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Projekte für die generationengerechte Stadt

Viele Projekte bereichern die generationengerechte Stadt Heidenheim. Einige Projekte sind geplant, einige bereits angelaufen und weitere haben schon eine feste Struktur bei einem Träger gefunden.

Alle Projekte haben unterschiedliche Bedarfe an Unterstützung. Ein Klick führt zu einer konkreten Projektbeschreibung. Alle Projekte dienen Generationen zu verbinden oder generationenspezifische Bedürfnisse zu erfüllen. Alle Aktivitäten und Projekte entstehen aus der Initiative und mit der Bereitschaft zum freiwilligen bürgerschaftlichen Engagement. Es geht nicht darum Ideen durch Handlungsaufträge an Dritte zu realisieren, sondern konkret die Projekte mitzudenken, mitzugestalten oder auch mal mit anzupacken.

Wenn ein 96-jähriger Herr aus dem Altersheim gemeinsam mit einem Siebtklässler Bowling spielt ist das Ausdruck eines generationenverbindenden medialen Projektes der Caritas Ost-Württemberg.

Eva Liedtke von der Firma CWS Boco suchte Anfang März 2009 als eine der ersten Freiwilligen die Koordinierungsstelle „Ich für uns“ auf. Als Leiterin der Materialwirtschaft erlebt sie häufig, wie schlecht vorbereitet Jugendliche zum Vorstellungsgespräch kommen. „Ich für uns“ brachte ein Gespräch zwischen Eva Liedtke und Job-Center zustande. Das war der Startschuss für ein Bewerbungscoaching.

Die ev. Brückengemeinde möchte ihre diakonische Arbeit ausbauen und hat deshalb vor einiger Zeit ein Diakonieteam gegründet, das sich über die bestehenden Bedürfnisse in der Stadt informiert hat, kam zu dem Ergebnis, dass für Jugendliche noch nicht genügend begleitende und fördernde Freizeitangebote bestehen. Deshalb gründete die Gemeinde im August 2010 ein Planungsteam unter Leitung von Esther und Michael Howell, das den Aufbau einer mobilen Jugendarbeit vorbereitet und koordiniert.

2011 wird es wieder eine Vesperkirche in der Pauluskirche geben: 30. Januar bis 27. Februar. Die Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren. Neben der Spendenfreudigkeit sind vor allem für die vielfältigen Aufgaben viele Helfer und Helferinnen notwendig.

„Der Mensch benötigt mehr als Nahrung, Pflege und medizinische Versorgung. Der Mensch braucht Menschen, Ansprache, Zuwendung, Wertschätzung und seelische Unterstützung. Nur das Zusammenwirken der beiden Punkte führt zu einem menschenwürdigen und erfüllten Dasein. Die emotionalen Grundbedürfnisse werden oft vernachlässigt - dem gilt es entgegenzuwirken.“

Sommer 2009. Begegnung mit einigen Brunnenkindern nach einem Gottesdienst in der Marienkirche und ein Gespräch über ihr Selbstverständnis, ihre Ziele und Meinungen zu Heidenheim, dem Brunnen, der Verwaltung, dem Vorurteil der übrigen Bürger etc. Aus ersten Gesprächen entsteht ein mutiges, generationenverbindendes Filmprojekt.

Gut Auskommen mit wenig Einkommen. Das ist nicht so einfach - einfacher wird es, wenn man den von Evi Lattermann zusammen gestellten Führer hat. Dort sind alle Vergünstigungen in Heidenheim zusammen gefasst.

Ziel des Projekts ist, dass Kinder und Jugendliche aus finanziell schlechter gestellten Familien die Möglichkeit einer für sie kostenfreien Teilnahme an Sportangeboten in Vereinen in Heidenheim erhalten.

Die kleine Werkstatt im Bürgerhaus ist vor 30 Jahren eingerichtet worden und ist schon seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb. Durch die vorhandenen Werkzeuge und Maschinen ist die Verarbeitung von Holz vorgegeben. Es können sowohl Reparaturen als auch individuelle Einzelanfertigungen durchgeführt werden.

Senioren haben an drei Tagen in der Woche (Mo, Mi, Do) die Möglichkeit, erste Kontakte mit dem Internet zu bekommen, damit unter anderem ihre Schwellenangst genommen wird. Sie erhalten eine Hilfestellung von freiwilligen Internet-Lotsen. Senioren können einen eigenen PC-Platz nutzen, wenn kein eigener PC angeschafft wird/werden kann.

Familien in schwierigen Lebenslagen wie Krankheit, Geburt, Arbeitslosigkeit, Trennung oder Tod sollen so unterstützt und gestärkt werden, dass keine dauerhafte Notlage entsteht.