Das Generationenforum 2009 hat getagt. Darin engagieren sich Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Institutionen. Sie wollen die Generationen verbinden und eine generationengerechte Stadt mitgestalten.
Das Generationenforum geht auf einen Fachtag „generationengerechte Stadt“ zurück, veranstaltet vom Familienforum. Das Generationenforum begleitet die neue Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement „Ich für uns“.
„Eine generationengerechte Stadt kann nur mit dem Engagement zahlreicher Freiwilliger umgesetzt werden. Ebenso bedarf es Menschen, welche die Bedürfnisse der einzelnen Generationen in die Öffentlichkeit bringen und mit guten Ideen Projekte ins Leben rufen“, so Oberbürgermeister Bernhard Ilg in seiner Begrüßung. Dorothee Perrine, Leiterin der Koordinierungsstelle, stellte die Eckpunkte ihrer Arbeit vor: die generationengerechte Stadt mitgestalten, ein Netzwerk für die Akteure der Engagementlandschaft schaffen, Engagementpotenziale erschließen und Bürgerengagement öffentlich besser wahrnehmen.
Perrine orientiert sich an elf verschiedenen Generationen. „Mit 43 kann man heute Mutter oder Oma werden“, begründete sie ihren Ansatz, weshalb sie zur Unterscheidung der Generation nicht die herkömmliche Altersdifferenz von 30 Jahre zugrunde legt. Vielmehr bildet „Ich für uns“ Gruppen von Menschen, die in ähnlichen Lebenssituationen sind und ähnliche Bedürfnisse haben, zum Beispiel die Generation „Kinder aus dem Haus“, die Generation „Un-Ruhestand“ oder die Generation „Schüler“. Das Forum regte noch die beiden Gruppen „Alleinerziehende“ und „Pflegende Angehörige“ an.
Unter rund 60 gemeinsam herausgearbeiteten Projekten gab es die meisten Stimmen für eine „Mittagstafel für Bedürftige“. Im nächsten Jahr ist in Heidenheim eine ökumenische Vesperkirche geplant. Die Vesperkirchen sind zeitlich begrenzt. Der Stadtseniorenrat regt darüber hinaus eine dauerhafte Mittagstafel an.
Zahlreiche Ideen kamen zum Thema „Begleitung für ältere Menschen“, „Kostengünstige Sportmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche“, „Alltagsbegleitung für Jugendliche“, „Spazieren gehen für Jung und Alt“, „Lesepatenschaften bei Kindern“ und „Jugendgruppe Zanger Berg“.
Bereits bestehende Arbeitsgruppen wurden durch das Generationenforum um neue Aspekte ergänzt. Einige Teilnehmer nutzten das Forum auch, um auf bestehende Projekte hinzuweisen und zur Mitarbeit aufzurufen. Infos bei „Ich für uns“ im Meeboldhaus (07321 327-1060, kontakt(at)ich-fuer-uns.de).



