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Erstmals im Heidenheimer Rathaus: Fachtagung für Bürgerschaftliches Engagement

Strukturen für bürgerschaftliches Engagement

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Meldung vom 25. Oktober 2010

Fachkräfte für Bürgerschaftliches Engagement aus dem ganzen Land haben sich in Heidenheim getroffen, um über aktuelle Themen und Herausforderungen in Bereich der Engagementförderung zu beraten. Zentrales Thema des 14. Werkstattgesprächs, das vom Städtetag Baden-Württemberg und der Heidenheimer Anlaufstelle für Bürgerschaftliches Engagement „Ich für uns“ ausgerichtet wurde, war die sog. „Koordinierte Engagementförderung“.

Heidenheim war erstmals Gastgeber für eine Tagung des Städtenetzwerks. Der Einladung folgten 40 Fachkräfte aus ganz Baden-Württemberg. Das Thema "Koordinierte Engagementförderung in der Verwaltung" ist auch eines der nächsten großen Aufgaben der kommunalen Anlaufstelle für Bürgerengagement. Prof. Dr. Ralf Vandamme, Fachberater des Städtetages des Landes, stellte fest, dass das Heidenheimer Strukturmodell zur Implementierung einer Koordinierungsstelle landesweit Aufmerksamkeit findet.

Nachdem freiwilliges Engagement zunehmend Handlungsfeld verschiedenster Akteure wie Kirchen, Vereinen, Institutionen, Verwaltungen und vor allem aber von Bürgerinnen und Bürgern geworden ist, gilt es nun „die komplexe Querschnittsaufgabe Bürgerliches Engagement richtig in die Verwaltungsstruktur einzugliedern und darin zu etablieren“. So argumentiert Dr. Jürgen Kegelmann, Professor an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl.

Auch in Heidenheim ist die formale Eingliederung der Koordinierungsstelle in die Struktur der Kommunalverwaltung noch nicht abgeschlossen, allerdings versicherte Oberbürgermeister Bernhard Ilg bei dieser Tagung, „Bürgerinnen und Bürger, die soziale Verantwortung übernehmen, auch Hauptamtlich zu unterstützen“.