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Fachtagung Sprache 2010

Plakat Fachtagung Sprache 2009

Am 8. Mai 2010 findet in Heidenheim die 4. Fachtagung Sprache im Congress Centrum Heidenheim statt. Sie steht unter dem Titel: „Internationale Fachtagung Sprache – Bewegung, Kunst und Literatur“. Anmeldungen sind jetzt über die Internetseite www.fachtagung-sprache.de möglich.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Einheitlicher Anmeldetermin für alle Heidenheimer Kindergärten

Kindergartenkinder im Freien

Eltern können ihre Kinder jetzt zum Kindergarten anmelden. Alle Träger haben den 31. März als gemeinsamen Stichtag. Der Termin liegt so früh, damit die Eltern rechtzeitig Bescheid wissen, ob ihr Kind den gewünschten Platz bekommt.

In allen Kindergärten gelten einheitliche Aufnahmekriterien. Wenn ein Kind noch keine drei Jahre alt ist, kann es zum Beispiel nicht in einer Einrichtung aufgenommen werden, die dafür keine Betriebserlaubnis hat. Kinder mit älteren Geschwistern im selben Kindergarten haben Vorrang.

Am Donnerstag, 4. März, gibt es von 14 bis 16 Uhr ein Tag der offenen Tür aller städtischen Kindergärten. Eltern lernen dabei die Profile und Angebote der Kindergärten kennen. Das Motto heißt: „Wir halten unseren Körper fit – komm mach mit!“. Jede Einrichtung hat sich dafür ein Mitmach-Programm ausgedacht. Natürlich kann man sich auch einen Termin fürs Anmeldegespräch geben lassen.

Der Stichtag fürs nächste Kindergartenjahr wurde schon jetzt auf den 28. Februar 2011 festgelegt.


Kindergartensuche in Heidenheim

Karte Landkreis Heidenheim

Sie suchen einen Betreuungsplatz für Ihr Kind in einer Kindertageseinrichtung in Heidenheim? Dann sind Sie hier genau richtig.

 

Auf unserer Übersichtskarte können Sie sich über sämtliche Kindergärten in Heidenheim informieren. Über die Suchfunktion www.bw-kita.de können Sie außerdem die Auswahl anhand der Kriterien Alter des Kindes, Träger der Einrichtung und Gemeinde beziehungsweise Region einschränken.

 

Diese Online-Kindergartensuche ist durch ein gemeinsames Projekt des Kommunalverbandes für Jungend und Soziales Baden-Württemberg (KVJS), des Landkreises Heidenheim und der Stadt Heidenheim entstanden.


Ehrung junger Forscher im Rathaus

Teilnehmer Jugend forscht / Schüler experimentieren

Am diesjährigen 13. Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren“ haben 37 Schülerinnen und Schüler der Eugen-Gaus-Realschule, des Max-Planck-Gymnasiums und der Freien Evangelischen Schule Heidenheim teilgenommen und damit gezeigt, dass die Heidenheimer Jugend voller Ideen und Forscherdrang steckt.

Um ihrem erfolgreichen freiwilligen Engagement Anerkennung zu erweisen, lud Bürgermeister Rainer Domberg alle Teilnehmer/innen mit deren Projektbetreuer und Rektoren zu einer kleinen Ehrung am 8. März 2010 um 11.00 Uhr ins Rathaus ein. Neben Butterbrezeln und Orangensaft stellten die jungen Forscher ihre Projekte nacheinander vor.

Pia Baaman und Lena Henle von der Eugen-Gaus-Realschule beschäftigten sich mit der Haltbarkeit von Nagellack in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren und wurden damit im Fachgebiet Arbeitswelt Regionalsieger. Im Fachgebiet Physik wurde ebenfalls ein Team aus Heidenheim zum Regionalsieger gekürt. Sonja Clausnitzer und Verena Amann aus der Eugen-Gaus-Realschule untersuchten die Windkraft auf der schwäbischen Alb. Auch Philipp Moser, Oliver Häußler und Marian Hirsch vom Max-Planck-Gymnasium holten mit ihrem Projekt über das Fin-Ray-Prinzip den Regionalsieg im Fachgebiet Biologie. Mareike Edler und Isabell Feustel vom Max-Planck-Gymnasium beschäftigten sich mit der Konstruktion eines Fahrwerks für unebene Bodenverhältnisse und holten im Fachgebiet Technik den Regionalsieg.

Bürgermeister Domberg erfreute sich an der großen Anzahl junger Forscher, die am diesjährigen 13. Regionalwettbewerb teilgenommen haben. Abschließend erhielt jede/r Teilnehmer/in einen Büchergutschein oder eine Zehner-Karte fürs Waldbad sowie eine HeiKiWi-Karte überreicht.


Weihnachtsaktion Schneeflocke 2009

Preisverleihung

Verleihung des „Schneeflocke-Preises“ in der Mittelrainschule Heidenheim

 

Die Weihnachtsaktion „Schneeflocke“ hatte auch im Jahr 2009 einen großen Zuspruch erhalten. Zahlreiche Kinderherzen konnten durch die Beiträge vieler Menschen glücklich gemacht werden. In diesem Jahr wurden Kinder aus Hartz-IV-Bedarfsgemeinschaften durch die „Schneeflocke-Aktion“ unterstützt.

 

Insgesamt beteiligten sich 224 Paten mit Sachspenden und Geschenken im Wert von 5.500 Euro. Darüber hinaus gingen Geldspenden von 40 Unternehmen, 156 Privatpersonen und 5 Vereinen ein. Der aktuelle Spendenstand (inklusive der Sachspenden) beträgt 30.188,89 Euro und ist im Vergleich zum Endstand der Aktion im Jahre 2008 mit 27.364,90 Euro ein sehr positives Ergebnis. An der „Pin-Aktion“ haben sich eine Ortschaftsverwaltung, 11 Schulen, 13 Kindergärten sowie die Mobile Jugendarbeit beteiligt.

 

Besonders erfreulich ist aber, dass Anstöße für persönliche Kontakte und die Stärkung des sozialen Miteinanders durch die Aktion geleistet werden konnten. Ausdruck davon war die Bereitschaft der Kinder, die ein Geschenk erhalten hatten, sich auf ideenreiche Weise bei den Paten zu bedanken. Sie schrieben Dankesgrüße an ihre Paten oder besuchten sie zusammen mit ihrer Familie. Es wurde sogar der Wunsch geäußert, den Patenkindern auch zu Ostern Geschenke zu bereiten.

 

Die Reinerlöse der Spendenaktion und der Abgabe der Pins speisten den Fonds zur Ausschüttung des „Schneeflocke-Preises“. 24.000 Euro stehen in diesem Jahr für die Verleihung des „Schneeflocke-Preises“ zur Verfügung. Dieser war ursprünglich auf insgesamt 12.000 Euro dotiert gewesen. Die Unterstützung durch „Schneeflocke“ soll vielen Kindern zugute kommen. Daher werden grundsätzlich keine Einzelfälle gefördert, sondern Einrichtungen und Projekte mit gemeinnütziger Ausrichtung, die eine Vielzahl von Kindern, welche sozial oder finanziell schlechter gestellt sind oder in Notlage geraten sind, berücksichtigen.

 

Es konnten sich alle Vereine, Kindergärten und Schulen mit sozialen Projekten bewerben. Insgesamt sind 16 Projektanträge eingegangen. Die Preisverleihung fand am 29.01.2010 um 10.00 Uhr in der Mittelrainschule in Heidenheim statt.

Den ersten Platz belegte das Projekt „Suppenkasper – Suppenküche für Kinder“ der Mittelrainschule Heidenheim. Sie erhielten eine Fördersumme von 5.000 sowie die Ausstattung der „Suppenküche“. Durch dieses Projekt wird einmal in der Woche im Mehrzweckraum der Mittelrainschule die Ausgabe einer Suppe oder eines Eintopfes stattfinden. Den zweiten Platz mit 4.000 Fördersumme erreichte das Projekt „Kostengünstige Mahlzeiten, Kinder- und Hausaufgabenbetreuung, kulturelle Angebote“ der Ökumenischen Vesperkirche. Dadurch soll für Alleinerzeihende, Familien und sozial Schwache ein Ort der Hilfe entstehen, an dem sie eine warme Mahlzeit und Gebäck sowie Gespräche und Unterstützung erhalten können. Platz drei belegte das Projekt „Gesundes Frühstück für bedürftige Kinder“ der Westschule Heidenheim, womit sie allen Kindern ein gesundes, vielfältiges und nahrhaftes Frühstück gewährleistet möchten, um fit und konzentriert in den Tag starten zu können. Sie erhielten eine Fördersumme in Höhe von 3.000 . Den vierten Platz mit 2.500 Fördersumme erreichte das Projekt „Kinderfreizeit für sozial benachteiligte Kinder“ des Heidenheimer Sportbundes 1846 e. V.. Dadurch wird für Kinder von Hartz-IV-EmpfängerInnen bzw. für Kinder aus sozial schwachen Familien eine Ferienfreizeit ermöglicht. Die Caritas Ostwürttemberg als auch der Schulkindergarten für Sprachbehinderte belegten den fünften Platz und erhielten 2.000 Fördergeld. Die Caritas Ostwürttemberg bewarb sich mit ihrem Projekt „W52-Heidenheimer Tafel, Unterstützung bedürftiger Kinder“. Im W52, dem Heidenheimer Tafelladen, gibt es Lebensmittel, Spiele aller Art, Kinderbücher und Waren des täglichen Bedarfs für einen günstigen Preis. Durch das Projekt „Lern- und Lesewerkstatt“ des Schulkindergartens für Sprachbehinderte sollen die Kinder anhand einer Kindergartenbücherei gefördert werden, indem das Kind erzählt oder ihm vorgelesen wird.

 

Neben den 6 Preisträgern gewährte die Jury eine zweckgebundene Anschubfinanzierung von 4.700 an Projekte der eva Heidenheim gGmbH („MUSIKIDS“), des Diakonisches Werkes („Frauen- und Kinderschutzhaus“), dem Kinderschutzbund Heidenheim („Familienpaten“), der Bergschule („Mathematik mit allen Sinnen“ für sozial benachteiligte Kinder) und dem Schulkindergarten Villa Kunterbunt („Naturbaustelle“ – Sinneserfahrungen für körperlich behinderte Kinder).


Afrikanische Klänge im Städtischen Kindergarten Hochbergweg

Kindergartenkinder und Trommellehrer

„Salibonani“ - so begrüßen sich die Kinder des städtischen Kindergartens Hochbergweg montags zu ihrem Projekt „Trommeln in Afrika“ im Morgenkreis. „Salibonani“ ist ein Wort aus der Sprache der Shoha, eines Volksstammes in Afrika, und bedeutet „Guten Morgen“.
Jeden Montag tauchen die Kinder mit ihren Erzieherinnen in die afrikanische Kultur ein und singen, tanzen und trommeln. Jedes Kind hat sich seine eigene Trommel gebaut, bemalt und die Spieltechnik „slap-bass“ schrittweise spielerisch erworben. Eingebettet sind diese Aktivitäten in das Projekt „Felix“, für welches vom deutschen Chorverband ein Prädikat für intensive musikalische Förderung im Kindergarten verliehen wird.

Ein Höhepunkt für die Kinder war der Besuch des afrikanischen Trommellehrers Charles Oseé-Ntiamoah, der kurz vor Weihnachten in den Kindergarten kam, um dort gemeinsam mit den Kindern eine Trommelstunde durchzuführen. Herr Oseé brachte verschiedene Djemben und afrikanische Rhythmusinstrumente mit, welche die Kinder spielen und ausprobieren durften. Es wurden gemeinsam neue Rhythmen erprobt und die Kinder durften zeigen, was sie bisher gelernt hatten. Ebenso gewährte Herr Oseé interessante Einblicke in den Alltag afrikanischer Kinder. Beispielsweise erfuhren die Kinder, dass es im Winter in Ghana 15°C „kalt“ ist.

Das Projekt „Trommeln in Afrika“ findet beim Sommerfest in einem großen „Nejona“ seinen Abschluss, was so viel bedeutet wie „Musik erleben“ - im Tanz, im Lied und im gemeinsamen Spiel mit der Trommel.