Konkrete Ergebnisse und Perspektiven für weitere Fachtage brachte die erste derartige Veranstaltung zum Bürgerengagement. Die Koordinierungsstelle „Ich für uns“ hatte in den Lokschuppen eingeladen. 150 Personen sind gekommen.
Dorothee Perrine, Leiterin von "Ich für uns", wertet nun die Ergebnisse des Fachtags aus. Einige Anregungen aus den Arbeitsgruppen sind schon in Arbeit. So ist vor kurzem das neue Weiterbildungsangebot für Freiwillige in Zusammenarbeit mit der VHS herausgegeben worden.
An 24 Sechsertischen wurden Ideen gesammelt und diskutiert. In der abschließenden Gesamtschau finden sich auch zahlreiche Themenvorschläge für kommende Fachtage. "Versicherung und Rechtliches", "Monetäre Anerkennung im Ehrenamt" oder "Krisen und Konflikte in der Organisation" beschäftigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders.
Oberbürgermeister Bernhard Ilg ging es in seiner Eröffnungsansprache um das Bürgerengagement zur Gestaltung und Zukunft einer generationengerechten Stadt. Zu dieser Thematik gab es Impulsreferate. Horst Stephan, Beauftragter für Bürgererengagement der Stadt Viernheim und Civitas-Botschafter für bürgerorientierte Kommunen in Deutschland, sprach über die Infrastrukturen, die Kommunen für Engagement schaffen können. Markus Grupp, Unternehmer aus Nattheim ließ seine Erfahrungen aus dem Bereich Mitarbeitermotivation einfließen. Julia Rust von der Bruderhaus-Diakonie in Deggingen referierte über ganz praktischen Aspekte der Anerkennung.
Unter dem Titel "Viel Amt - wenig Ehre!?" waren Freiwillige, Vereine, Organisationen, Selbsthilfegruppen und andere Interessierte der Einladung von "Ich für uns" gefolgt, um gemeinsam Leitlinien für das Bürgerengagement Heidenheim zu erarbeiten. Diese Leitlinien sollen künftig als Basis für eine gute Zusammenarbeit zwischen Freiwilligen, Organisationen und "Ich für uns" dienen.




