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Trägerverein der Zukunftsakademie Heidenheim gegründet

Die Zukunftsakademie Heidenheim ist startklar. Fundament ist ein neuer Trägerverein aus Wirtschaft, Bildung und Kommunen. Die rote Backsteinhalle in der WCM bildet das Dach.

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Entdeckungsreise zur Edelmann Gruppe

Gemeinsam mit der Rektorin der Bergschule, Sabine Palinkas, besuchten 11 Grundschulkinder am 13. März die Edelmann Gruppe in Heidenheim. Herr Riebenstahl, Ausbildungsleiter bei Edelmann und Auszubildende begleiteten die Kinder bei ihrer Erkundungstour durch die Firma. Neben der Besichtigung wurden die Kinder auch selbst aktiv - beim Falten konnten die Kinder ausprobieren, auf was es z.B. bei der Produktion von Schachteln ankommt. Die Azubis konnten so gut erklären und die Kinder hatten so viele Fragen, dass der Werksbesuch länger dauerte als geplant - ein Zeichen für einen gelungenen Nachmittag.

Zukunft der Region gemeinsam gestalten

Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bei Kindern und Jugendlichen wecken und Talente nachhaltig fördern – das ist das gemeinsame Ziel der Zukunftsakademie Heidenheim – Begabungsförderung für Kinder und Jugendliche und Explorhino – Werkstatt junger Forscher an der Hochschule Aalen.

Um bei der Umsetzung des Vorhaben breiter aufgestellt zu sein, unterzeichneten im Februar 2012 Oberbürgermeister Bernhard Ilg und der Rektor der Hochschule Aalen, Prof. Dr. Gerhard Schneider, sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft eine Kooperationsvereinbarung.

Beide Partner setzen bei der Förderung der Kinder und Jugendlichen auf handlungsorientiertes Lernen und Experimentieren, das vor allem an außerschulischen Lernorten – Hochschule, Labore und Betriebe – stattfindet. Die Begegnung mit der Praxis gewährt gleichzeitig Einblicke in die vielfältigen Berufssparten der Bereiche Naturwissenschaft und Technik und leistet durch diese Berufsorientierung einen wichtigen Beitrag für einen zukunftsstarken Wirtschaftsstandort Ostwürttemberg.

Auf der gemeinsamen Agenda von Zukunftsakademie und Explorhino stehen u.a. Erfahrungsaustausch, Konzeptentwicklung, Fortbildungen von Fach- und Lehrkräften sowie Ausstellungen und Exkursionen.

Zukunftsakademie besucht die Heidenheimer Volksbank eG

13 wissbegierige Kinder aus den Grundschulen im Landkreis haben in Begleitung von Rektorin Sabine Palinkas die Möglichkeit genutzt und einen Blick hinter die Kulissen der größten Genossenschaftsbank in Ost-Württemberg geworfen. Frau Palinkas hat gemeinsam mit Erich Ott die Geschäftsführung für den Primarbereich der Zukunftsakademie inne.

Ein Besuch in der Privatkundenabteilung stand dabei ebenso auf dem Programm wie die Besichtigung des Tresorraums. Auch der Volksbank-Vorstand Oliver Conradi ließ es sich nicht nehmen, auf die Fragen der Kinder einzugehen und ihnen einen Einblick in sein Büro zu gewähren.  

Ein kleines Quiz rundete den Nachmittag ab. Organisiert wurde die Besichtigung mit sehr viel Engagement durch die Auszubildenden des ersten Lehrjahres.

Zukunftsakademie startet mit neuem Angebot in der Begabungsförderung

Kinder für Natur und Technik zu begeistern, dieses Ziel verfolgt „Heidenheimer Kinder und Wissenschaft“ HeiKiWi seit seiner Gründung im Jahr 2005. Am 9. März startet „HeiKiWi 5 und 6“ in der Eugen-Gaus-Realschule. Angesprochen werden Mädchen und Jungen aus den Klassen 5 und 6 der Haupt-, Werkreal- und Realschulen.

Waren es beim Start zunächst 60 Drittklässler, die an zwölf Nachmittagen alltäglichen Naturphänomenen auf den Grund gegangen sind, so interessieren sich inzwischen jedes Schuljahr bis zu 228 Kinder aus den Grundschulklassen 1 bis 4. Die Kinder – ausgestattet mit Labormantel und Schutzbrille – werden von acht Lehrkräften gefördert und zusätzlich von 16 Schülerinnen und Schülern des Hellenstein-Gymnasiums des Werkgymnasiums unterstützt.

Für die Ausweitung auf die Jahrgangsstufen 5 und 6 sind Schülerinnen und Schüler gefragt, die Lust am Ausprobieren und Selbermachen haben, die naturwissenschaftliche Gesetzmäßigkeiten kennen lernen und technische Zusammenhänge begreifen und erleben wollen. Nötig ist die Empfehlung des jeweiligen Klassenlehrers. Zwei Projekte stehen zur Wahl: „Brücken und Boote“ oder „Wärmeisolierung und Akustik“.

Die Teilnehmerzahl für beide Arbeitsgruppen ist auf zwölf interessierte Mädchen und Jungen begrenzt. Gearbeitet wird während der Freizeit an vier Wochenenden. Verantwortlich sind die Lehrerinnen Sibylle Braun (Eugen-Gaus-Realschule) und Rosemarie Scherrüble (Adalbert-Stifter-Realschule). Sie werden beraten von drei Voith-Ingenieuren. Damit die Suche nach eigenen Lösungen schließlich zum Ziel kommt, werden die Teilnehmer außerdem von Mentoren unterstützt. Dazu haben sich zwei Schüler des Max-Planck-Gymnasiums und vier Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur-Studenten der Dualen Hochschule bereit erklärt. Die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd hat nicht nur wesentlich an der Vorbereitung der Kurse mitgewirkt, sondern auch die wissenschaftliche Begleitung der beiden Projekte übernommen.

Wer am Ende seines Kurses Lust auf Mehr hat, kann zu Beginn der Sommerferien an einem einwöchigen Forschercamp teilnehmen, das von einem Diplomphysiker geleitet wird. Damit die Ferien nicht zu kurz kommen, wird auch „Kinder in Bewegung“ des Heidenheimer Sportbunds an vier Nachmittagen ein attraktives Angebot machen. Für den letzten Tag des Forschercamps erwartet die Kinder eineine Exkursion, voraussichtlich zur „experimenta“ nach Heilbronn.

„HeiKiWi 5 und 6“ als Projekt der Zukunftsakademie Heidenheim hat viele Geburtshelfer: Neben den Kooperationspartnern Stadt Heidenheim und Staatliches Schulamt Göppingen hat der Förderverein HeiKiWi Geld für die Ausstattung gegeben.