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Schulversuch mit neunjährigem Gymnasium

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Meldung vom  1.12.11

Am Max-Planck-Gymnasium (MPG) soll es im nächsten Schuljahr mit  zwei Geschwindigkeiten zum Abitur gehen. Neben dem achtjährigen Gymnasium stimmte der Kultur-, Sozial-, Schul- und Sportausschuss einem Schulversuch zu, der die Schulzeit ab der achten Klasse um ein Jahr dehnt. Jetzt muss noch der Gemeinderat zustimmen, bevor die Stadt Heidenheim einen entsprechenden Antrag beim Kultusministerium stellen kann.

In Abstimmung mit den anderen drei allgemein bildenden Gymnasien bereitet sich nun das MPG auf diese Neuerung vor. Oberstudiendirektorin Martha Freybote verwies auf die Erfolge ihrer Schule im mathematischen und naturwissenschaftlichen Bereich. Gerade deshalb wurde das naturwissenschaftliche Profil für die zeitlich gedehnte Variante ausgewählt, damit Schülerinnen und Schüler ihre Begabung auf diesem Gebiet entwickeln können. Das Fechtzentrum und das MPG arbeiten eng zusammen. Wer das Sportprofil wählt und deshalb zeitlich sehr beansprucht ist, hat den Vorteil, zwischen G8 und G9 wählen zu können.

Oberbürgermeister Bernhard Ilg begrüßte den Schulversuch als Ergänzung der Schullandschaft Heidenheim. Mit Nachdruck vertrat er den Standpunkt, dass die Sachkosten deshalb nicht steigen dürfen. Insbesondere müsse es bei der Zusage bleiben, dass im G9 die selben Schulbücher wie im G8 eingesetzt werden können, da schließlich weiterhin der Bildungsplan von G8 gelte.