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Martin Hornung

Portrait

Ehrenbürger seit 28. Mai 1993
* 26. Juni 1932 in Heilbronn
† 14. Januar 2000 in Heidenheim

Er war von 1969 bis 1993 Oberbürgermeister der Stadt. Neben Eugen Jaekle hat er das Gesicht Heidenheims am tiefgreifendsten verändert. Dies zeigen die verbesserte Verkehrsanbindung der Stadt mit dem Bau der Autobahn A7, die Verlegung der B 19 aus der Innenstadt und die großflächigen neuen Wohngebiete Reutenen und Osterholz nebst der bedeutsamen Ausweitung gewerblicher Bauflächen. In seine Amtszeit fällt auch der Bau des Rathauses. Heidenheim entwickelte sich hin zur Schul- und Sportstadt - die Zweigstelle der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie, die Berufsakademie und das Werkgymnasium stehen hierfür ebenso wie das Albstadion, zahlreiche Turn- und Sporthallen, das Hallenfreizeitbad Aquarena oder die Einrichtung von Leistungszentren für Fechten und Modernen Fünfkampf. Auch die Stärkung der wissenschaftlich/kulturellen Schiene u. a. mit dem Archäologie-Colloquium, der Wiederbelebung des Schäferlaufs nebst der Schaffung der musealen Landschaft mit Römerbadmuseum, Kutschenmuseum und Kunstmuseum zeugen von seinem Wirken.