„Engagement bedeutet: Belebung des öffentlichen Lebens und der städtischen Kultur“

- Oberbürgermeister Bernhard Ilg eröffnet den Fachtag
… notierte ein Teilnehmer des Fachtages, den die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement „Ich für uns“ am 9. 2. 2010 - unter dem Titel: „Viel Amt - wenig Ehre? “- veranstaltet hat.
„Engagement in Heidenheim ist freiwilliges, ehrenamtliches und bürgerschaftliches Handeln“ – heißt es in der Präambel der „Charta des freiwilligen Engagements in Heidenheim“. Ob ehrenamtlich oder bürgerschaftlich, in jedem Fall ist es freiwillig und kann getan oder gelassen werden. Aus welchen Gründen sich Bürgerinnen und Bürger einer Stadt freiwillig engagieren und auf welche Weise sie es tun können, dass sie es nicht doch lieber lassen, sondern überzeugt und gern damit weiter machen, ist keine akademische Frage. Sie betrifft das soziale und kulturelle Leben und die Zukunftsperspektiven einer Kommune mit wachsender Wirksamkeit.
Was muss bedacht, beachtet und getan werden, damit freiwilliges, ehrenamtliches oder bürgerschaftliches Engagement – für alle Beteiligten – Sinn und Gewinn stiftet?
Diese Fragen haben auch die Teilnehmer des genannten Fachtages bewegt. Die Ergebnisse der Diskussionen werden in der folgenden Darstellung zusammengeführt. Denn heute stellt sich für viele Organisationen mehr denn je die Frage nach dem „Gelingen“ eines lebendigen Engagements heute und in Zukunft.
- Was bedeutet es für Organisationen mit einer bestehenden Organisations- Struktur und Organisations-Kultur, wenn sie Aufgaben an Nicht-Mitglieder oder nicht-direkt „Zugehörige“ übertragen?
- Was bedeutet es für Organisationen mit „langjährigen“ Ehrenamtlichen?
- Was bedeutet es für Organisationen, die bisher gar nicht mit Ehrenamtlichen zusammengearbeitet haben?
Die unter dem Titel „Charta des freiwilligen Engagements in Heidenheim“ zusammengefassten Aussagen werden in diesem Handbuch ergänzt mit praktischen Handlungsanleitungen. Sie sollen dazu dienen, Organisationen, die mit Engagierten zusammenarbeiten oder an einer solchen Zusammenarbeit interessiert sind, mit den wichtigsten aus der Erfahrung und Praxis gewonnnen Erkenntnissen und Überzeugungen vertraut zu machen und sie zu motivieren, für sich und für die, mit denen sie zusammenarbeiten, praktische Handlungsmuster zu entwickeln.
Darüber hinaus zeigen sie auf, in welcher Weise sie bei ihren Bemühungen von der Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement „Ich für uns“ unterstützt werden können.
Dieses Handbuch ist entstanden durch die Wünsche, Anregungen und Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags Bürgerengagement am 9. Februar 2010 im Lokschuppen in Heidenheim.
Besondere Unterstützung in der Strukturierung der Beiträge und weiterführendes Wissen erfuhr das Handbuch durch Dr. Ute Leitner, vielen Dank dafür.
Ich wünsche Ihnen und uns allen ein gelingendes Engagement
Ihr Oberbürgermeister Bernhard Ilg
Schritt 1: Motivation und Bereitschaft klären
Schritt 3: Personen suchen und finden
Schritt 4: Einführung, Anleitung
Schritt 6: Rechtliche Grundlagen

