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Oberbürgermeister Ilg mit Nadine Leder, Kai Motzygemba und Dorothee Perrine

OB begrüßt 100. Freiwilligen im Meeboldhaus

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Meldung vom 17. Mai 2010

Ein gutes Jahr ist "Ich für uns" im Meeboldhaus aktiv, nun wurde der 100. Freiwillige durch Oberbürgermeister Bernhard Ilg persönlich begrüßt. Nadine Leder und Kai Motzygemba betreiben seit einiger Zeit den pauls53 Sportsclub in Mergelstetten und sind vor einiger Zeit auf den Internetauftritt von "Ich für uns" aufmerksam geworden.

"Die Frage, die wir uns stellen war, wie wir uns für die Stadt einbringen können und da ist es als Unternehmer nahe liegend, die eigene Infrastruktur anzubieten. Wir können uns vorstellen Badminton-Kurse für benachteiligte Jugendliche anzubieten oder etwas im Bereich Rückengesundheit zu machen", so das Unternehmerpaar.

Oberbürgermeister Ilg ist erstaunt, welche Potenziale die Stelle im letzten Jahr freigesetzt hat: "Von den 100 Freiwilligen sind 60 Menschen, die sich bisher noch nie engagiert haben, darunter zahlreiche Menschen aus der Wirtschaft, engagierte Senioren, aber auch erstaunlich viele junge Leute."

Nicht nur Menschen auf der Suche nach einem geeigneten Engagement kommen ins Meeboldhaus, auch bereits tätige Freiwillige suchen Begleitung oder Rat bei der Ausübung ihrer Tätigkeit, fragen nach Weiterbildungsangeboten oder möchten gerne ein Amt übergeben.

Zahlreiche Organisationen haben bereits Freiwillige vermittelt bekommen, so wurden neue Leih-Omas an das Gemeinschaftsprojekt mit dem "Haus der Familie" weitergeleitet, bei der AWO sowie in zahlreichen Projekten, wie beispielsweise bei der Vesperkirche oder Respect! haben einige passende Aufgaben gefunden. Auch temporäre Einsätze in Vereinen, etwa bei der Unterstützung im Bereich Pressearbeit, waren willkommen.

Die meisten Freiwilligen sind derzeit in privaten und kommunalen Schulen tätig. Das hat zwei Gründe, zum einen waren die Engagementmöglichkeiten in den Schulen schon vor Amtsantritt von Dorothee Perrine durch eine Umfrage erfasst worden, zum zweiten sind Engagements im Bereich Bildung für interessierte Freiwillige immer mit besonderer Sinnstiftung verbunden, weil sie Zukunftschancen bei Kindern und Jugendlichen erhöhen.