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Ich für uns Freiwilligen-Agentur HDH

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Meldung vom 10. Februar 2012

Die Caritas Freiwilligen Agentur und die Koordinierungsstelle für bürgerschaftliches Engagement der Stadt Heidenheim vernetzen sich zu einer gemeinsamen Agentur.

Die Kooperation wird unter dem Namen „Ich für uns – Freiwilligen-Agentur HDH“ an den Start gehen.

„Wir wollen mehr Menschen für vielfältige Engagementfelder aktivieren“ so Oberbürgermeister Bernhard Ilg und Caritas Regionalleiter Harald Faber unisono. Das Wichtigste ist den Beteiligten die Wirkung am Menschen und in der Gesellschaft. „Eine generationengerechte Stadt“ und „Solidarität stiften“ waren und sind leitende Eckpunkte für diese Weiterentwicklung. Seit Jahren betreiben die neuen Partner eigene Agenturen, wenn auch mit unterschiedlicher Ausprägung und Ausrichtung. Die Caritas Ost-Württemberg startete mit einem Projekt des Innenministerium Baden-Württembergs 2006 die Caritas Freiwilligen Agentur mit der Zielrichtung ehrenamtliche Integrationsbegleiter zu gewinnen. Die Stadt Heidenheim hat im Jahr 2009 die Koordinierungsstelle bürgerschaftlichen Engagement eingerichtet. Völlig neue Zielgruppen wurden durch „Ich für uns“ angesprochen und bereichern mit ihrem Engagement in vielen Heidenheimer Organisationen. Zu den Ergänzungen kamen aber auch verstärkt Doppelstrukturen und Überschneidungen. In der gemeinsamen Agentur sollen die Stärken der beiden Agenturen in eine zentrale Anlaufstelle für Heidenheim münden.

„Gemeinsam wollen wir mehr erreichen und Synergien herstellen“, kommentiert Matthias Quick von der Caritas „Wir können und wollen voneinander lernen“.

Mehr als sechs Monate haben die Kooperationspartner in einer Planungsgruppe Konzepte entwickelt, Finanzen miteinander abgestimmt, die Probleme gemeinsamer EDV Systeme und Plattformen gelöst und eine rechtliche Vereinbarung erarbeitet. Ein wichtiger Bestandteil war selbstverständlich die Festlegung der Aufgaben und die Klärung von Abläufen und Arbeitsansätzen. Gemeinsam werden die Räumlichkeiten im Meeboldhaus genutzt werden.

Dorothee Perrine von „Ich für uns“ ist sich sicher: „All diese Arbeit wird Früchte tragen, die über 300 Engagierten können hier hervorragend in die Gesellschaft wirken“, und weiter, „wir haben vor allem ehrenamtliche Engagementberaterinnen gefunden, um unsere Arbeit auf neue Füße zu stellen“. Frau Professor Dr. Ute Leitner betont nochmals die Ziele aus der gemeinsamen Entwicklung: „Freiwillige sind Vorbild, Engagement schafft Integration, Engagement schafft soziale Kontakte, Engagement schafft mehr Gerechtigkeit, so die wichtigsten Aspekte“.

Die Erfahrung der Stadt und der Caritas hat gezeigt, dass gemeinsame Projekte aus einer Vernetzung heraus oft mehr Wirkung und Erfolg gezeigt haben. „Bündnisse für solidarische Hilfestrukturen sind ein absolutes Muss für die Zukunft“, untermauert Faber von Seiten der Caritas. Solch eine gemeinsame Freiwilligenagentur der Stadt Heidenheim und der Caritas Ost-Württemberg ist einmalig in Baden-Württemberg. „Wir wollten ein innovatives Konzept erstellen und uns für die Zukunft rüsten, das ist der Entwicklungsgruppe in hervorragender Weise gelungen“, dankt Oberbürgermeister Ilg allen Beteiligten.