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Kooperationsvertrag Sprachförderung

Ein zukunftsweisender Schritt für die Sprachförderung: Drei Städte und die PH Schwäbisch Gmünd gründen einen Regionalverbund. Den Anstoß hat Heidenheim mit der Fachtagung Sprache gegeben.

Im November 2010 begann an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd die Zusatzqualifikation des Regionalverbundes Sprachförderung. 30 Erzieherinnen aus Aalen, Schwäbisch Gmünd und Heidenheim erhalten mit dem Zertifikatsstudium die Qualifizierung für alltagsintegrierte Sprachförderung. Jetzt unterzeichneten die Oberbürgermeister Richard Arnold, Schwäbisch Gmünd, Bernhard Ilg, Heidenheim, Martin Gerlach, Aalen, und die PH-Rektorin Prof. Dr. Astrid Beckmann den Kooperationsvertrag zum Regionalverbund Sprachförderung. Sie leisten damit einen zukunftsweisenden Beitrag zur qualitativen Verbesserung der Sprachförderung in ihren Kindertageseinrichtungen.

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„Heidenheimer Modell“ – Sprachförderung im Übergang vom Kindergarten in die Grundschule

Gruppenbild: Dr. Harry Jungbauer, Alfred Remmele (2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates Schnaitheim), Oberbürgermeister Bernhard Ilg, Jürgen Zorn, Bürgermeister Rainer Domberg, Joachim Schmid
v.l.n.r.: Dr. Harry Jungbauer, Alfred Remmele (2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates Schnaitheim), Oberbürgermeister Bernhard Ilg, Jürgen Zorn, Bürgermeister Rainer Domberg, Joachim Schmid

„Gemeinsame Erklärung“ der Stadt Heidenheim und der kirchlichen Träger von Kindertageseinrichtungen in Heidenheim

Sprache ist der Schlüssel zur Bildung und Türöffner zu gesellschaftlichen Lebensstrukturen. Deshalb nehmen Heidenheimer Kindertageseinrichtungen in kirchlicher und städtischer Trägerschaft neben der Sprachentwicklung und -förderung in der Familie eine tragende Rolle auf diesem Gebiet ein. Die ganzheitliche Sprachförderung des „Heidenheimer Modells“ versteht sich im Sinne des neuen Orientierungsplanes für die baden-württembergischen Kindergärten als eine Möglichkeit, allen betroffenen Kindern eine alters- und entwicklungsgerechte Sprachförderung anzubieten. Lernen mit allen Sinnen: Tanzen, Malen, Spielen, Singen, Suchen und Sortieren mit Auge, Kopf, Herz und Hand, dabei zielgerichtet und spezifisch vom jeweiligen Sprachstand des einzelnen Kindes ausgehend.

Die Stadt Heidenheim und die Kirchen fördern gemeinsam im Rahmen des „Heidenheimer Modells“ diese Kompetenz der Kinder schon im Kindergartenalter durch gezielte Sprachfördermaßnahmen. Ihnen wird so ermöglicht, zu kommunizieren, was wiederum für das wechselseitige Verständnis sowie das Kennenlernen und Akzeptieren unterschiedlicher Kulturen entscheidend ist. Mit dem „Heidenheimer Modell“ der Sprachförderung soll das Entwicklungsfeld „Sprache“ als ganzheitliche Förderung zu einem Kernelement der vorschulischen Bildung nach dem Kindertagesbetreuungsgesetz werden.

Das „Heidenheimer Modell“ greift örtlich vorhandene Kompetenzen auf dem Gebiet der Sprachförderung auf und trägt zu einer noch engeren Verzahnung von Kindergarten und Grundschule bei

Mit dem „Heidenheimer Modell“ einer ganzheitlichen Sprachförderung, d.h. einer vom Kindergartenalter über den Vorschulbereich bis hin zur Grundschule reichenden Förderarbeit, verankern die Stadt Heidenheim und die Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden gemeinsam mit dem Fachbereich Bildung und Schulaufsicht des Landkreises Heidenheim, den Kooperationslehrern/innen, den Erzieher/innen, den Fachkräften für Sprachförderung sowie den freien Trägern die Förderung der Sprachentwicklung als Standard in allen Kindergärten und Kindertageseinrichtungen in Heidenheim.

Konkret heißt dies: Alle Heidenheimer Kinder sollen gleiche Chancen beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule haben.

Heidenheim, 15. Februar 2007

Bernhard Ilg

Oberbürgermeister der Stadt Heidenheim

Rainer Domberg

Bürgermeister der Stadt Heidenheim

Dr. Harry Jungbauer

Vorsitzender des Kindergartenausschusses der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde Heidenheim

Max Wiest

Katholische Kirchengemeinde Schnaitheim und Großkuchen

Jürgen Zorn

Katholische Gesamtkirchengemeinde Heidenheim

Joachim Schmid

Evangelische Kirchengemeinde Schnaitheim
und in Vertretung für die Evangelischen Kirchengemeinden Mergelstetten und Oggenhausen