Freiwillige Helfer sind geschult worden, um anderen eine Stütze im Alltag zu sein. Jetzt warten sie auf die ersten Einsätze.
Viele Seniorinnen und Senioren verbringen ihren Lebensabend alleine zu Hause. Häufig wohnen die Kinder oder Enkelkinder weit weg und können bei kleineren Hilfestellungen nicht unterstützen. Hier will das Projekt „Senioren helfen Senioren“ zur Seite stehen. Eine Gruppe Senioren ist geschult worden. Die freiwilligen Helfer sollen im Rahmen einer kurzfristigen Beratung weitergehende Hilfen vermitteln. Ein Einsatzgebiet kann zum Beispiel die Begleitung und Unterstützung bei Behördengängen sein oder Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen.
Ein Freiwilliger bringt beispielsweise ein großes Technikverständnis rund um Haus und Garten mit ein und kann in diesen Themen beraten. Weitere Unterstützung kann man sich zu den Themen sinnvolle Freizeitgestaltung holen. So ist für alleinstehende Senioren oftmals nicht klar, welche Angebote es für sie in Heidenheim gibt und welchen Gruppen man sich anschließen kann.
Das Projekt ist auf Initiative des Stadtseniorenrats Heidenheim entstanden. Wilhelm Gebler, Vorsitzender des Stadtseniorenrats: „Ich bekomme immer wieder Anrufe von älteren Menschen, die Hilfe brauchen. Sei es bei Fragen im Umgang mit Behörden oder weil ein Umzug in ein Pflegeheim ansteht. Der Stadtseniorenrat kann nicht alle Anfragen selber bearbeiten, deshalb entstand die Idee eine Beratungstruppe auszubilden, die Hilfen leisten kann."
Die Freiwilligen sind gespannt auf die ersten Anrufe und Aufgaben und werden zunächst ein Jahr bei „Senioren helfen Senioren“ tätig sein. Nach einem Jahr wird gemeinsam mit den Freiwilligen erarbeitet, in welcher Form dieser Hilfsdienst weiter ausgebaut werden kann. Die „Caritas Freiwilligen-Agentur“ und "Ich für uns", die neue Koordinierungsstelle für Bürgerengagement in Heidenheim, betreuen das Projekt gemeinsam.
Anlaufstelle für Senioren, die Unterstützung benötigen, ist das Bürgerhaus, Telefon: 07321/327-5340



