oder weiniger weit von sich geschoben.

Heute saßen wir allein im Ess- und Aufenthaltsraum, da „die Franzosen“ sich gleich nach dem Abendessen in ihre Zimmer zurückzogen.

Nach ein paar Runden „Stadt-Land-Fluss“ war Schlafenszeit und alle mussten auf ihre Zimmer…

Dort konnte man sich noch in Ruhe Gedanken über das Balzverhalten junger Männer machen, denn wir hatten einen waschechten Date Doktor in der Runde, der es mithilfe einer Dose im Kaufland bis zum Essen beim Chinesen („der ist billiger“) mit seiner Traumfrau schaffen wollen würde.

 

 

 

Tag 6, Donnerstag 26.02.09

 

Heute startete der Tag wieder um halb 8 mit einem guten Frühstück.

Die Hälfte des Tages war fürs Skifahren reserviert, das hieß genauer bis um halb 2 konnten die Pisten unsicher gemacht werden. Einige nutzten diese letzte Chance dort in der Hütte noch Waffeln mit Sahne zu essen.

Bis um halb 4 hatten wir danach noch Zeit und verbrachten diese in unserer Gîte.

Dann konnte endlich beginnen worauf sich schon so viele gefreut hatten: Airboarden. Wir fuhren eine Dreiviertelstunde zu einer anderen Piste, wo man uns bereits erwartete. Airboarden kann man nur abends wenn die flachere Piste für die Skianfänger geschlossen ist. Man bekam also diese flachen Luftkissen ans Handgelenk geschnallt, und einen Helm auf den Kopf gedeckelt. Dann schmiss man sich Kopf voraus und mit Schwung auf das Board und lenkte, indem man sein Gewicht auf die jeweilige Seite verlagerte, die Füße sollten dabei den Boden berühren. Nach einigen Anläufen und den Anweisungen des Lehrers klappte es bei den meisten recht gut und machte so viel Spaß, dass ihnen die Zeit viel zu schnell verging. Einer von uns brachte es leider fertig unangenehm aufzufallen, indem er die Anweisung, nur mit dem Oberkörper auf dem Board zu bleiben, missachtete und mit den Knien darauf saß. Die Pistenaufpasser kannten kein Pardon und machten kurzen Prozess, indem sie kurzer Hand die Luft aus dem Kissen ließen. Damit war für ihn der Spaß zu Ende.

Um halb 7 ging es dann zurück zur Gîte. Heute sollte unser letztes gemeinsames Abendessen mit den Franzosen sein, denn diese würden bereits morgen abreisen. Außerdem würde heute die letzte Übernachtung in der Gîte sein, denn auch wir würden morgen - wenn auch noch nicht Frankreich – zumindest die Gîte verlassen.

Unser letztes Abendessen von Philippe war wieder einmal sehr gut: eine Quiche mit Käse, danach Kebab – auf Wunsch schön scharf – und zum Nachtisch Quiches mit Waldfrüchten und Sahne.

Nach dem Essen würde die Frage laut, was am nächsten Tag unternommen werden sollte, doch… Überraschung!

Also verzog sich eine zum Lesen ihres Vampirbuches in ihr Zimmer, die anderen widmeten sich dem Schreiben des Tagesberichts oder Unterhaltungen. So ging nun langsam auch der Donnerstag zu Ende…

 

 

 

Tag 7, Freitag 27.02.09

 

Heute konnten wir länger schlafen: Frühstück gab es um 9. Danach wurden die Koffer gepackt, Betten abgezogen und die Böden gesaugt. Da heute ein richtig schöner Frühlingstag war zog es die meisten nach draußen in den warmen Sonnenschein. Heute sah man sich das letzte mal, deshalb tauschten unsere Jungs mit den französischen msn-adressen aus, um auch noch nach der Freizeit in Kontakt zu bleiben – schön zu sehen, dass sie sich offensichtlich so gut verstanden haben, dass sie sich diesen Kontakt wünschten. „Die Franzosen“ wurden von ihrem Betreuer gefragt, ob sie denn gerne noch einmal mit unserer Gruppe eine Freizeit verbringen wollen würde – ein „Oui“ war von allen die Antwort…

Ein letzes gemeinsames Mittagessen sollte es noch geben: Salat, Gemüse, Käsenudeln und Würste – zum Nachtisch Joghurt. Bald darauf fuhren „die Franzosen“ ab, die vorher noch fleißig Fotos geschossen hatten. Jetzt war es sehr still und einige begannen die Franzosen zu vermissen…

Bald darauf hieß es auch für uns Abschied von unserer Gîte, und Fos, zu nehmen. Philippe fuhr uns zu unserer letzten Unternehmung: Baden im Schwimmbad. Dieses war in Toulouse, wo wir bis morgen auch bleiben wollten. Der Weg zum Hallenbad dauerte knapp 2 Stunden und diese Zeit nutzen einige zum Schlafen. Endlich angekommen – die Enttäuschung: der Ruhe- bzw. Thermalbereich war für unter 18jährige verboten und so mussten wir im normalen Schwimmbereich bleiben. Hier war das Wasser aber so kalt, dass es einige bald zu den Duschen zog um sich dort aufzuwärmen. Nach fast 2 Stunden hielt es dann auch der tapfere Rest nicht mehr aus und so trafen sich alle in der Dusche, wo die Abfahrt beschlossen wurde.

Nun ging es direkt zum Flughafen ins „Fasthotel“, wo wir unsere letzte Nacht verbringen sollten. Die Zimmer waren hübsch eingerichtet mit einem Badezimmer (1 Meter lang, ½ Meter breit), das trotz seiner Größe alles zu bieten hatte, was man für eine Nacht braucht. Philippe fuhr zum Abendessen mit uns in ein chinesisches Restaurant, wo wir uns von einem sagenhaften Buffet bedienen durften: Sushi, Shrimps und Schokobrunnen,… kein Wunsch blieb offen und so kamen wir gegen 22 Uhr papp satt im Hotel an. Dort verabschiedeten wir uns von Philippe, der so lieb und gut für unserer Vergnügen und unser leibliches Wohl gesorgt hatte.

Nach dem Abschied von ihm zog es alle und besonders unser namensgleiches Traumpaar, das sich ein Bett teilte, in die Zimmer und so konnte unsere vorerst letzte gemeinsame Nacht in Frankreich beginnen, denn morgen schon würde uns eine Maschine wieder zurück über Amsterdam nach Deutschland bringen, wo schon die Familien und natürlich die noch schmerzlicher von dem ein oder anderen vermissten Computer warteten…

 

 

 

Tag 8, Samstag 28.02.09

 

Heute geht es nach Hause. Um 9 standen wir auf, um halb 10 verließen wir das Hotel. Nicht weit davon entfernt war eine Bushaltestelle, von der wir direkt zum Flughafeneingang gebracht wurden. Nach der Gepäckaufgabe frühstückten wir bei einem Bäcker im Flughafen: richtig teure Baguettes. Um 12 startete unsere Maschine nach Amsterdam. An Board gab es Sandwiches und Kekse.

Nach 1 ½ Stunden landeten wir in Amsterdam, wo wir Aufenthalt hatten bis unser Anschlußflug um halb 6 nach Stuttgart weiterging. Während dieser Zeit von 3 ½ Stunden erkundeten einige den Amsterdamer Flughafen zum 2ten mal. Und natürlich wurde auch beim Burger King wieder Station gemacht.

Ab halb 5 fanden sich dann allerdings wieder alle bei unserem Abfluggate ein, spielten, lasen oder diskutierten bis es endlich Richtung Deutschland gehen konnte. Der Flug von einer Stunde war schnell hinter uns gebracht und endlich hatten wir wieder deutschen Boden unter den Füße.

Dann allerdings hieß es erst mal warten: das Gepäck der Amsterdamer Maschine wurde erst noch gründlich von Spürhunden durchsucht. Aber dann konnte uns der Zivi Thomas endlich nach Hause bringen…

In Heidenheim wurden wir schon erwartet.

Eine schöne und aufregende Woche ging zu Ende und wartete nur darauf erzählt zu werden.

Ich bin wirklich sehr stolz auf unsere Jungs und unser Mädel… alles hat einfach wunderbar geklappt und viel Spaß gemacht!

 

Danke… für alles!

 

Ines

Min Hee Choi,

Internationale Studentin aus Korea, die ein 10 wöchiges Praktikum bei uns in den Jugendhäusern absolvierte, schildert hier ihre Eindrücke.

Teil1. Ich komme aus Korea

Unsere Internationale Praktikantin erzählt von ihren Eindrücken

Kaltes aber doch warmes Heidenheim

2 Grad Celsius. Das war die Temperatur, als ich hier in Heidenheim am 06.09.gegen 1:30 Uhr morgens ankam. Es war um einiges kälter, als ich es erwartet hatte, doch trotz des großen Unterschieds bezüglich der Wärme am Tag und der Kälte in der Nacht mag ich Heidenheim im Herbst, mit seinem blauen Himmel und den bunten Herbstbäumen, die denen in meiner Heimat gar nicht so unähnlich sind. Ganz besonders gefällt mir die Innenstadt, die ihren Platz so harmonisch zwischen industrieller Moderne und der örtlichen Geschichte (wie dem Schloss) gefunden zu haben scheint. und Aktionen vorbereitet hatten. Den so genannten „Weltkindertag“ kannte ich bisher nicht, obwohl wir in Korea auch unseren „Kindertag“ haben, den wir natürlich feiern, doch den Weltkindertag leider nicht.

Er war also sehr neu und aufregend für mich.Als ich an den Feiern zum Weltkindertag, rund ums Rathaus herum mithelfen durfte, war ich sehr beeindruckt, wie viele Organisationen sich daran beteiligtenAls ich am Tag des Schulfußballs im Albstadion mitarbeitete, als die Deutsche U17 gegen die der Färöer Inseln spielte, gewann ich einen weiteren interessanten Eindruck. Obwohl es eigentlich viel zu kalt war, um 6 Stunden im Freien zu verbringen, war es faszinierend so viele Schüler auf einmal zu sehen. Als ich in ihrem Alter war gab es bei uns nicht die Möglichkeit sich ein Spiel der Nationalmannschaft (auch wenn es „nur“ die Junioren sind) anzusehen. Ich denke, dass Aktionen dieser Art sehr gut dazu geeignet sind, das Interesse der Jugend am Fußball weiter zu steigern, aber auch die Entwicklung der „Fußballindustrie“ weiter zu entwickeln.Viele der älteren Jugendlichen, die zu uns, vor und nach dem Spiel, zum Spielmobil kamen, schienen eine Menge Spaß zu haben, mehr, als ich erwartet hatte.Den Deutschen Lebensstil kennen lernen.

Meine Eindrücke von der Stadt Heidenheim sind tatsächlich ein Teil des Ganzen, den ich hier gewonnen habe. Ich muss sagen, dass ich extremes Glück hatte in einer so warmherzigen Familie aufgenommen zu werden, deshalb habe ich auch die meiste Zeit meiner Freizeit mit ihr verbracht, sei es um auf den Markt zu gehen, Essen zuzubereiten, über die verschiedensten Themen  zu diskutieren, usw. Sie erklärten mir eine ganze Menge, so dass es für mich sehr hilfreich war die Deutsche Kultur und Gesellschaft allmählich besser zu verstehen.Es gibt gegenwärtig verschiedene Systeme, wie z.B. Altpapiersammlungen oder das Recyclingsystem der PET-Flaschen, usw. Diese zeigen ein grundsätzliches Anliegen gegenüber Umwelt und Gesellschaft. Auch scheint es eine Menge Menschen zu geben, die die Produkte mit kurzem Weg denen aus den Supermärkten vorziehen, was mir die Wertschätzung der Menschen für die regionale Landwirtschaft zeigt.

Des Weiteren denke ich, dass die Autobahnen ein regelrechtes Wahrzeichen für Deutschland sind. Auf der Autobahn zu fahren war teilweise etwas beängstigend für mich, da auf den meisten der Schnellstraßen in Korea eine Maximalgeschwindigkeit von 110km/h zulässig ist. Zum Glück konnte ich jedoch feststellen, dass es trotzdem ganz gut zu funktionieren scheint.

Teil 2 Meine Arbeit im Jugendtreff Schwende

Unsere Internationale Praktikantin berichtet über ihre Zeit bei uns

Unsere grünen Container

Unsere Örtlichkeit, die von den Jugendlichen hier „Jugendhaus“ genannt wird, scheint der perfekte „Spielplatz“ für die meisten Kids zu sein, besonders die, die in der 1,5ten oder 2ten Migrantengeneration hier leben.

Viele der Jugendlichen kommen in den Jugendtreff, um ihre Freunde zu treffen, Spaß zu haben oder einfach gemeinsam ihre freie Zeit auf dem Sofa sitzend zu verbringen, denn meistens befindet sich immer mindestens ein Freund vor Ort. Von Zeit zu Zeit schauen immer mal wieder „Ehemalige“ vorbei, um sich mit Norbert Sluzalek, dem Jugendhausleiter, zu unterhalten oder um sich Rat bei Problemen zu holen. Ich musste feststellen, dass der Treff nicht nur so etwas, wie ein „Spielplatz“ für die Jugendlichen darstellt, sondern teilweise sogar so etwas wie ein 2tes zu Hause.

Ich hatte das Glück bei den Vorbereitungen zur Feier des 10 jährigen Bestehens des Jugendtreffs dabei zu sein. Ich war sehr aufgeregt und nervös, da ich dachte, es würde eine Riesenmenge an Besuchern kommen. Am Tag der Feier gab es einige Spielmöglichkeiten, so dass es bei den Jugendlichen gut ankam. Die meisten der Kids, die sonst auch immer in den Treff kommen, waren da und sie schienen eine gute Zeit zu haben. Das gefiel mir genauso gut, wie die Ehemaligen, die zum helfen gekommen waren oder der Besuch des Oberbürgermeisters, Herrn Ilg, der die Veranstaltung mit beeindrucktem Interesse zu verfolgten schien. Allerdings war ich doch sehr enttäuscht darüber, dass so wenige Eltern den Weg zu unserer Feier gefunden hatten. Das war der Moment, in dem mir klar wurde, wie wichtig der Jugendtreff ist.

Sozialpädagoge zu sein


Eines Tages sagte einer der Jugendlichen zu Norbert: „Ich denke, Dein Job ist wirklich einfach. Du musst nur hier sitzen und mit den Leuten reden.

Das scheint manchmal so zu sein, also fragte ich ihn, ob er denn später den gleichen Job würde haben wollen, und er antwortete: „Ja, aber ohne Jugendliche.“ Der Jugendliche schien sehen zu können, dass es nicht so ganz einfach ist sich um 20 oder mehr Jugendliche im Alter zwischen 8 – 16 Jahren zu kümmern.

In der Zeit, in der ich hier mein Praktikum machte, gab es immer wieder ähnliche oder auch die gleichen Diskussionen über die Gefahren vom Abbrennen von Feuerwerkskörpern oder anderen Spielen mit Feuer auf Holzböden oder dem Fußballspielen in Räumen mit Fenstern, sowie der Wichtigkeit von Ehrlichkeit und Vertrauen. Danach sah es für eine Weile ganz gut aus, aber man hatte eigentlich keine Gelegenheit sich nach einem dieser Gespräche auf die faule Haut zu legen, denn am nächsten Tag ging es wieder weiter.

Eine große Sprachbarriere


Das Schwierigste, mit dem ich klarkommen musste, war für mich den Sprachunterschied zu überwinden. Es war die wichtigste Sache, um mit den Jugendlichen kommunizieren zu können und somit auch etwas über ihr Leben zu erfahren.

Eigentlich hatte ich mir vorher nie ernsthaft Sorgen gemacht, was die Sprache betrifft, da ich dachte, in Deutschland könne ich mich jederzeit in Englisch unterhalten. Das war jedoch ein großer Irrtum, deshalb musste ich nach ein paar Tagen im Jugendtreff schleunigst Deutsch lernen. Ich begann in meiner 2. Woche hier in Deutschland mit einem Kurs an der VH. Am Anfang war ich ganz schön Niedergeschlagen, da ich in einen Aufbaukurs eingestiegen war (der Anfängerkurs hätte erst einen Monat später begonnen), und mir alles sehr schwierig erschien. Aber aufgeben wollte ich auch nicht. Mit der Zeit wurde mein Deutsch auch besser. Ich versuchte mit den jüngeren Kids, die noch kein Englisch in der Schule haben, Deutsch zu sprechen. So kam es, dass ich mit einigen der Jugendlichen, die sich für mich und meine Kultur interessierten, aber kein Englisch sprachen, ins Gespräch kam. Ebenso schien es, dass mit ihnen zu spielen, Klettern zu gehen, aufzuräumen und zu putzen oder andere Aktivitäten mit ihnen zu unternehmen, half ihre Berührungsängste mir gegenüber abzubauen. So spürte ich, dass nun auch manche versuchten mit mir mit ein wenig Englisch ins Gespräch zu kommen, was mich sehr freute.

Die Zeit rinnt dahin


Nichtsdestotrotz war mir von vorneherein klar, dass ein 10 wöchiges Praktikum im Bereich der Jugendhausarbeit eigentlich nie würde genug sein können. Jetzt, wo ich beginne viele Dinge und Abläufe besser zu verstehen und mich besser einbringen kann, endet meine Zeit hier auch schon wieder. Diese Erfahrung jedoch war für mich eine sehr wertvolle Möglichkeit viele Dinge zu lernen, wie z.B. die Unterschiede unserer Kulturen, der Sprachen, der Sozialen Systeme (wie das Schulsystem oder die Soziale Absicherung…).

Ich schätze Heidenheim und die gesamte „Jugendhausfamilie“ sehr, die mir die Möglichkeit gab, diese Erfahrungen zu machen. Auch möchte ich „meiner besten Gastfamilie aller Zeiten“ (der Familie Landfried), vielen, vielen Dank sagen, nicht zu vergessen meinem Chef Norbert! Ich werde die Zeit hier nie vergessen, und hoffe in der Zukunft noch einmal hierher zu kommen.

Auf Wiedersehen!

Lubos Morkus,

 

Abiturient aus Heidenheims Partnerstadt Jihlava in Tschechien, der ein 4 wöchiges Praktikum bei uns in den Jugendhäusern absolvierte, schildert hier seine Eindrücke.

Meine Zeit in Heidenheim

Unser Tschechischer Praktikant erzählt von seiner Zeit in Heidenheim

 

Ich heiße Lubos Morkus, bin 18 Jahre alt und komme aus der Tschechischen Republik, genau gesagt aus Jihlava (Iglau), einer der Partnerstädte von Heidenheim. Am 03.08. kam ich mit dem Bus nach Heidenheim an der Brenz, um hier ein Praktikum in den Jugendhäusern zu absolvieren. Ich habe hier sehr schöne, angenehme und unvergessliche 4 Wochen verbracht.

 

Vom ersten Moment meiner Ankunft an, kam mir Heidenheim sehr umfangreich vor. Auch war mir nicht bekannt, dass Heidenheim eine alte Stadt ist (selbst wenn man die Römer nicht mit einberechnet). Auf der einen Seite sah ich die Altstadthäuser, unterhalb des Schlosses, auf der anderen die modernen Gebäude, wie das Rathaus oder die Schlossarkaden.

Ich war sehr viel unterwegs und habe mir sehr viel angeschaut. Ich war im Kino (The dark Knight – Batman 2). Kino und Film haben mir sehr gut gefallen, leider habe ich nicht sehr viel verstanden, da mein Deutsch nicht gut genug war. Ich habe auch „Tom Sawyer“ im Naturtheater gesehen. Ebenso habe ich den Wildpark besucht, war im Waldbad, in der Aquarena, in den Schlossarkaden, am Heidenheimer Schloss, im Brenzpark, im Museeum und bei einer Vorstellung von JUMP im Rittersaal. Besonders gut gefallen haben mir der Brenzpark und das Heidenheimer Schloss. Der Brenzpark wirkte auf mich sehr ruhig, entspannend und sehr groß. Als ich hörte, wie es hier vor der Landesgartenschau ausgesehen haben musste, dachte ich mir, dass da ganz schön viel Arbeit drinsteckt.

Ich hatte auch die Gelegenheit zwei Feste zu besuchen – das Weinfest und das Wirtefest. Das Wirtefest auf Schloss Hellenstein hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war sehr angenehm, und das Essen sehr gut. Ein großes Erlebnis war auch das Musical „Footloose“ von JUMP. Die Vorstellung war fantastisch, und die schauspielerischen Leistungen sehr professionell.

 

Gewohnt habe ich im Wohnheim, in der Nähe des Krankenhauses – im Haus mit der Nummer 110, in dem hauptsächlich Krankenpflegeschüler und –schülerinnen wohnen. Hier traf ich oft sehr nette Leute, mit denen ich auch immer wieder gute Gespräche führen konnte.

Mobil konnte ich sein, weil Joe, ein guter Freund, mir ein Fahrrad ausgeliehen hatte. Dadurch konnte ich überall sehr schnell hin kommen.

Mein Praktikum

Praktikumseindrücke unseres Praktikanten aus Jihlava

 

Ich interessiere mich sehr für Jugendarbeit, deshalb hatte ich mich auch bei den Jugendhäusern für ein Praktikum beworben. Auch wollte ich über meine Zeit hier in Heidenheim später zu Hause in Jihlava berichten.

 

In der ersten Woche nach meiner Ankunft,  habe ich sehr viel Zeit im Jugendtreff Schwende, bei Jugendhausleiter Norbert Sluzalek verbracht. Im Jugendhaus haben wir über aktuelle Probleme gesprochen, und auch viel gespielt (Karten, Brettspiele, Basketball, Fußball, usw.). Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

 

Im Ferienprogramm sind wir mit kleineren  Kindern zu einem Steinbruch gefahren, um nach Fossilien zu suchen. Am nächsten Tag gingen wir mit den älteren zum Klettern an den Rosenstein in Heubach. In der Zeit von 10. – 21. August konnte ich als Betreuer an einer bilateralen Kletter- und Erlebnisfreizeit in den Zentralpyrenäen teilnehmen. Wir haben einiges erlebt und hatten sehr viel Spaß dabei. Die Teilnehmer waren alle sehr nett und hilfsbereit, deshalb hat es wohl noch mehr Spaß gemacht mit ihnen zu klettern, zu raften, zu wandern, Canyoning zu machen, Disc-Golf zu spielen und einen Berg (über 3000m) zu besteigen. Gegen Ende der Freizeit haben wir auch noch 2 Tage lang biwakiert und hatten die Möglichkeit im Meer zu baden.

 

Meine letzte Woche verbrachte ich beim Spielmobil, und hatte so die Möglichkeit, diese Arbeit auch noch kennen zu lernen. Während dessen konnte ich auch noch einmal am Ferienprogramm teilnehmen. Wir fuhren nach Stuttgart, um den Flughafen zu besichtigen, und danach in die Schokoladenwerkstatt von Ritter Sport, wo wir unsere eigene Schkolade kreieren konnten. Die Kinder waren total begeistert, weil sie die Zutaten für ihre Schokolade selbst wählen konnten.

 

Während unserer 2 Stunden auf dem Flughafen haben wir mindestens 20 Starts gesehen.

 

Einmal konnte ich auch beim Altpapier sammeln dabei sein. Das fand ich sehr interessant. Bei uns zu Hause in Jihlava habe ich das bisher noch nicht erlebt.

 

Einmal hat mich sogar Oberbürgermeister Ilg zu sich ins Büro eingeladen, und wir haben uns unterhalten. Das Treffen war für mich sehr angenehm und lehrreich. Auch habe ich ihn als sehr nett, freundlich, klug und hilfsbereit erlebt. Wir haben uns eine halbe Stunde lang unterhalten, und auch ein Foto gemacht.

 

Im Jugendtreff habe ich sehr viele Jugendliche mit Migrationshintergrund kennen gelernt. Alle waren sehr nett zu mir, und es hat mir viel Spaß gemacht. Beim Spielmobil traf ich eine Gruppe italienisch sprechender Kinder, und wir brachten uns gegenseitig ein paar Vokabeln bei.

 

Zum Schluss möchte ich den Leuten, die sich hier in Heidenheim um mich gekümmert, und mir geholfen haben, nicht vergessen. Dabei denke ich vor allem an das Team der Jugendhäuser: Manuel Sonn, Joachim Stüber, Christiane Pfitzner, Sara Raptopoulos, und vor allem Norbert Sluzalek, mit dem ich viel Zeit verbracht habe. Ich muss zu 100% sagen, dass diese Leute sehr nett und hilfsbereit sind.

 

Mit diesem Bericht möchte ich mich noch einmal ganz herzlich für alles bedanken.

 

Am 31.08.08 geht es wieder nach Hause, nach Jihlava, zurück.              30.08.08

 

Lubos Morkus