Die Grands Causses sind, wie die Schwäbische Alb, ein Jurakalkgebirge, allerdings eine Alb der Superlative. Der Gebirgskörper wird durch wenige, sehr tiefe Schluchten in mehrere Hochflächen aufgeteilt, die nach außen mit einem hohen Steilabfall (Trauf) ins Umland abfallen. Trauf und Schluchten sind mit fantastischen Felsformationen geschmückt. Genutzt werden die Hochflächen zur Milchviehzucht, als Basis zur Herstellung von Blauschimmelkäse. Die Qualität dieser Käsearten verlangt, dass die Viehwirtschaft sehr extensiv betrieben wird. Dementsprechend reichhaltig ist die Flora. Die Orchideen sind dieselben wie auf der Schwäbischen Alb, aber mit häufigeren und größeren Beständen. Man kann sie quasi vom Auto aus direkt neben den Straßen entdecken, in einem auch sonst oft berauschenden Blumenmeer. Der atemberaubend schöne Regionalpark wird am Mittwoch, 18. Januar im vhs-Treffpunkt am Vormittag (10 Uhr, Rathaus) von Edeltraud und Hermann Huber in Wort und Bild vorgestellt. Karten gibt es an der Tageskasse


