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Oberbürgermeister Ilg besucht Firma Christian Maier in Schnaitheim

Das Bild zeigt den Vorsitzenden des Verwaltungsrates Michael Heyne neben Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Geschäftsführer Erich Maier an Dichtköpfen wie sie in der Lebensmittelbranche zum Einsatz kommen.
Der Vorsitzende des Verwaltungsrates Michael Heyne neben Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Geschäftsführer Erich Maier an Dichtköpfen wie sie in der Lebensmittelbranche zum Einsatz kommen.

„Umstrukturierung ohne Arbeitsplatzabbau und ein spürbares Anziehen der Auftragseingänge“ – dies waren die erleichterten, gleichzeitig aber auch positiven Signale der Schnaitheimer Christan Maier GmbH & Co. KG. Gerne vernahm Oberbürgermeister Bernhard Ilg bei seinem Betriebsbesuch diese erfreulichen Nachrichten aus dem Munde von Geschäftsführer Erich Maier. „Es war aber kein leichter Weg“, ergänzt Maier im gleichen Atemzug.

 

Seit vielen Jahren entwickelt, fertigt und vertreibt die Firma Maier Dichtköpfe aller Art. Diese verbinden Druckleitungen mit rotierenden Systemen. Sei es zum Beheizen oder Kühlen mit Wasser, Dampf oder Wärmeträgeröl, zum Hindurchleiten von Kühlschmiermitteln oder zum Steuern von Produktionsprozessen mittels Hydrauliköl oder Druckluft.

 

Erstaunt zeigte sich Ilg über das sehr breit gefächerte Einsatzspektrum dieser Dichtköpfe. So kommen diese in Form, Kapazität und Funktion in über 5.000 unterschiedlichen Varianten sowohl in der Kunststoff-, Papier-, Lebensmittel- und Chemie- oder Pharmaindustrie zum Einsatz. Auch die Textilindustrie, in der diese Entwicklung ursprünglich entstand, gehört neben dem allgemeinen Maschinen- und Werkzeugmaschinenbau zum Kundenkreis.

 

Selbstverständlich nutzt auch die Firma Voith diese technischen Einrichtung im Kalanderbau, einem Verfahren zur Veredelung von Papieren. Gerade in diesem Bereich ist die Firma Maier Weltmarktführer. „Es gibt zwar weitere Anbieter von Dichtköpfen auf dem internationalen Markt, doch keinem gelingt es bislang in dieser Qualität und so kundenspezifisch zu fertigen“ weiß Maier zu berichten.

 

Hilfreich, aber auch notwendig war die Einrichtung einer eigenen Entwicklungs- und Prüfanlage im Jahr 2007. Mit über 1,5 Mio. Euro war dies ein wichtiger Schritt in der Qualitätssicherung. Den internationalen Vertrieb, aber auch den Service vor Ort bietet Maier mit bislang zwei Niederlassungen in Italien und in den USA und 45 Vertragshändlern. Auch der asiatische Raum wird zukünftig einen wichtigen Markt darstellen, den es vor Ort zu bedienen gilt.

 

Neben der Investition in neue Technologien und Betriebsabläufe in den vergangnen Jahren war es für die Firma Maier aber schon je her ein großes Anliegen, auch in die Fachkräfte und deren Aus- bzw. Fortbildung zu investieren. „Die langjährige zehnprozentige Ausbildungsquote bei 120 Mitarbeitern sind hier schon ein deutliches Zeichen, insbesondere wenn es bislang meist gelungen ist, diese nach der Ausbildung auch zu halten“, so Ilg anerkennend.

 

Gern nahm Ilg die lobenden Worte des Geschäftsführers Maier und des Verwaltungsratsvorsitzenden Michael Heyne zur Entwicklung der Stadt entgegen. In diesem Zusammenhang wies Ilg auf die vorbildliche Unterstützung durch die Heidenheimer Unternehmen hin, ohne deren Engagement vieles nicht machbar gewesen wäre. „Hierzu zählen die großen, wie auch die kleineren Mittelständler unserer Stadt“ so Ilg.


Positive Entwicklung des Technologiezentrums

Foto TZ
Logo TZ

Das "neue" Heidenheimer Technologiezentrum erfährt eine enorme Nachfrage. Nach nunmehr neunmonatigem Betrieb auf dem Epcos-Areal ist das Zentrum nehezu ausgelastet. Die Stimmung der Mieter ist hervorragend. Bis zum heutigen Tag haben sich 19 Existentgründer und junge Unternehmen niedergelassen und profitieren von der ansprechenden Infrastruktur und dem sehr guten Service. Auch die ersten Tagungen einzelner Firmen wurden erfolgreich durchgeführt.


Derzeit verfügt das Technologiezentrum noch über ca. 100 qm Labor bzw. Bürofläche.


Weitere Informationen erhalten Sie bei

 
Swen Profendiener
Grabenstraße 15
89522 Heidenheim


Telefon geschäftlich: 07321 327-1080
Telefax geschäftlich: 07321 323-1080

E-Mail:


Standortcoaching - ein Beitrag der Stadt Heidenheim zur Bekämpfung des Fachkräftemangels

Auf Initiative von Oberbürgermeister Bernhard Ilg geht die Stadt Heidenheim seit Anfang des Jahres 2001 neue Wege, um gemeinsam mit der Wirtschaft den Fach- und Führungskräftemangel zu bekämpfen. Die Stadt Heidenheim leidet zuweilen wie die gesamte Region Ostwürttemberg unter dem Image der "ländlichen Gegend", die sich natürlich nicht mit dem Großstadtmilieu vergleichen lässt.

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