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Notinsel-Aktionstag mit dem Spielmobil am 27.09.2011

Nach der Einführung des Projektes „Notinsel“ 2009, das inzwischen in 14 Bundesländern eingeführt worden ist, gilt es nun weiterhin das Bewusstsein für die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt zu thematisieren. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Sicherheit und Geborgenheit. Die Heidenheimer „Notinsel“-Partner konnten tatsächlich das eine oder andere mal Kindern in Notsituationen helfen. Notsituationen darf man aber nicht mit Verbrechen gleich setzen und so war es auch tatsächlich so, dass die Probleme der Kinder von den Mitarbeitern selber, ohne Inanspruchnahme von weiteren, professionellen Helfern gelöst werden konnten. Die Rückmeldungen der Geschäfte sind aber dennoch, dass das Projekt noch mehr bekannt gemacht werden sollte. Aus diesem Grund will das Jugendreferat der Stadt Heidenheim verschiedene Projektbausteine und Aktionstage erarbeiten und durchführen.

 

Die erste Aktion fand am Dienstag, 27. September von 13 bis 17 Uhr auf dem Eugen-Jaekle-Platz mit dem Spielmobil statt. Auch das Spielmobil mit seinen mobilen Spieleinheiten hat sich das Thema Kinderrechte zu eigen gemacht – das Recht der Kinder auf Spiel. Eltern und Kinder konnten sich vor Ort über die „Notinsel“, den „Notnummer-Button“ und den Kinderstadtplan informieren.

 

Flyer und Informationsmaterial zum Projekt „Notinsel“ sind zudem jederzeit im Jugendreferat der Stadt Heidenheim und in den Partnergeschäften erhältlich. Für Eltern gibt es auch einen Elternbrief, der das Projekt erklärt und den Eltern Tipps gibt, wie sie ihre Kinder mit dem Thema „Notinsel“ vertraut machen können. Diesen Elternbrief gibt es auf der Homepage der Stadt Heidenheim unter www.heidenheim.de/jugend-freizeit/kinderschutz/notinsel in verschiedenen Sprachen. Neben Deutsch können die Elternbriefe auch auf Russisch und Türkisch herunter geladen werden.

 

Wenn ein Geschäft Partner der Notinsel werden möchte, kann es sich unter www.heidenheim.de/jugend-freizeit/kinderschutz/notinsel.html informieren. Auf der Homepage der Stadtverwaltung kann der Vertrag herunterladen und an das Jugendreferat unter 07321/ 323-5315 gesendet werden. Das bestehende Netz von Geschäften soll kontinuierlich ausgebaut werden.

Notinsel jetzt auch in Heidenheim

Plakat

Mit dem Projekt Notinsel soll ein Zeichen im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes gesetzt werden. Das Sicherheitsempfinden soll weiter verstärkt werden und die Gesellschaft, in diesem Fall die Geschäftsbetreiber, setzen durch ihre Beteiligung ein Zeichen für die gemeinsame Verantwortung gegenüber Kindern und Jugendlichen. Das Projekt Notinsel ist Ausdruck einer funktionierenden Bürgergesellschaft, denn das Projekt funktioniert nur, weil viele Kaufleute, Dienstleister und Organisationen mitmachen und durch ihre Mitwirkung ein Zeichen setzen. Dieses Zeichen bezieht sich auf Gewalt gegenüber Kinder und Jugendlichen und bei anderen Problemen, die für die Kinder und Jugendliche zur Notsituation geworden sind und der Hilfe eines Erwachsenen bedürfen.

Partnergeschäfte in Heidenheim

  • Liste Notinselpartner Seite 1
  • Liste Notinselpartner Seite 2

Diese Liste (Seite 1 und Seite 2) überholt sich hoffentlich immer wieder selber - nämlich dann, wenn neue Geschäfte in Heidenheim Notinsel-Partner werden.

 

Stand 13.10.2009

Zitate zum Notinselauftakt

"Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit sind Themen, die uns seit ein paar Jahren verstärkt beschäftigen. Das bedeutet natürlich auch, dass wir uns für bessere Bedingungen für Kinder und Jugendliche einsetzen. Mit dem Projekt Notinsel können wir den Anstoß geben, dass sich alle Bürger der Verantwortung für den Nachwuchs unserer Stadt wieder bewusst werden und dieses durch ihre Unterstützung des Projektes auch aufzeigen. Kinder und Jugendliche sollen sich bei uns sicher fühlen und sollten sie ein Problem haben, sich auch trauen, sich an Erwachsene zu wenden.

Das Heidenheimer Rathaus wurde symbolisch die erste Notinsel, wobei schon viele andere Partner sich als Notinsel gemeldet haben. Es liegt nun an uns, das Konzept Notinsel weiter bekannt zu machen und ein flächendeckendes Netz zum Schutz der Kinder und Jugendlichen in Heidenheim zu schaffen.“

 

(Zitat Oberbürgermeister Bernhard Ilg)

 

 

„Ich finde es (Notinsel-Anlaufstelle) eine gute Sache und werde meiner Tochter die Notinselgeschäfte zeigen und ihr erklären, dass sie sich bei Problemen dorthin wenden kann. Es gibt mir ein gutes Gefühl zu wissen, dass mein Kind sich in einer Notsituation Hilfe holen kann – auch wenn ich nicht da bin.“

 

"Echt cool!"

 

(Zitate Eltern)

 

"Genau das war bei mir gerade der Fall."

 

(Zitat eines sichtlich erschütterten Jugendlichen (14 Jahre) bei der Erklärung, dass die Notinsel Fluchtpunkte für Kinder und Jugendliche sind. Er hat sich zu Bekannten geflüchtet.)

 

 

„Nicht nur in der Innenstadt, auch in den Teilorten unserer Stadt müssen wir dem Rechnung tragen, dass sich die Kinder wohl und sicher fühlen. Aus diesem Grund stelle ich mich einerseits als Stadtrat hinter das Konzept der Notinsel und schließe mich ebenfalls als Geschäftsmann dem Projekt an. Mit unserem Entschluss wollen wir zu einem kindgerechten Aufwachsen beitragen und der Verantwortung in der Gesellschaft gerecht werden.“

 

(Thomas Potzner, Stadtrat und Geschäftsinhaber Trio Textilwerbung)

Notinsel Partnervertrag Heidenheim

Wollen Sie auch mit Ihrem Geschäft Partner der Notinsel werden? Hier können Sie sich den Vertrag herunterladen und an das Jugendreferat unter 07321/ 323-5315 faxen.

 

Nachdem Sie den Vertrag unterschrieben haben, können Sie mit dem Materialbestellschein die Druckmedien bestellen. Materialien die zerschlissen sind, werden natürlich von uns ersetzt. Sie müssen also nicht auf Vorrat bestellen.

 

Wir wollen das nun bestehende Netz von Geschäften auch weiterhin ausbauen und freuen uns, wenn Sie das Projekt in Ihrem Kollegenkreis bewerben.

 

NEU! - Notnummern Aufkleber

Bild Aufkleber Notnummern

Um die Notnummern immer griffbereit zu haben, gibt es nun auch die kleinen Notnummernaufkleber für die Partnergeschäfte. Mit einer Größe von nur 5 x 7 cm sind sie leicht in Telefonnähe anzubringen.

Handlungsanweisung Heidenheim

Handlungsanweisung

Alle beteiligten Geschäfte, die sich als Notinsel-Anlaufstelle beteiligen, rufen im Zweifelsfalls bei den Telefonnummern auf der Handlungsanweisung an.

Flyer Notinsel in Deutsch und Türkisch

  • Flyer Vorderseite Deutsch
  • Flyer Rückseite Deutsch
  • Flyer Vorderseite Türkisch
  • Flyer Rückseite Türkisch

Zum Vergrößern einfach anklicken. Die Originale sind bei den Partnergeschäften und im Jugendreferat zu erhalten.

 

Für Eltern gibt es auch einen Elternbrief. Diesen gibt es in Deutsch, Russisch und Türkisch.

Spiel Notinsel - Sicherheit spielerisch üben

  • Bild Spiel Vorderseite
  • Bild Spiel Rückseite

Notinselauftakt in Heidenheim

Bild Kinder

Notinseln heißen die Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche, die sich bedroht fühlen. 48 dieser Notinseln hat das städtische Jugendreferat nun aufgebaut, weitere werden gesucht. Partner sind Läden in der Innenstadt und die „Stiftung Hänsel+Gretel“, die bundesweit an 132 Standorten aktiv ist (Stand 17.09.2009 unter www.notinsel.de). Dort ist auch in Kürze die Liste der Heidenheimer Notinseln zu finden.

 

Kinder und Jugendliche sollen sich in Heidenheim wohl fühlen und dazu gehört auch, dass sie sich sicher fühlen und mit ihren Problemen ernst genommen werden. Ein weiterer Baustein bei dem Ziel, die Stadt kindgerecht zu gestalten, sind die Notinsel-Anlaufstellen. Die Notinsel schafft für Kinder, die sich bedroht fühlen und die Hilfe benötigen, einen Zufluchtsort, an dem ihnen geholfen wird. Befinden sich Kinder und Jugendliche in einer Notsituation, können sie in den Geschäften mit dem Notinsel-Aufkleber Hilfe suchen. Dies können Situationen sein, bei denen Kinder und Jugendliche etwas verloren haben, gestürzt sind, den Bus verpasst haben oder andere Probleme, bei denen sie Hilfe und vielleicht einen Anruf bei ihren Eltern brauchen. Auch die kleinen Wehwehchen werden bei den Notinsel-Partnern ernst genommen. Kinder und Jugendliche sollen gestärkt werden und lernen, diese Hilfen auch in Anspruch zu nehmen.

 

Die Stiftung Hänsel+Gretel hat 2002 das Projekt Notinsel initiiert und überträgt es seitdem bundesweit auf Städte, Gemeinden und Landkreise. Partner sind die Stadtverwaltung Heidenheim, die Paul Hartmann AG, die Heidenheimer Volksbank eG, die Kreissparkasse Heidenheim und der Förderverein Sicherer Landkreis. Die Schirmherrschaft für das Projekt hat Oberbürgermeister Bernhard Ilg übernommen.

 

Am 15. September 2009 startete Heidenheim mit 30 Geschäften und Apotheken sowie 10 Sparkassen- und 8 Volksbankfilialen. Die unterstützenden Geschäfte, Banken, Apotheken und anderen Partner kennzeichnen sich an ihrer Tür als Notinsel. Damit signalisieren sie Kindern ihre Hilfsbereitschaft und verpflichten sich selbst zum Hinsehen und Handeln in Notsituationen. Die Mitarbeiter erhalten eine Handlungsanweisung, die genau beschreibt, was zu tun ist, sollte ein Ernstfall eintreten.

 

Die Koordinierungsstelle des Projektes Notinsel in Heidenheim liegt beim Jugendreferat der Stadt Heidenheim, Grabenstraße 15, Telefon: 07321/327-5315 oder aideen.halliger(at)heidenheim.de. Weitere Informationen unter www.heidenheim.de/jugend-freizeit/projekte-der-kinder-jugendarbeit/kinderschutz.html oder www.notinsel.de.

 

Geschäfte, die sich beteiligen möchten, müssen dafür keine Kosten aufwenden. Interessierte können sich an die Koordinierungsstelle wenden, wo geprüft wird, ob die Kriterien eingehalten werden können. So müssen Notinsel-Partnergeschäfte einen ebenerdigen Geschäftsraum haben, der zur Straße ohne Türklingel zugänglich ist. Es sollten außerdem mindestens zwei Personen im Geschäft sein.